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OTV Wieck/Ladebow: Neues touristisches Informationsangebot in Ladebow eingeweiht

Heino Förste berichtet über: Informationstafel für das Baudenkmal "Ehemalige Flugplatzsiedlung Ladebow" übergeben

Übergabe des Informationsschildes zum Baudenkmal "Flugplatzsiedlung" (Quelle: Tim Förste)
Übergabe Schild Flugplatzsiedlung

Am 21.07.2017 wurde die touristische Beschilderung mit der nun fertiggestellten Informationstafel für das Baudenkmal "Ehemalige Flugplatzsiedlung Ladebow" übergeben.

Der Vorsitzende der OTV für Wieck und Ladebow, Bernd Lieschefsky, bedankte sich vor allem bei dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Vorpommern für die Förderung des Vorhabens. Dank gilt ebenso dem Lionsclub Greifswald, Prof. Bernfried Lichtnau und Frau Astrid Ewald für die fachliche Beratung, den Firmen Mosaikwerbung und Kunstschmiede Grimm für die Herstellung der Tafel sowie dem Amt für Wirtschaft und Tourismus der UHGW. In einer kurzen Ansprache dankte auch die Bausenatorin Jeanette von Busse der Sparkasse Vorpommern und allen Beteiligten für ihr das Engagement und hob die Aktivitäten der Ortsteilvertretung für den Ortsteil Ladebow hervor.

Herr Wolff, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorpommern, betonte, dass es seinem Unternehmen sehr wichtig sei, das Engagement von Bürgern in der Region zu unterstützen. Er wies darauf hin, dass es für das Bewusstsein für die Heimat wichtig ist, die Bewohner und Gäste über ihr direktes Umfeld zu informieren. Neben Wieck ist auch Ladebow sehr sehenswert und ein schöner Ort zum wohnen.

Bereits im März 2017 wurden 4 touristische Hinweisschilder in Ladebow und Wieck aufgestellt, die auf das Baudenkmal hinweisen. Auch diese wurden durch die Sparkasse Vorpommern gefördert.

Heino Förste
stellv. OTV-Vorsitzender 

Zur Dokumentation "Flugplatzsiedlung Ladebow - Denkmalpflegerische Zielstellung"

Impressionen von der Übergabe der Informationstafel

OTV Schönwalde I / Südstadt: Erster Spatenstich zum Schulneubau für die IGS Erwin Fischer

OTV-Vorsitzender Peter Multhauf: "Der heutige erste Spatenstich zum Neubau der Erwin-Fischer-Schule in der Einsteinstraße 6 erfüllt uns mit Freude, Dank und auch etwas Stolz."

Peter Multhauf: "... erfüllt uns mit Freude, Dank und auch etwas Stolz"
OTV-Vorsitzender Peter Multhauf bei seiner Ansprache zum ersten Spatenstich

Jahrelang haben die Direktorin der IGS Erwin-Fischer, Frau Kagel, und der OTV-Vorsitzende, Peter Multhauf, daraufhin hingearbeitet, nun ist am 21. Juli 2017 ein weiterer Meilenstein auf diesen Weg geschafft: Der erste Spatenstich.

Peter Multhauf, selbst Lehrer für Geschichte und Sport an dieser Schule (allerdings noch am früheren Standort in der Feldstrasse) von 1973 -1995, beschreibt die Entwicklung dieser Schule und deren Bedeutung für den Ortsteil wie folgt:

"Der heutige erste Spatenstich zum Neubau der Erwin-Fischer-Schule in der Einsteinstraße 6 erfüllt uns mit Freude, Dank und auch etwas Stolz. Für unseren Stadtteil, für Greifswald, für unseren Kreis Vorpommern-Greifswald und für unser Land Mecklenburg-Vorpommern ist das ein schöner, ein guter Tag. Beginnen wir doch heute den Bau der ersten wirklich neuen Schule in Greifswald seit 1990. "

zum gesamten Wortbeitrag

Es waren nicht nur die Schüler, die sich auf ihr neues, modernes Gebäude freuen. Dabei waren auch zwei Minister, der Oberbürgermeister und und und. Großer Bahnhof also. Nicht zu vergessen die Herren Hochheim und Wille, die zu ihren Greifswalder Amtszeiten ebenfalls dazu wesentlich beitrugen, dass heute der Startschuss fallen konnte.

Doch worüber freuten sich alle Anwesenden so sehr?
Wer sich im alten Gebäude umschaut, sieht nicht nur die Abnutzungserscheinungen am jahrzehnte alten Gebäude, sondern er/sie kann regelrecht nachvollziehen, wie ein alter Gebäudezuschnitt modernes Lernen behindern kann.

Um so spannender sind daher die Planungen zum neuen Gebäude. Wer möchte da nicht noch einmal Schüler sein?

  ... hier zu den Planungen

Impressionen zum ersten Spatenstich (Quelle: MOPET)

Planungen zum neuen Schulgebäude (Ansicht, Raumnutzung etc.)

OTV Wieck/Eldena: Fischerfest sperrt Ladebower aus

Eintritt zahlen oder alternativ dann einen 10 Kilometer Umweg in Kauf nehmen - das ist für die Ladebower nicht hinnehmbar

Stichkanal, Ryck, Eldena (Quelle: Heino Förste)
Stichkanal, Ryck, Eldena (Quelle: Heino Förste)

Ich wende mich heute an die Fraktion wegen eines alljährlich wiederkehrendes Problem in unserem Ortsteil Ladebow - das hochgelobte Fischerfest.

Warum Problem? Ganz einfach - jedes Jahr am 3. Juli-Wochenende wird der OT Ladebow mehr oder weniger abgeschnitten - es sei denn, die Bürger zahlen täglich 3€. Egal, ob sie zum Einkauf nach Eldena wollen oder Bekannte und Verwandte in Eldena oder im Ostseeviertel besuchen wollen.

Manche müssen sogar am Wochenende zur Arbeit. Nicht jeder besitzt ein Auto und wer sonst mit dem Fahrrad seine Wege fährt, darf dann einen 10 Kilometer Umweg in Kauf nehmen.

Bis vor etwa 5 Jahren gab es die Regel, wer in Ladebow wohnt, brauchte am Kontrollpunkt nur seinen Personalausweis vorlegen und konnte passieren. Garten- und Bootsbesitzer in Ladebow und Wieck durften ebenso kostenlos das Festgelände passieren.

Vor gut 5 Jahren wurde vom Ordnungsamt verfügt, dass Ladebower Einwohner nun ebenso Eintritt bezahlen müssen, denn Ladebow gehörte plötzlich mehr zum Festgelände. Garten- und Bootsbesitzer kommen trotzdem kostenlos auf das Gelände.

Ich muss nicht erklären, dass das nun jedes Jahr wiederkehrend für Unmut in der Bevölkerung sorgt. Insbesondere die Tatsache, dass Leute, die einem Hobby nachgehen (Gärtner, Bootsbesitzer) weiterhin kostenfrei durchkommen. Die Einheimischen, die durchaus auch am Wochenende ihre Besorgungen, Besuche und Arbeit erledigen wollen, müssen bezahlen. Wenn sie das ganz glaubhaft machen können, dass sie unbedingt da durch müssen, bekommen sie vielleicht auch einen Passierschein, welches aber mehr oder weniger von der jeweiligen Argumentationsstärke des Bewohners oder der Laune des Amtsmitarbeiters abhängt. Aus meiner und der vieler Bewohner Ladebows ist das ein unhaltbarer Zustand.

