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Blick auf den Hafen, Nordseite

Torsten Galke

Masterplan Steinbecker Vorstadt - unsere erste Positionen

+++ Verwaltung stellt ihre Planung für die Steinbecker Vorstadt vor +++ Donnerstag, 15.10, 18 Uhr St. Spiritus +++ Es wird somit Zeit auch unsere Sicht dafür zu schärfen +++ Torsten Galke hat erste Ansätze +++ Kurz: Die Steinbecker Vorstadt zeichnet sich durch alternative Wohnmodelle und offene Kulturangebote aus, die Strukturen dafür gilt es zu bewahren +++ Sorge besteht, dass nun auch hier durch Gentrifizierung derartige Möglichkeiten dezimiert werden. +++ Ansätze wären: Berücksichtigung der Schaffung von sozialen Wohnraum (inkl. Studentenwohnheim) +++ Ausweisung als Mischgebiet damit auch Kleinhandwerk dort angesiedelt werden kann +++ Zirkus/Rummelplatz ganzjährig offen lassen +++ weitere Ausdehnung des öffentlichen Raumes am Hafen +++ Verkehrsberuhigung für Stralsunder Strasse +++

 

Masterplan zur Entwicklung der Steinbeckervorstadt wird vorgestellt

aus der Presseerklärung der Stadt:

Wie kann die Steinbeckervorstadt weiter entwickelt werden? Wie sollte mit vorhandenen zum Teil noch wenig genutzten und brachliegenden Flächen umgegangen werden? Ist eine Bebauung sinnvoll? Welche Impulse kann die STRAZE für den Stadtteil und darüber hinaus setzen? Und - Wie kann das Wechselspiel zwischen umliegender Landschaft, Stadtteil und Museumshafen funktionieren? All diese Fragen werden im Masterplan für die Steinbeckervorstadt aufgegriffen, der am 17. Oktober 2019 ab 18:00 Uhr bei einer öffentlichen Veranstaltung im Sozio-kulturellen Zentrum St. Spiritus vorgestellt wird.

Es wird schon offensichtlich - die Steinbecker Vorstadt ist etwas Besonderes in unserer Stadt. Stadthistorisch wertvolle Gebäude, alternative Wohnmodelle mit bundesweit herausragender Bedeutung (z.B. StraZe), offene Angebote für Freizeitgestaltung und Demokratieverständnis und offene Kulturangebote im Verbund einer Vielzahl von Vereinen aus der Stadt prägen diesen Stadtteil. Damit dies nicht nur erhalten bleibt, sondern weiter entwickelt werden kann, bedarf es stadtplanerischer Grundlagen, was zulässig ist und was nicht.

Ein Beispiel? Offene Kultur braucht Platz und zwar räumlich als auch distanz-mäßig zu den nächsten ruhebedürftigen Wohnkomplexen. Noch ein Beispiel? Wenn hier alternative Wohnmodelle weiterhin charakteristisch bleiben sollen, müssen dafür auch Flächen für bezahlbares Wohnen vorgesehen bleiben.

 

Unsere ersten Ansätze

Wir wünschen uns, das es, wenn es zu einer Verdrängung der Gewerbeeinheiten aus dem Quartier kommt, die Stadt Maßnahmen ergreift die soziale Durchmischung des Stadtteils zu gewährleisten.

Gerade die Greifswalder Innenstadt gehört deutschlandweit zu den am meisten von Gentrifikation betroffenen Bereichen. Dazu gehört vor allem, das Teile der neu überplanten Flächen für sozialen Wohnungsbau festgeschrieben werden.

Des weiteren sollten, wenn es städtischen Grund gibt, dieser selbst bebaut werden. Wichtig ist das gerade in der Nähe zum neuen Campus die Stadt selbst Studentenwohnheime einrichtet und jede Form studentischen Lebens fördert. Damit ist erstens für die Durchmischung gesorgt und zweitens endlich von städtischer Seite etwas für die Studenten getan wird. Außerdem ist ein Studentenwohnheim eine Möglichkeit für die Stadt sichere Einnahmen zu generieren.

Außerdem ist es wichtig das große Teile weiter als Mischgebiet ausgewiesen bleiben um die Ansiedlung von Kleingewerbetreibenden zu ermöglichen, da diese besonders in der Nähe der Innenstadt bevorzugt werden sollten. Gerade am Hafen, den viele Touristen frequentieren, sollten auch Gewerbetreibende und Handwerker eingebunden werden, damit Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze, als auch Steuereinnahmen entstehen.
Also kein reines Wohngebiet!

Weiterhin sollte darauf eingewirkt werden das Flächen wie der Zirkus/Rummelplatz ganzjährig offen bleiben. Es kann nicht sein, das die Stadt an der am meisten von Bürgern genutzten nicht kommerziellen, öffentlichen Fläche ein so großes Areal fast das ganze Jahr ungenutzt verschließt.

Wir fordern eine weitere Ausdehnung des öffentlichen Raumes am Hafen, da sich täglich der Mehrbedarf für die Greifswalder Bevölkerung zeigt. Die bisherigen Freiflächen sind jetzt schon überlaufen.

Alle Maßnahmen den Verkehr auf der Stralsunder Straße zu beruhigen begrüßen wir.

Da es hier viel Baugrund gibt, der nicht ohne enormem Energieaufwand nutzbar gemacht werden kann, wegen des hohen Wasserstands und des Moor-/Torfuntergrundes, sollte die Stadt grundsätzlich alle Entwicklungen auch unter der Kriterien Klimaschutzziele betrachten, und nur Flächen in diesem Gebiet ausweisen die auch nach diesen Kriterien sinnvoll erschließbar sind, als Bauland ausweisen, oder ggf. Bebauungsrichtlinien setzten die eine Bebauung unter diesen Gesichtspunkten erzwingen. Bspw. Leichtbauweise, keine Unterkellerung usw. . Nicht ohne Grund hat sich die Stadt sinnvollerweise in andere Richtungen ausgedehnt, wir müssen nicht nur weil es möglich ist das Unsinnige fördern.

Wenn der Masterplan in die Bürgerschaft kommt wird es nochmals eine Möglichkeit geben korrigierend darauf einzuwirken.

 


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