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Produktionsstätte und Werksverkauf von Martins-Bio am Koppelberg
Produktionsstätte und Werksverkauf von Martins-Bio am Koppelberg

Yvonne Görs, Daniel Seiffert, Jörn Kasbohm

OTV Innenstadt: OTV-Mitglieder DIE LINKE besuchten die Produktions- und Werksverkaufsstätte von Martins-Bio am Koppelberg

+++ Martins-Bio hatte die Mitglieder der OTV Innenstadt eingeladen +++ OTV tat sich allerdings schwer mit einer gemeinsamen Terminfindung, daher haben wir mal kurzerhand den Tag der Offenen Tür genutzt +++ wir sind beeindruckt vom innovativen Agieren des Geschäftsführers Martin Nätscher +++ Martins-Bio ist ein gutes Beispiel, wie solche Produktionsstätten auf das Leben in der Stadt ausstrahlen können +++

 

Wissen, wo was läuft! Das sollte ein Credo für jede Ortsteilvertretung sein. Denn bei allen Entscheidungen einer OTV geht es um ein Motivieren der Einwohner und Verbinden von Aktivitäten zur besseren Entwicklung des Ortsteils.

Martins-Bio hatte die OTV Innenstadt zu einem Besuch der Produktionsstätten am Koppelberg eingeladen. Doch die OTV tut sich schwer, mal das Rathaus zu verlassen. Somit haben die Mitglieder und Stellvertreter der OTV von DIE LINKE, Yvonne Görs, Daniel Seiffert, Jörn Kasbohm, kurzerhand den heutigen Tag der Offenen Tür genutzt.

Es war spannend. Denn dort werden Lebensmittel hergestellt und die Mitarbeiter geben einen guten Eindruck über die Produktionsabläufe beim Herstellen von Apfel-Chips und anderen getrockneten Obst- & Gemüseprodukten.

Der Geschäftsführer Martin Nätscher führte persönlich. Er gab einen Einblick, wie neue Produkte dort entwickelt werden (z.B. Schokolierung von getrocknetem Obst). Er erklärte unternehmerische Konsequenzen für die Firma, wenn mit Naturprodukten gearbeitet wird. Erntemenge und Qualität sind jedes Jahr bei Naturprodukten anders und kaum vorherzusagen.

Der Rundgang gab auch eine Antwort auf folgende Frage: Was bedeutet so ein mittelständisches Unternehmen für die Stadt?

Es ist eine wichtige Quelle für regionale Wertschöpfung (regionale Produktion, Abnahme von regionalen Produkten z.B. Energie von den Stadtwerken, Jobs für die Region). Es finden hier auch Behinderte eine Arbeit – soziales Engagement einer Firma. Es kommen sogar Touristen mit Bussen zu Betriebsbesichtigungen (das wäre doch was für das städtische Tourismuskonzept). Auch das Thema Bildung wird berührt: Seit September 2017 waren nun schon mehr als 50 Schulklassen und KiTa-Gruppen im Betrieb zur Besichtigung. IHK und andere haben schon seit langem gefordert, mehr wirtschaftliche Kompetenz in den Schulen zu vermitteln. Das wäre ein Weg von vielen.

Solche Produktionsstätten können vom Umsatz in der Region allein nicht leben und doch ist der Vertrieb in der Region ein strategischer Schlüssel für den Gesamtmarkt. Urlauber suchen und testen lokale/regionale Produkte auf ihren Touren und bestellen diese dann später zu Hause online nach. So plant Martins-Bio eine Ausdehnung auf den Stadthafen.

Ein Wermutstropfen gab es doch: Nicht immer kommen zur Verarbeitung die größeren Mengen der Äpfel und anderen Obstsorten aus der Region, sondern von recht weit her. Aber halt:  Da hatte sich doch gerade letzte Woche in den Ausschüssen die Greifswalder Agrarinitiative für nachhaltiges Landwirtschaften in der Region vorgestellt. Wäre da nicht ein Motor, dass auch mehr Naturprodukte auch aus der Region kommen könnten?

Fazit für uns: In diesem Fall wissen wir, was läuft und wir sind somit bereit, da wo es bei künftigen Entscheidungen passt, zu motivieren und Aktivitäten zu verbinden, z.B. wie hier bzgl. regionaler Produktion, Verknüpfung mit Bildungsangeboten, Tourismusentwicklung und Entwicklung von Treffpunkten im Stadtteil.

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  2. Nachrichten zum Start der Firma in Greifswald im März 2017

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