Unsere OTV hat sich schon in den vergangen Jahren mehrfach versucht, das Ordnungsamt umzustimmen und die ursprüngliche Regelung wieder einzuführen - leider ohne Erfolg. Das Ordnungsamt ging in einer Aussage sogar soweit, das, wenn jemand dagegen klagen würde, derjenige Recht bekäme, da die Erhebung des Eintritts zum Betreten oder Passieren eines ganzen Ortsteils wohl mit dem Grundgesetz nicht vereinbar ist (Artikel 2, Absatz 2, Satz 2 und Artikel 104 GG Freiheit der Person). Zitat: „Dann könnten wir das Fischerfest einstellen.“

Hier noch ein Zitat aus meinem Bericht aus der OTV Sitzung von September 2016: „Anliegerkarten zum Fischerfest. Es wurden etwa 3000 Anliegerkarten zum kostenlosen Betreten des Festgeländes ausgegeben (Einwohnerzahl Wieck: etwa 435). OTV und Bürger aus Ladebow kritisieren die Vergabe und Kriterien dieser Karten. Es ist den Ladebower Bürgern nicht zu vermitteln, warum Gartenpächter der Sparte Seeblick, die ihrem Hobby nachgehen, Durchgangskarten erhalten und Ladebower Bewohner, die in den 3 Tagen grundsätzlich von jeglichen Einkaufsmöglichkeiten abgeschnitten sind, diese nicht erhalten. Freizeitbeschäftigung darf nicht über die Grundbedürfnisse der ortsansässigen Bewohner stehen. Dazu gab es ein Gespräch von Mitgliedern der OTV und dem Leiter des Ordnungsamtes Herrn Winckler. Das Ergebnis ist: Es wird angestrebt, die Anzahl der Anliegerkarten zu reduzieren. Der Zugang zur Sparte Seeblick ist über 2 Zugänge im OT. Ladebow möglich, so dass es keine zwingende Notwendigkeit gibt, an Gartenpächtern generell Anliegerkarten auszuhändigen“

Wie oben beschrieben, 2016 wurden insgesamt ca. 3.000 kostenlose Anliegerkarten ausgegeben. Ladebow und Wieck haben zusammen etwa 1.100 Einwohner. Da stellt sich doch die Frage, wer bekommt denn da alles eine Karte, immerhin 3x so viel wie beide Ortsteile Bewohner haben. Mit welcher Begründung werden diese ausgegeben?

Schlussendlich - es ist ein unhaltbarer Zustand für die Ladebower und da das Ordnungsamt nicht ein Millimeter bereit ist, sich auf die Bürger unseres Ortsteils zuzubewegen bitte ich unsere Fraktion, im politischen Raum in dieser Angelegenheit Bewegung zu bringen. Auch wenn es vielleicht wieder heißt - ach die Ladebower mit ihren Probleme.

Beste Grüße,  Heino Förste

 

OTV Wieck-Ladebow: OTV fordert - Schranke zum Deich am Hafen Ladebow muß versetzt werden

Heino Förste: Der aktuelle Standort der Schranke ist eine Behinderung für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen

Schranke am Deich - aktuelle Position
Schranke am Deich

Gestern wurde durch Herrn Lieschefsky (Vorsitzender der OTV Wieck-Ladebow) im Bauausschuss die Thematik "Behindertengerechter Auf-/Abgang Deich Wieck nach Ladebow" angesprochen.

Da, wo jetzt die Schranke steht (siehe Bild links) werden Rollstuhlfahrer oder Kinderwagen dazu gezwungen, entweder den Deich wieder in Richtung Sperrwerk zurücklegen oder ihren Weg durch den Seehafen Ladebow fortsetzen.

Die OTV hatte Ende April das StALU Vorpommern angeschrieben (das Schreiben). Somit war alles klar, denn auf der letzten Sitzung der OTV Wieck und Ladebow informierte Herr Mikkat (StALU Vorpommern), dass entweder die Schranke etwa um 5 m in Richtung Hafen versetzt wird oder die Auffahrt so verändert wird, dass die genannte Personengruppe den Weg gefahrlos in Richtung Wieck passieren kann.

Inzwischen war die bauliche Abnahme und die Verwaltung meinte, die Schranke kann so bleiben. Damit zog nun am 8. Juni das StALU Vorpommern seine Ankündigung in der Sitzung der OTV am 30.05. zurück. Die Schranke soll nun so bleiben.

Sollte die Schranke nun im Nachgang versetzt werden, bleibt die Stadt unter Umständen auf den Kosten sitzen.

Die Verwaltung versicherte Herrn Lieschefsky am Dienstag Abend auf dem Bau-Ausschuss zu, dass diese Frage umgehend mit dem StALU geklärt wird.

Heino Förste
http://www.ladebow.de/ 

OTV SWI/Südstadt: OTV-Sitzung mit Sonderthema "Höhere Lebensqualität in unserem Stadtteil"

Aus der OTV-Sitzung vom 1. Juni 2017

OTV-Sitzung SWI/Südstadt im Takt am 1. Juni 2017
OTV-Sitzung im Takt am 1. Juni 2017

Die Ortsteilvertretung SWI/Südstadt hatte sich für die gestrige Sitzung einen besonderen Schwerpunkt vorgenommen: "Höhere Lebensqualität in unserem Stadtteil – Ideen, Vorschläge, Möglichkeiten und Fragen".

 

EINFÜHRUNG

Als Einführung fasste der Vorsitzende Peter Multhauf seine Vorstellungen zu "Höhere Lebensqualität" zusammen, die sich auf die Punkte bringen lassen:
- angemessene Miete 
- angemessenes Gehalt  
- ordentliche Verkehrsanbindung
- Kitas und Schulen, die gut und erreichbar sind
- gutes Klima zwischen den Nachbarn
- schöne Umgebung (Grün, Kunst, wenig Lärm)

Letzteres sollte heute nun der Schwerpunkt für diese Veranstaltung sein.

 

EINSTIEGSVORTRAG

Erste Ideen und Anregungen wurden in einem Vortrag von Herrn Günter Bogumil vermittelt.
Diesen Vortrag kann vielleicht mit folgenden Thesen zusammenfassen:
- ich wohne -- ich lebe! 
- "grüne Lunge" (z.B. Baumpflanzungen sind sehr wichtig für gute Luft, gutes Wasser etc),
- Geschichte des Stadtteils SWI (für Arbeiter im Kernkraftwerk konzipiert, damit man sich wohl fühlt, wenn man nach Hause kommt)
- bessere Freiflächennutzung muss entwickelt werden, am besten von "unten" mit entwickeln 
- SCHÖNwalde (Name sollte Programm sein)

Dann gab es noch Klimawandel, Feinstaubbelastung, schmelzende Gletscher, Eisbären und eine Erklärung wie Bäume funktionieren. Da war wohl einigen etwas zuviel. Doch Herr Bogumil wollte damit eigentlich nur ein Zeichen setzen, eben auch für die Bäume in SWI (s.a. Bilder unten). Eben auch, weil "Grüne Stadt" ist ein Top-Thema weltweit, für die Klimatisierung der umstehenden Gebäude, die Lebewelt im Viertel, ein Erholungsfaktor überhaupt und Bäume sind auch hilfreich zur Regulierung der Wassermengen bei Starkniederschlägen und mehr ... 

Weiter erläutert Herr Bogumil: 
- Problem: starke Lärmbelästigung, gerade tagsüber
- Wunsch: Bäume pflanzen
  (beispielsweise Mittelstreifen Lomonossowallee, Rankpflanzen an Häuserwänden) 
- Naturerfahrungen für Kinder ermöglichen
- Wunsch nach kulturellen Veranstaltungen für alle

 

DISKUSSION

Ergänzungen von Herrn Schick (Stadtverwaltung): 
- Mittelstreifen Lomonossowallee kann nicht bepflanzt werden
- vieles gehört WGG und WVG, es muss daher vorher geprüft werden, was möglich ist 

Ergänzungen von Herrn Adomeit (GF WVG mbH): 
- es fehlen Wohnungen, die vorhandene Substanz soll aufgewertet werden
- In SWI wird z.Z. vieles umgestaltet (z.B. Hertz-Straße) 
- Feste sollen veranstaltet werden 
- es werden automatisch auch Bäume neu geplanzt werden
- WVG-Ansatz: weniger Lärmbelästigung durch carsharing (momentan nutzen dies nur ca. 400 Personen) 
- Trennung zwischen öffentlichem und privatem Bereich erforderlich, verschiedene Träger etc. sind somit zu berücksichtigen

Ergänzungen von Herrn Roth (Vorstand Wohnungsgenossenschaft)
- es gibt die Möglichkeit von Fördermitteln für ein schönes Wohnumfeld (bundesweit 50 Mio €, hier könnte Greifswald sich mit einklinken) 

Ergänzungen von Peter Multhauf (Vorsitzender OTV): 
- er betont, dass SWII viele Gelder zur Verfügung hat, SWI/Südstadt jedoch nicht
- er erzählt von der Befragung in SWII, die eine große Zufriedenheit unter den Einwohnern ergab (auch mit der Miete) 
- er vermutet ähnliche oder sogar bessere Zahlen für SWI/Südstadt
- er weist auch darauf hin, dass es bereits Feste gibt, die auch gut besucht sind (von WVG, Erwin-Fischer- Schule, Kirche etc.) 

Anregungen von Bürger_innen: 
- Problem: Gustebiner Wende muss verbessert werden (z.B. mehr Fahrradständer) 
- es sind Kleinigkeiten, die verbessert können, aber grundsätzlich besteht Zufriedenheit 
- Wunsch nach besserer Verteilung von Geflüchteten, damit Integration besser gelingen kann 
- fehlende Fahrradständer werden mehrmals genannt
- Bänke fehlen (gerade für ältere Menschen wichtig) 
- Wunsch nach stärkerer Grünanlagenpflege 

 

Elisabeth Salzbrunn
(GF Fraktion DIE LINKE)

Kleine Fotogalerie - Bäume in SWI

OTV Wieck und Ladebow: Bericht von der Sitzung am 2. Mai 2017

Heino Förste: Regelwerk zum künftigen OTV-Budget soll möglichst einfach sein - Vorbereitung läuft für Diskussion "Bauende Deich zwischen Wieck und Ladebow" - Informationsstand zu Strassenausbau Clara-Zetkin-Straße - Hafen - Wildschweine im Ort

Wieck/Ladebow aus der Luft (Quelle: Heino Förste)
Wieck/Ladebow aus der Luft (Quelle: Heino Förste)

Änderung der Hauptsatzung betreffend die Ortsteilvertretungen (OTV-Budget)

Über die Vorlage der SPD wurde nicht gesprochen, nur die der Linken wurde thematisiert. Beide sind sehr ähnlich. Mehrheitlich war eine Abstimmung darüber nicht erwünscht. Im Kern ist die Vorlage der Linken die Bessere, bemerkt wurde allerdings, dass dort zu viele "Regeln" für die Verwendung des OTV Budgets eingebaut wurden. Vieles regelt sich über das kommunale Haushaltsrecht, so dass es aus Sicht der OTV nicht notwendig ist, den Verwendungszweck so streng zu regeln.

Mit weniger Vorschriften hätten wir aber zugestimmt. Wichtig für Wieck und Ladebow: Keiner der beiden Ortsteile soll bei der Verwendung der Mittel bevor- oder benachteiligt werden.

Bauende Deich zwischen Wieck und Ladebow

Das Thema Bauende Deich zwischen Wieck und Ladebow wird für die nächste OTV Sitzung am 30.05.2017 vorbereitet. Bürger und OTV haben dazu Fragen gesammelt, es können auch Weitere nachgereicht werden. Herr Frank Mikkat vom StALU Vorpommern hat sein Kommen bereits zugesichert. Die Übergabe soll in der 20. KW erfolgen.

Informationsstand Straßenausbau Clara-Zetkin-Strasse

Bewohner aus Ladebow, Clara-Zetkin-Straße 2 sagten, dass sie über den Straßenausbau nicht ausreichend informiert seien. Der Stand ist jedoch wie folgt: 

Es gab insgesamt seit 2011 genau 2 Anliegerversammlungen (zu der ersten waren alle Einwohner der betroffenen Straßen eingeladen), eine nach Beschluss in der Bürgerschaft, die Zweite war im November 2016 (Vorstellung der Entwurfsplanung mit Angaben zu den voraussichtlichen Kosten). Dazwischen traf sich mehrfach der Arbeitskreis Straßeninstandsetzung zur Abstimmung. Immer öffentlich und gerade die Eigentümer der Zetkin-Straße 2-12 haben sich beteiligt. Die Ergebnisse der Kostenschätzung wurden in der OTV und im Arbeitskreis öffentlich besprochen. Die ursprünglich für März geplante Vorstellung der Änderung der Planung soll mit den Betroffenen Anliegern bis spätestens vor der Sommerpause vorgestellt werden. Darum haben wir heute nochmals schriftlich gebeten. Die Verzögerung ergab sich aus der Tatsache, dass der Haushalt noch nicht bestätigt ist und die Bauverwaltung das Planungsbüro vorerst nicht beauftragen kann. Durch die Änderung ist in dem besagten Abschnitt eine deutliche Kostensenkung anzunehmen, da der Abschnitt Zetkin-Straße 2 und 8-12 nicht erneuert werden muss. Ebenso zeichnet sich ein Kompromiss mit der Breite des Gehweges an der Max-Reimann-Straße 31 a-c ab. Dort soll es auf etwa 20 m Länge eine Engstelle geben. Die Änderungen, die sich aus der öffentlichen Begehung ergeben haben, sind schon eingearbeitet. Aus meiner Sicht war mehr Beteiligung nicht möglich.

Hafen

Ein SPD Vertreter der OTV hat noch einmal den Hafen thematisiert. Begründet hat er es wegen der Umschlagsmenge. Aus Sicht der Mehrheit ist derzeit eine Diskussion darüber wenig zielführend, so lange die Fahrrinne und das Hafenbecken nicht vertieft sind. Im Vorfeld der Sitzung habe ich alle relevanten Umschlagszahlen, getrennt nach HLG, MIBAU und Weser-Petrol abgefragt. Daraus ergibt sich, dass nur die HLG ihre Zahlen negativ (-12%) rückläufig waren, aus bekannten Gründen. Das entspricht den Ergebnissen der anderen Ostsee-Häfen (außer Rostock), die alle mit Rückgängen zu tun hatten (Wolgast: -42%, Vierow -20% usw.). Nach der Sommerpause und (hoffentlich) einer Zusage des WSA zum Ausbaggern werden wir Herrn Ott von der HLG zu einem Gespräch einladen.

Wertstoffbehälter

Trotz Zusage der VEVG Entsorgung von 2016 wurde in Ladebow der 2. benötigte Wertstoffbehälterplatz noch nicht eingerichtet. Die OTV schreibt an die VEVG.

Wildschweine

Bürger fühlen sich von der Antwort des Immobilienverwaltungsamtes etwas veräppelt. Die Wildschweine belagern nach wie vor den Ochsensteg von Ladebow nach Wieck. Da der Weg ein Schulweg ist, besteht eine Gefahr für die Schulkinder. 

Heino Förste
Stellv. Vorsitzender OTV Wieck/Ladebow

 

OTV Eldena: Gedanken zum Strandbad Eldena

Christian Schulze: Historie, Istzustand und Entwicklungsmöglichkeiten für Infrastruktur (Teil 1)

Luftaufnahme mit Blick auf Eldena Strandbad (Quelle: www.zur-bruecke.de)
Luftaufnahme mit Blick auf Eldena Strandabd

HISTORIE

Nach Anlegung des Strandbades wurden Rettungstürme errichtet, unter anderen einer auf der Westseite zu Wieck und einer auf der Ostseite, auf der Höhe wo jetzt der Campingplatz ist.

Sanitäreinrichtungen gab es auf der Westseite hinter dem Rettungsturm wo sie immer noch vorhanden sind. Auf der Ostseite sieht man jetzt immer noch die Reste davon auf Höhe Campingplatz.

Zusätzlich gab es weiter Ostwärts hinter dem "Hohen Graben" noch den sogenannten "Kuhstrand" welcher von den FKK Anhängern gerne genutzt wurde. 

Dies mal um die ehemalige "Größe" vom Strandbad Eldena zu benennen.

Die Versorgung der Strandbesucher (Imbiss/Getränke) erfolgte durch das damalige Hotel am Bodden sowie der Eisdiele am Boddenweg auf Eldenaer Seite in Höhe "Schwarzer Weg", also ca. auf hälfte der damaligen Strandeinheit.

Der "Boddenweg" war damals auch gleichzeitig Strandweg und als Verbindungsweg von Eldena nach Wieck gab es einen uneingeschränkten Blick auf die Dänische Wieck sowie den Greifswalder Bodden für die Einwohner sowie die Besucher von Eldenas Strandbad schon aus der Ferne her, da kein Deich den Blick versperren konnte.

Aufgrund des gutem Besuches von Touristen und richtiger Pflege des Strandbades wurde unter anderem der Schilfbewuchs zurückgehalten.

 

Strandbad Eldena (Quelle: Wikipedia)
Zugang zum Strandbad Eldena

ISTZUSTAND

Den Namenzusatz "Eldena" in der Bezeichnung von dem Strandbad könnte man eigentlich derzeit streichen!

Ein Badebetrieb wird in den letzten Jahren nur auf der "Wieker" Seite durchgeführt! Sprich: Strandkorbverleih; Imbissversorgung; Rettungsturm/Aufsicht/Sanitäreinrichtung liegen alle auf der Wieker Seite.

Der Eldenaer Seite wurde der FKK Bereich zugewiesen. Sanitäreinrichtungen gibt es nur in Form von festen Anlagen auf der Wiecker Seite. Auf Eldenaer Seite wurden in der Vergangenheit "Verkleidete Art von Dixis" hingestellt, welche auch nicht richtig gepflegt wurden und daher nicht akzeptabel sind.

Bei Zugang auf Eldenaer Seite (sprich: Schwarzer Weg im Sprachgebrauch / ist aber Boddenweg von der Wolgaster aus) bekommt man leider nur Zugang über dem FKK-Bereich hin zum bezahltem "Normalem" Strand.

Versorgung der Besucher oder eine "Aufsicht" wird nicht gewährleistet da zu weit weg von dem "Betreutem" Strandabschnitt auf Wiecker Seite.

Die Dänische Wieck ist ein "Brackwasser" daher lagern sich Sedimente wie abgestorbene Algen/ Kraut ab. Der Strandboden besteht aus "schwarzem Modder"; was eigentlich als "Mudde" bezeichnet wird und als Sondermüll in den Spülfeldern behandelt wird ... 

Durch die starke Verkrautung im Wasserbereich (gerade zur Algenblüte) ist ein Baden nicht angenehm/ stellenweise nur bedingt möglich.

Der "Strandsand" wurde durch Hochwasser sowie "Verlandung" abgetragen bzw. abgelagert. Ein "Aufspülen" von neuem Sand ist technisch zwar irgendwie machbar aber nicht wirklich von den Kosten her ...

Durch Schaffung des Deiches und der damit verbundenen Auffüllung wasserseitig des Deiches mit Strandsand bekommt man zwar den Anschein das es sich um ein sehr "schickes" Strandbad handelt. Ist aber bloß "Schein statt Sein". Diejenigen welche ins Wasser gehen wissen worum es geht: geschätzte 200 m muss man im Wasser Laufen, um bis zum Bauch im Wasser zu seien.

Durch Erstellung der "Hochwasserschutzeinrichtung" in Form eines Deiches ist der Ausblick auf die Dänische Wieck und den Greifswalder Bodden für die Einwohner sowie die Besucher von Eldena bedingt durch den zu bezahlenden Strandeingang nicht mehr möglich bzw. inakzeptabel.

Letztes Jahr wurde ein "kostenloser-öffentlicher" Strandabschnitt geschaffen indem aus dem vorhandenem Zaun welcher den Zugang versperrte 1 Element herausgenommen wurde (2 Meter breit) sowie der Zaun zum Wasser herunter hinter der Treppe über den Deich verlegt wurde. Es gibt jetzt einen unbefestigten Trampelpfad zur Treppe welche zweispurig ist und oben angekommen steht man wieder auf unbefestigtem Boden. War bei der OT-Begehung ein Thema vor Ort. Wurde auch durch die Presse auch interpretiert, nur halt vom Reporter falsch aufgenommen.

 

Zaun am Strandbad (Quelle: Christian Schulze)
Zaun am Strandbad, am Deich

Entwurf zum Strandbad (Gedankenansatz)

Bei Umgestaltung des Strandbades sollte auch das Umfeldes mit einbezogen werden.

INFRASTRUKTUR

Umzäunung komplett entfernen; den Strandabschnitt auf die komplette Länge bis zu dem vorhandenen Schilfgürtel zurück erweitern. Wieder 2 Rettungstürme/Aufsichtstürme schaffen, wodurch nicht nur die Wasserrettung gewährleistet sondern auch die Kontrolle der Ordnung (Störenfriede/ Müllbeseitigung) geordnet wäre. 2 Rettungstürme sind erforderlich weil 1 Person nur entweder den Wasserbereich oder den

Strandbereich aktiv beobachten kann.

Schaffung einer "festen" Sanitäreinrichtung sowie Versorgungseinrichtung auf Eldenaer Seite.

Verlängerung des Deichweges Ostwärts bis zur Treppenanlage öffentlicher Bereich.

Zusätzlicher Abgang vom Deichweg Westwärts Richtung Wieck.

Nutzung des Deichweges für Radfahrer und Fußgänger als Verbindung zwischen Eldena und Wieck, dafür Entfall /Sanierung des ehemaligen "Strandweges"/Boddenweg nach Wieck,daher auch Rückbau des Weges;

Gelände nutzbar machen für Rekultivierung oder Bebauung

Schaffung von Fahrradständern auf dem Deichweg um den Fahrradfahrern Möglichkeiten zum Abstellen/Parken ihrer Fahrräder zu ermöglichen.

Umgestaltung des derzeitigen Eingangs / Wendeschleife Eldena am Boddenweg (von Wolgaster Landstraße aus zum Strand) mit Sanitäreinrichtung und Versorgungseinrichtung (Imbiss zum Strand hin).

Parkplätze zum Strandbad in Wieck (Strand/ Fischereigenossenschaft) ausrüsten mit Schranke (Parkgebühren).

Eldenaer Seite: Anlegen von Parkflächen am " Schwarzem Weg" von Wolgaster Strasse zum Boddenweg (zum Strand herunter am Bierkeller vorbei) mit Parkautomaten.

 

BEGRÜNDUNG INFRASTRUKTUR

Das Strandbad Eldena kann sich nicht mit den Seebädern der Ostsee vergleichen. Sandstrand ist zwar vorhanden; aber sobald der Besucher versucht in dem Gewässer am Strandbad schwimmen zu wollen, muss der Besucher ungefähr 100 m ins Wasser laufen, um schwimmen überhaupt zu können. Verkrautung tut das übrige dazu den Strand nicht nutzen zu wollen.

Der Wasserpegel vom Strandbad Eldena bietet gute Möglichkeiten für Familien mit kleinen Kindern welche am Ertrinken gehindert werden.

Der ehemalige Strandweg (Boddenweg nach Wieck) ermöglichte früher zusätzlich als Verbindungsweg von Eldena nach Wieck auch den Blick auf den Bodden/ Dänische Wieck. Jetzt ist der Weg nur noch "Verbindung" ohne Blick aufs Wasser und sanierungsbedürftig. Der Deichweg müsste nur geringfügig verändert werden um den gleichen Zweck zu erfüllen.

Die Bedenken was Fahrradfahrer am Strand zu suchen haben: Schon mal mit dem Fahrrad im Strandsand gefahren?

Der Deichweg ist breit genug für Radfahrer (welche schon seit Bestehen des Weges darauf fahren) und Spaziergänger. Für Besucher müssten Fahrradständer installiert werden.

Die Sanitäreinrichtungen Eldenaer Seite wurden von den Besuchern sowie den Einwohnern in der Vergangenheit als "fragwürdig" eingestuft, daher muss da etwas vernünftiges gebaut werden.

Die Schaffung eines 2. Rettungsturmes mit Besetzung ist nicht der Tatsache geschuldet Menschen am Ertrinken zu hindern; sondern zusätzlich die Sicherheit und Ordnung des Strandbetriebes zu sichern. Die Polizei fährt in engen Zeitabstanden ihre Route bis Wieck und kann in Zusammenarbeit mit den 2 Rettungskräften am Strand schnell reagieren um Störenfriede zurückzuhalten.

Kosten/ mögliche Finanzierung/ Betreibung des Strandbades Eldena: Parkplatz am Strandbad in Wieck mit Schranke ausrüsten um die Zahlungsmoral zu stärken. Imbissversorgung/ bezahlte Toiletten zusätzlich auf Eldenaer Seite schaffen; Öffentliche Ausschreibung zur Strandreinigung (da geht finanziell noch was!); Öffentliche Ausschreibung Strandcatering. Schaffung von bezahlten zusätzlichen Parkplätzen auf Eldenaer Seite auf dem schwarzen Weg (Seitenstreifen).

UND größte Frage: Es werden Konzerte etc. am Strand betrieben und es werden nur die "Veranstalter" ""Reich" = Nutzungsgebühren für Veranstaltungen, welche auch zusätzliche Besucher außerhalb Greifswald nutzen können erheben.

Wenn Fragen zu meinen Gedanken sind: Bitte durchfunken!

Christian Schulze, Mitglied der OTV Eldena

 

BEBILDERTER ISTZUSTAND

Derzeitige Zugangsmöglichkeit zum "öffentlichen" Strand durch Demontage eines Zaunelementes und "Pflanzen" eines rot/weißen Pfahles (Was der bewirken soll? Autos passen da nicht durch!)
Siehe Bilder: 4 + 12 + 14

Wendeschleife Boddenweg am Strand in einem erbärmlichen Zustand, ein Mix von Betonplatten (Straßenplatten), Asphalt (Fragmente) sowie unbefestigter Boden mit reichlich Löchern.
Siehe Bilder: 1 + 2 + 3 + 13 + 14

Treppenaufgang öffentlicher Bereich mit Schotterweg zur Treppe, sowie unbefestigt auf dem Deich.
Siehe Bilder: 4 + 6 + 7 + 11 + 12 + 14

Behindertengerechter Zugang zum bezahlten Strand; dafür aber kein direkter Treppenaufgang über den Deich (war Thema bei der OTV Begehung).
Siehe Bilder: 9 + 10 + 11

Da keine Möglichkeiten bestehen den öffentlichen Strand behindertengerecht bzw. mit Kinderwagen zu erreichen, hat sich ein "Trampelpfad" neben der Treppe gebildet (war auch Thema bei der OTV-Begehung).
Siehe Bilder: 3 + 4 + 6 + 12 + 14

Stellplatz der derzeitigen provisorischen Toiletten Anlage . Die Anlage wurde über Winter zurück gebaut, die Abflussrohre wurden provisorisch zugestöpselt.
Siehe Bild: 5

Abschnitt des öffentlichen Strandes bis zum Schilfgürtel.
Siehe Bild: 8

Zustand des Boddenweges (von der Wolgaster zum Strand herunter) ist jämmerlich, ein Mix von Asphalt (Restfragmente) unbefestigtem Boden, sowie mit Fräsgut gestopften Löchern. Die gepflasterten Verkehrsberuhigungen mit den schicken Holzpfählen wirken beim allgemeinen Zustand des Weges wie ein Schildbürgerstreich (hab ich leider keine Bilder davon gemacht). Dadurch das keine Pflege der Sträucher/ Büsche/ Randstreifen an dem Weg erfolgt, wächst er allmählich zu.
Siehe Bilder: 1 + 12 +15

 

Mögliche Umgestaltung
Nach kompletter Demontage des vorhandenen Zaunes, ergibt sich ausreichend Platz vor dem Deich um eine Wendeschleife für den Boddenweg; ein festes Sanitärgebäude sowie eines festen Imbißgebäudes (evtl. kombiniert) zu errichten. Der Platz gibt es her.
Siehe Bilder: 1 - 5 +9 + 10 + 12 + 13 + 14

Durch Verlängerung des Deichweges vom vorhandenen Weg auf dem Deich hin bis zur Treppe derzeitigen öffentlichen Bereiches währe das Problem mit behindertengerechten Zugang/Kinderwagen auch gelöst, da die Rampe wieder gemeinsam genutzt werden kann.
Siehe Bilder: 9 + 10 + 11

Durch öffentlich machen des gesamten Strandes bis zum Schilfgürtel hin (Bild: 8) ergibt sich auch für den Campingplatz die Möglichkeit den Strand vernünftig nutzen zu können und in Verbindung mit Imbiss/Versorgung den Besuchern des Campingplatzes (gleichzeitig auch Besuchern von Greifswald!) etwas bieten zu können. Dies bringt eventuell auch etwas "Entspannung" oder Bewegung in die derzeitig festgefahren Probleme mit dem Betreiber des Campingplatzes.

Der Boddenweg von der Wolgaster Landstraße zum Strand hin muss komplett saniert werden. Der Weg muss aber weiterhin den Charakter einer Anliegerstraße haben, um die Anlieger nicht zu belästigen. Ausbau von einem Seitenstreifens zum Parken gegen Gebühr ist aber möglich, da früher der Weg auch so genutzt wurde.

Der Boddenweg (ehemaliger Strandweg) von Eldena nach Wieck ist "nur" noch Verbindungsweg nach Wieck. Die Bänke könnten demontiert und auf dem Deichweg montiert werden, ebenso ausreichend "feste" Fahrradständer auf dem Deichweg. Fahrradständer oder gar Papierkörbe sind weit und breit nicht zu sehen, da von der ABS derzeit weggeräumt (Wo kein Papierkorb ist, ist auch kein Müll zu entsorgen? Lach..). Der derzeitige Weg wird auch unter anderem zum Fischerfest für Versorgungsfahrten genutzt. Der Betriebsweg an der Deichsohle würde dafür besser geeignet sein.

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Bei der letzten OTV-Begehung wurde wieder einmal festgestellt:
Eldena hat kein "Ortszentrum"!

Die Kombination von (neuem) Strandzugang über den Boddenweg hin bis zum (umgestalteten) Parkplatz an der Schmiede und der Klosterruine Eldena ergibt diesbezüglich neue Möglichkeiten, ist aber heute nicht das Thema, wollte ich aber mit ansprechen.

Soviel was aus meiner Sicht den Zustand und die Möglichkeiten auf der Eldenaer Seite des Strandbades angeht.

OTV Friedrichshagen: Bericht zur Sitzung am 26.04.17

viele Fragen zum Bürgerhaushalt

Friedrichshagen (Quelle: google maps)
Friedrichshagen (Quelle: google maps)

Änderung der Hauptsatzung (SPD Fraktion):

Uns wurde nicht klar, was die SPD tatsächlich damit erreichen will.

Soll die OTV zukünftig Anliegerstrassen selbst ausbauen, mit Hilfe des Bürgerhaushaltes?

Wer finanziert was wie?

Dies wurde in dieser Form nur zur Kenntnis genommen.

Änderung der Hauptsatzung (Fraktion DIE LINKE)

Im wesentlichen hat dies unser Einverständnis, aber, da der Haushalt noch nicht bestätigt und keine Aussage da ist, wann und ob der Bürgerhaushalt kommt, war die Mehrheit der OTV nicht bereit, darüber abzustimmen, also wurde dies auch nur zur Kenntnis genommen.

Ich sehe aber klare Vorteile und Zustimmung zur Beschlußvorlage.

Auswertung des Osterfeuers

Trotz heftigem Wind und gelegentlichen Regenschauern war die Veranstaltung zur Pflege des Brauchtums, mit ca. 70 Teilnehmern, ein Erfolg. Es gab rege Gesprächsrunden am Osterfeuer. Alteingesessene und Neuhinzugezogene konnten sich näher kennenlernen.

Vorschläge, Anregungen und Fragen der Mitglieder der Ortsteilvertretung

Die Einwohner von Friedrichshagen haben einen Subbotnik zur Müllbeseitigung im Bereich Zufahrtsstraße zum Ortsteil durchgeführt. Rund 330 Kg Müll konnten entsorgt werden.

 

Detlef Göring

Vorsitzender der OTV Friedrichshagen

OTV Wieck/Ladebow: Bericht von der Sitzung am 10. Januar 2017

Wahlen - Gestaltung des Deiches - Beschlussvorlage ISEK mit 12 Änderungen zugestimmt

Wiek/Ladebow aus der Luft (Quelle: Heino Förste)
Wiek/Ladebow aus der Luft (Quelle: Heino Förste)

Zuerst musste auf der Sitzung neu gewählt werden.Bei uns bleibt alles beim alten: Vorsitzender bleibt Bernd Lieschefsky (Bürgerliste), Stellvertreter sind Ch. Kruse (CDU) und H. Förste (DIE LINKE).

Monique Wölk wurde als neues Mitglied der OTV begrüßt.

Dann wurden Bürgeranfragen behandelt.

Zur Gestaltung des Deiches zwischen Wieck und Ladebow gibt es noch Fragen:

-Gibt es eine Alternative zum Split im Drainagegraben entlang des landseitigen Deichfußes?

-Wird es wieder Bänke auf dem Deich geben?

-An der Ladebower Seite hin zur Ölpier liegt eine Steinpackung, die große Spalten hat. Personen könnten sich verletzen. Soll das so bleiben?

-Durchgang Strandstr. 6/7: Besteht die Möglichkeit., dass die Stadt die Gang wieder öffnet, den Drainagegraben auf einer Länge von 1-2m verrohrt um dort wenigstens eine fußgängerische Verbindung zum Deichverteidigungsweg möglich ist? (Abstimmung mit dem Wasser- und Bodenverband und dem StALU)

-Warum ist das ehemalige OTV Mitglied Monika Förste nicht mehr in der OTV? Antwort: Veränderung in den Zusammensetzung/Größe der Fraktionen.

-Wie ist der aktuelle Stand zum Straßenausbau FPS Ladebow? Antwort OTV: Das Abwasserwerk kann die Regenentwässerung der Max-Reimann-Straße und der Clara-Zetkin-Str. 2-10 über den Graben L2 ableiten. Damit reduzieren sich die Aufwendungen in der Clara-Zetkin-Straße 2-12. Die Änderungen sind dem Planungsbüro Küchler übergeben worden

-Die Beleuchtung des Ochsensteges ist unzureichend. Bereits um 18:45 wird jede 2. Laterne ausgeschaltet. Zusätzlich sind die Laternen sehr störanfällig, so dass oftmals große Abschnitte im Dunkeln sind. Der Ochsensteg ist der Hauptfuß-und Radweg der Ladebower nach Wieck. Bürger wünschen, dass die teilweise Abschaltung erst ab 22 Uhr erfolgt

Der Beschlussvorlage zum ISEK wurde ohne Gegenstimmen zugestimmt. 12 Punkte zu Änderungswünschen und Korrekturen wurden seitens der OTV an das Stadtplanungsamt weitergeleitet. Ebenso wurde der Beschlussvorlage zur Bildung eines Kinder-und Jugendbeirates mehrheitlich zugestimmt. Es gab 2 Enthaltungen seitens der CDU Vertreter.

Es wird kritisiert, dass nach dem Bürgerschaftsbeschluss zur Neubesetzung der OTVen nicht mehr vertretene Mitglieder von ihrer Fraktion darüber informiert wurden (CDU).

Unsere OTV sieht vor, in der nächsten Runde die Vorlage zur Änderung der Hauptsatzung zu verabschieden. Diese wurde in der OTV diskutiert. Jetzt können noch von den OTV Mitgliedern Änderungsvorschläge gemacht werden. Es ist zu überlegen, ob nicht die anderen OTVen diese Vorlage auch diskutieren und ggf. gemeinsam einbringen. Die Randortsteilvertretungen haben zu mindestens Kenntnis von unserer BV.

Heino Förste

Stellv. Vorsitzender OTV Wieck/Ladebow

 

OTV Riems: Sitzung am 9. Januar 2017

Bericht von Marion Heinrich: Waren Baumfällungen genehmigt? - ISEK sollte ergänzt werden - JA zum Kinder- & Jugendbeirat - Nächste Runde mit A4RES am 24.01.17

1. Neuwahl
Frau Ulla Tesmer möchte aus persönlichen Gründen nicht weiter Vorsitzende sein und schlägt Frau Marion Heinrich als neue Vorsitzende vor. Als 1. Stellvertreter wird Herr Uwe Leipelt und als 2. Stellvertreterin Frau Gabriele Mann gewählt.

2. Fragen, Vorschläge und Anregungen der Einwohner
Es wurden an verschiedenen Stellen diverse Bäume gefällt (an den Wohnblöcken am Brooker Weg, am Hang hinter der Bushaltestelle An der Wiek 1). Es wurde gefragt, ob es die entsprechenden Genehmigungen gab, ob von Seiten der Stadt geprüft wird, ob wirklich nur die genehmigten Bäume gefällt wurden und ob und welche Auflagen es für Ausgleichspflanzungen gibt.

3. Beschlussvorlagen
a) Fortschreibung des Integriertes Stadtentwicklungskonzeptes
ISEK Greifswald 2030plus Ortsteile am Rande der Stadt kämpfen gemeinsam für mehr Berücksichtigung im ISEK, in dem Zusammenhang wird gegen die vorgesehene Formulierung „…Schwerpunkt auf den Ortsteilen Wiek und Eldena“ ausdrücklich protestiert. Änderungsantrag: „…Ortsteile am Rande der Stadt – die Schwerpunkte werden in einem Masterplan erarbeitet“

b) Maßnahmen zur Entwicklung eines Kinder- und Jugendbeirates für die UHGW
Ich habe den Hintergrund zu dieser Beschlussvorlage erläutert, der in erster Linie darin besteht, den Kindern und Jugendlichen eine Stimme zu geben, analog Frauen- und Seniorenbeirat.
Beide Abstimmung: 7/0/0

4. Informationen der alten und neuen Vorsitzenden
a) Ulla Tesmer als bisherige Vorsitzende:
# Bürgeranfrage „Wäscheplatz“/Zuwegung zu den Garagen
Für den 24.01.17 um 17 Uhr wurde ein Termin mit A4res zu einem Gespräch vereinbart. A4res hat die Alte Schule als Besprechungsort vorgeschlagen, die OTV würde allerdings den Jugendclub als neutralen Besprechungsort bevorzugen – Herr Kuhn wird die Anlieger einladen, Frau Heinrich klärt das mit den offiziellen Teilnehmern, es wird darauf hingewiesen, dass diese Veranstaltung auch von anderen interessierten Anwohnern besucht werden kann.

Ich ergänze, dass ich die Stadt in der Pflicht sehe und eine diesbezügliche Kleine Anfrage an den Oberbürgermeister gerichtet habe, verbunden mit der Aufforderung an die Stadtverwaltung, eine für alle Beteiligten tragbare Lösung zu finden. Das Problem ist auf Versäumnissen in der Vergangenheit zurückzuführen, welche weder die Anlieger noch A4res zu verantworten haben.

# Schaukasten am Roten Haus (An der Wiek1)
Das Gelände, auf welchem das Bushäuschen steht, gehört offensichtlich der A4res, die die Entfernung des Schaukastens auf ihrem Gelände vor dem Roten Haus veranlasst haben. Es ist davon auszugehen, dass der Schaukasten am Bushäuschen nicht geduldet wird. Es wurde zwar eine Anfrage an die Stadt gerichtet, wie dort weiter verfahren werden kann (Antwort steht bislang noch aus.), aber die OTV entscheidet sich für den Alternativvorschlag: am Rand des Rondells gegenüber vom Kindergarten (Hubschrauberlandeplatz)

# Internet auf der Insel
Fließender Übergang hat nicht funktioniert, Telekom hat kurz vor dem Jahreswechsel als provisorische Lösung eine vorübergehende Versorgung über Funk angeboten, welche einigen Mietern schon zur Verfügung steht, aber qualitativ noch nicht eingeschätzt werden kann. Allerdings zieht sich die Bearbeitung der Anträge noch hin, so dass einige Haushalte im Moment weder über Internet noch über Telefon verfügen, was nicht tragbar ist.
Es stellt sich die Frage, ob die Funklösung evtl. auch dauerhaft als Alternative zum Angebot der Fa. ATL genutzt werden kann.

b) Marion Heinrich als neue Vorsitzende:
# Problem Straßen auf dem Riems
Im Haushaltsentwurf für 2017/2018 sind für den Riems wieder keine Mittel eingestellt, obwohl es einen Bürgschaftsbeschluss aus 2013 gibt, Mittel für Planungsleistungen zur Sanierung der Straße Brooker Weg bereitzustellen. Jahr um Jahr wurde in der HH-Diskussion seither diese Position als nicht finanzierbar eingestuft. Ähnlich ist die Situation bei der Straße An der Wiek, die während der kompletten Baumaßnahmen des FLI und IDT von Schwerlastfahrzeugen befahren wurde, obwohl bekannt war, dass die Straßenkonstruktion für eine derartige Belastung nicht geeignet ist.

Die OTV beschließt, sich in einem Offenen Brief an alle Fraktionen und den Oberbürgermeister zu wenden, um nachdrücklich auf diesen untragbaren Zustand hinzuweisen. Es wird weiterhin beschlossen, dass Hr. Leibelt versuchen wird, einen gemeinsamen Termin mit FLI, Stadt und Land zu organisieren, bei dem Wege zu möglichen Lösungen gesucht werden sollen.

Hr. Conraths meldet sich als Stellvertreter des Präsidenten des FLI zu Wort und weist darauf hin, dass das FLI sicher keine Kosten in dem Zusammenhang übernehmen kann, aber durchaus in der Lage ist, beim Bund in entsprechender Weise unterstützend zu argumentieren und zur Diskussion konstruktiv beizutragen.

# Mieterversammlung
Die Mieterversammlung war sehr informativ und obwohl gut besucht, war erstaunlich, dass nicht mehr Mieter kamen, wenn der Mieterverein vor Ort zum Mietrecht referiert und für Fragen zur Verfügung steht. Es wird eine Veröffentlichung durch Fr. Heinrich zu wesentlichen Aussagen und den Kontaktdaten des Mieterbundes geben.

# Ausgleichspflanzung von IDT auf städtischem Boden
Am Rondell zwischen Alter Schule und Kindergarten wurden Ausgleichspflanzungen durch IDT vorgenommen, obwohl die von Seiten der OTV bei der Versammlung am 15.02.1016 aufgrund der Funktion des Rondells als Hubschrauberlandeplatz und wegen dem Denkmalschutz des OT (da standen noch nie Bäume) abgelehnt worden waren. Die OTV bittet um Klärung des Sachverhalts und vor allen darum, die Bäume im Frühjahr umzusetzen.

# Bildung einer Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der OTV, A4RES, Stadtverwaltung, interessierten Bürgern
Eine solche Arbeitsgruppe stand in der Vergangenheit schon in Rede, hat sich bisher aber noch nicht gebildet. Die OTV beschließt im Sinne eines konstruktiven Miteinanders, auf Herrn Grübers und Hr. Feldts Angebote zurück zu kommen und beauftragt mich, die entsprechenden Gespräche zu führen.

5. Vorschläge, Anregungen und Fragen der Mitglieder der OTV
# Hr. Leibelt erkundigt sich nach dem Stand der Dinge bezüglich der Stelle des Gemeindearbeiters – Hr. Schulz hat jetzt einen Vertrag für vorerst 1 Jahr

# Nächste Frage bezieht sich auf den Stand der Verkabelung der festlandseitigen Ortslage Riems. Da werde ich nachfragen.

Marion Heinrich
(Vorsitzende der OTV Riems)

 

Straßenausbau Flugplatzsiedlung Ladebow: Anliegerversammlung, Ortsbegehung und OTV-Protestbrief

Endlich wird es Ernst mit der schon lange geplanten Sanierung der Straße der Flugplatzsiedlung und doch wird dies von der Verwaltung schon wieder in Frage gestellt

Luftbild Flugplatzsiedlung Ladebow (Quelle: GoogleMap)
Luftbild Flugplatzsiedlung Ladebow

1. Straßenausbau Flugplatzsiedlung Ladebow - Fragen aus der Anliegerversammlung am 8.11.2016

# Fußweg Max-Reimann-Straße
Fußweg vor der Max-Reimann-Straße 31 a-c nur ein 1,20 m breit. Anwohner haben ihr Grundstück so bebaut, dass vor dem Haus 2 Autos stehen können. Auch die Absenkungen zur Straße wurden durch die Anwohner ordentlich ausgeführt. Hecken müssen entfernt werden. Grundstück muss von der Stadt angekauft werden. Diese Maßnahme verkleinert das Grundstück so weit, dass es nicht mehr so wie bisher genutzt werden kann. Ist das alles sinnvoll? Rechtfertigt dieser gewaltige Eingriff die hohen Kosten und den Nutzen? Der Weg wird nur wenig genutzt (3-5 Personen pro Stunde) .

# Die Flugplatzsiedlung ist ein Gebietsdenkmal
Laut denkmalpflegerischer Zielstellung sind die in Ortbeton ausgeführten Straßenabschnitte Clara-Zetkin-Str. 2 und 8-12 zu erhalten.

- Das Grabensystem an der Zetkin Straße 8 sei laut Aussage des Abwasserwerkes versandet und nicht ausreichend dimensioniert. Der Schulgraben wird aber 2x jährlich gereinigt.

- Im Bereich Zetkin Straße 8 stehen schützenswerte Bäume, auf dem Grundstück Zetkin Straße 3 steht eine Rotbuche (Naturdenkmal). Es werden Schäden durch den Straßenbau am Wurzelwerk der Bäume befürchtet.

- Wie wird mit diesem Bäumen umgegangen? In der Zetkin Straße 8-12 funktioniert die Regenwasserableitung. Probleme gibt es, weil die Moorweide und die Max-Reimann-Straße an die Regenentwässerung mit einem 300er-Rohr angeschlossen wurden. Es kommt zu viel Regenwasser in diesen Kanal an.

Vorschlag: Die Moorweide und die Reimann Straße in die Gräben und Teich Am Kegelkamp entwässern.

Mit dem Abwasserwerk wird ein Vor-Ort-Termin vereinbart (s.u. Punkt 3), um diese Probleme zu klären.

# Warum wurde das Protokoll von der Einwohnerversammlung noch nicht veröffentlicht?
Antwort: Es wurden darin Bürger mit Namen benannt. Das wird noch geändert und das Protokoll veröffentlicht.

# Stadt kann nur Straßen grundhaft sanieren, wenn sie ihrer Pflicht der Instandsetzung nachgekommen ist.
Frage: Wie ist die Stadt ihrer Instandhaltungspflicht in den letzten 80, 60, 25 Jahren nachgekommen?

# Bürger der Zetkin-Str. 2-12 (außer 7/9) möchten keinen grundhaften Ausbau und bekunden das mit einer Unterschriftenliste.
Die Unterschriftenliste ist nicht repräsentativ, da es keine Methodik zu einer Befragung gibt

# Sind die Maßnahmen in diesem Umfang notwendig, sinnvoll und effektiv? Wurden den hohen Kosten auch der Nutzen gegenübergestellt?

 

2. Änderung zur Straßenausbausatzung

Die OTV stimmt der Änderungssatzung mit folgenden Anmerkungen zu §2, Absatz 3 zu.

Es sollte klar definiert werden, was „in der Regel“ und "höheres gesellschaftliches Interesse“ bedeutet. Ebenso muss klar festgelegt werden, nach welcher Regel abgestimmt werden soll: "ein Grundstück = eine Stimme"? Wie soll das bei Eigentümergemeinschaften funktionieren?

Positiv wird gesehen, dass die Bürger von Anfang an in die Planung mit einbezogen und von Anfang an über einen zu planenden Straßenausbau informiert werden.

 

3. Vorortbegehung in der Flugplatzsiedlung gemeinsam mit Abwasserwerk

Inzwischen fand auch die Vor-Ortbegehung statt. Das Protokoll dazu füge ich informativ an.

Protokoll der Ortsbegehung mit dem Abwassserwerk am 21.11.16

 

4. Protestschreiben wegen Überlegungen in der Stadtverwaltung Sanierung der Straßen in der Flugplatz nochmal um 2 Jahre zu verschieben

Wie auch in der OZ vom 26.11. zu lesen, bringt die Stadtverwaltung schon wieder eine Verschiebung der Sanierung der Straßen in der Flugplatzsiedlung nun um weitere zwei Jahre ins Gespräch. Wir sind da strikt dagegen.

Schreiben des OTV-Vorstandes an die Fraktionen der Bürgerschaft

 

Heino Förste

www.ladebow.de

 

Bericht über die OTV-Sitzung Riems vom 14.11.2016

Marion Heinrich zu: Internetverbindung im Ortsteil - Riems bei Instandhaltung für 2017 nicht berücksichtigt - Auswertung der Inselbegehung - weitere Anregungen

Luftbild Riems (Quelle: GoogleMap)
Luftbild Riems (Quelle: GoogleMap)

1. Internetverbindung im Ortsteil, speziell auf der Insel

Hr. Feldt als Ltr. der Abt. Wirtschaftsförderung und Tourismus ist zuständig für Breitbandausbau der Stadt HGW und will sich auch für die Ortsteile am Rande der Stadt engagieren. Die bisherige Versorgung auf der Insel Riems durch ATL und Stadtwerke wird künftig aus verschiedenen nicht näher genannten Gründen nicht mehr möglich sein, Gefahr der Abschaltung per 31.12.16 besteht – dann nur noch Minimalversorgung möglich.

Aktuell besteht offensichtlich vertragliche Bindung durch ATL mit Bundesnetzagentur/ Kabelnetzverzweiger – dieser müsste dann durch ATL freigegeben werden, um alternative Versorgung zu ermöglichen, ATL ist dieser Sachverhalt nicht bewusst, ist also noch in Klärung.

Für Riemserort informiert Herr Feldt außerdem, dass Hr. Sakreida ab 17.11.16 die Verlegung eines Glasfaserkabels auf dem Riems plant, wofür offensichtlich in der 50. KW die Fertigstellung vorgesehen ist. Herr Leibelt bemerkt: „Damit wird eine Wirtschaftlichkeit für die Telekom höchst fraglich bis unmöglich, wenn das so ausgeführt ist. Zukünftige schnelle Internetverbindungen sind damit ausschließlich an ATL gebunden. Eine freie Entscheidung für andere Anbieter besteht dann zumindest für schnelles Internet nicht mehr. Mit den bekannten Unsicherheiten bei ATL muss dann gelebt werden!“

Parallel führt auch die Telekom (in Zusammenarbeit mit A4res) eine Wirtschaftlichkeitsprüfung durch, die sich allerdings noch längere Zeit hinziehen kann. Abschließend bietet auch Hr. Feldt sich als Verbindungsperson zu A4res an, da er im Rahmen der Wirtschaftsförderung in engem Kontakt mit Herrn Grüber und seinem Unternehmen steht.

 

2. Informationsvorlage zu den geplanten Instandsetzungen 2017

Der OT Riems bleibt wieder einmal völlig unberücksichtigt (!).

Deshalb wurde auf Basis meines Antrags ins Protokoll aufgenommen „OTV protestiert ausdrücklich dagegen, dass der Riems zum wiederholten Male in Hinsicht auf Instandsetzungsmaßnahmen keine Berücksichtigung findet. Insbesondere die Zufahrt nach Kalkwitz sowie die schon aufgrund des Berufs- und Lieferverkehrs viel befahrene Straße An der Wiek sind vom Zustand her nicht mehr akzeptabel. Es wird eine Auskunft eingefordert, für welchen Zeitraum mit der Bereitstellung von Planungsgeldern zu rechnen ist.“

 

3. Information zur Inselbegehung

• Bushaltestellenbereich gehört der Stadt und wird vom Gemeindearbeiter gepflegt, auch der hintere Bereich, der dem Land gehörig. Der „Gelände-Mix" (Rasen und Pflastersteinen) erschwert die Pflege. Die Stadt Greifswald wäre zuständig hier Abhilfe zu schaffen.

• Grünflächen von der Straße südseitig vom Rondell bis zum ehemaligen Seilbahngebäude, Boddenblick 5 ist ein Schandfleck. Es besteht die Vorstellung, in einem Arbeitseinsatz der Riemser Anwohner das Gestrüpp zu entfernen, die Hilfe des FLI zu erbitten und danach 3- 4 mal im Jahr von einer durch die BBL beauftragte Fremdfirma die Flächen instand zu halten.

• Im Boddenblick 5, sollen künftig die Boote des Kindersegelvereins untergebracht werden. Auf Grund der Kündigungen des neuen Investors in Riemser Ort braucht der Verein neue Räumlichkeiten. Herrn Ullmann von der BBL versprach zu prüfen, bzw. durch einen Gutachter den baulichen Zustand des Gebäudes prüfen zu lassen. Danach könnte er sich ein Pachtverhältnis für den Kindersegelverein vorstellen.

 

4. Vorschläge, Anregungen und Fragen der Mitglieder der Ortsteilvertretung

• OTV informiert die Verwaltung, dass die Insel bislang nicht in den Küstenschutzplan aufgenommen worden ist – der Nordstrand auf der Insel wird immer schmaler!

• Der öffentliche Schaukasten am Roten Haus (An der Wiek 1) muss umgesetzt werden, da es sich bei diesem Standort nicht um städtisches Gebiet, sondern um ein Grundstück der Fa. A4res handelt. Er wird künftig auf dem städtischen Gelände an der Bushaltestelle stehen.

• Bushäuschen am Ortseingang: Es sind alle Scheiben durch Vandalismus zerschlagen.

• OTV bittet um Reparatur – Hr. Burgas nimmt das zur Kenntnis.

• Neuigkeiten zum Thema Gemeindearbeiter gibt es evtl. nach der Sitzung der Bürgerschaft, von allen Mitgliedern der OTV und auch von einigen Gästen wird die positive Entwicklung seiner Arbeit betont, Hr. Schultz übt seine Funktion mit überdurchschnittlichem Engagement und einem hohen Maß an Eigeninitiative aus

• Habe erneut daran erinnert, dass durch die fehlende Beleuchtung im Wiesenweg ein gefahrloses Passieren in der Dunkelheit nicht möglich ist. Die nötigen Kabel sind bereits verlegt. Die OTV regt daher an zu prüfen, ob eine zeitnahe Lösung möglich ist.

Marion Heinrich

 

OTV Friedrichshagen: Bericht von der Sitzung am 12. Oktober 2016

Saubere Stadt - Ortsteilbudget - Verbindungsgeschwindigkeiten Internet

Ortsteil Friedrichshagen (Google Maps)
Ortsteil Friedrichshagen

Ein Kurzbericht aus der Sitzung der Ortsteilvertretung Friedrichshagen:

Beschlussvorlage "Saubere Stadt":

Die OTV stimmt zu, lehnt aber die Verlagerung der Papier- und Flaschencontainer ab. In Friedrichshagen gibt es keinen Einzelhandel- oder Discounterparkplatz. Die Verlagerung nach Eldena wäre unzumutbar. Es ist vorgeschrieben, dass jeder Ortsteil einen zentralen Containerplatz haben muss.

Beschlussvorlage "Entwicklung eines Regelwerks für ein Ortsteil-Budget":

Die OTV stimmt zu.

Fragen und Anregungen der Einwohner:

Ein Einwohner legt dar, dass sich die Verbindungsgeschwindigkeit im Internet durch den Anschluss Friedrichshagens per Glasfaserkabel und die Aufstellung von Verteilerschränken verbessert hat. Während aber im unteren Ortsteil nahe dem Hauptanschluss des Glasfaserkabels im Verteilerkasten (FTTC) bis zu 100 MB/s empfangen werden können nimmt diese Leistung mit zunehmender Entfernung rapide ab. Grund hierfür ist die Weiterleitung durch Kupferkabel. So sinkt dann im Bergweg die Geschwindigkeit auf unter 30 MB/s und weniger. Gute Verbindungsgeschwindigkeiten lassen sich selbst mit technischen Verbesserungen wie Vectoring in Kupferkabeln eben nur bis auf eine Entfernung bis max. 800m erreichen. Der Bergweg liegt aber vom Hautverteilerkasten 1600m bis 2500m entfernt.

Eine Verbesserung wäre einfach zu realisieren. Das bestehende Kupferkabel vom Verteiler Friedrichshägener Straße zum Verteiler Bergweg müsste durch Glasfaserkabel ausgetauscht werden. Da das Kabel oberirdisch an Holzmasten geführt wird, wäre das ohne großen finanziellen und materiellen Aufwand möglich. Die Behauptung Glasfaser könne oberirdisch nicht verlegt werden, da die Kabelverbinder über keine ausreichende Zugentlastung verfügen, trifft hier nicht zu, da das Kabel auf dieser kurzen Strecke keine Verbinder benötigen würde.

Die OTV beschließt die Beantragung einer derartigen Verbindungsleitung mit Hinweis auf die Breitbandinitiative der Bundesregierung und der Initiative des Infrastrukturministers Dobrindt, da die hier erstrebten 30-50 MB/s nur dem halben Dorf zur Verfügung stehen.

Die Telekom hat im Schwarzwald 100.000 Holzmasten geordert und verlegt neue Glasfaserleitungen oberirdisch. Warum soll das in M-V nicht funktionieren. Bei uns stehen die Masten schon. Ein weiterer positiver Nebeneffekt wäre die Blitzunempfindlichkeit von Glasfaserkabeln. Jedes Jahr müssen etliche Haushalte neue Router aufgrund von Blitzschlag in die Kupferleitung kaufen und das verstärkt, nach dem durch Umstellung auf IP-Anschlüsse der vorgeschaltete Splitter weg gefallen ist.

Detlef Göring

Vorsitzender der OTV Friedrichshagen

OTV Wieck/Ladebow: Bericht von der Sitzung am 11. Oktober 2016

Maßnahme Straßenausbau - Ortsteilbudget - Wildschweinproblem - Werftstandort

Wiek/Ladebow aus der Luft (Quelle: Heino Förste)
Wiek/Ladebow aus der Luft (Quelle: Heino Förste)

Auf der Sitzung war das Thema Nummer eins die Beschlussvorlage zur Abschnittsbildung, Kostenspaltung und Klassifizierung für die Abrechnung der Straßenausbaumaßnahme Flugplatzsiedlung Ladebow. Gleich vorweg: ihr wurde einstimmig zugestimmt. Abgelehnt wird allerdings das Ansinnen des Abwasserwerkes, den Abschnitt Clara-Zetkin-Straße 8-12 wegen der Verlegung eines Regenwasserkanals aufzureißen. Dieser Abschnitt soll gemäß der Absprachen des AK Straßeninstandsetzung mit dem Stadtbauamt und dem Planungsbüro erhalten werden. In diesem Abschnitt ist der Ortbetonstraßenbelag (Denkmalschutz) noch im Originalzustand erhalten und intakt. Es werden Alternativen gefordert. Am 8.11.2016 wird das Projekt den Grundstückseigentümern vorgestellt.

Die Vorlage Lebensqualität und Sauberkeit in den Quartieren – das Stadtbild pflegen („Saubere Stadt“) wurde behandelt, aber nicht abgestimmt. Wir sehen darin eine Selbstverständlichkeit. Es muss aus unserer Sicht zukünftig mehr Geld für den Bauhof / ABS eingestellt werden, um das Stadtgrün besser zu pflegen

Ortsteilbudget / Bürgerhaushalt: Der Vorlage wurde zugestimmt. Wir sehen darin die Chance, die Bürger besser in die Gestaltung der Ortsteile einzubinden. Bevorzugt wird die Variante 1, Ortsteilbudget, verknüpft mit der Variante 2, Tag der Entscheidung, der dann in den jeweiligen Ortsteilen durchgeführt werden kann. Die OTV Wieck/Ladebow begrüßt die Idee, das OT Budget mit einem Sockelbetrag von 5.000 € und 0,50 € pro Einwohner auszustatten. Wir sehen darin keine Benachteiligung der großen Stadtteile. Während in den großen Stadtteilen bisher rund 26 Mio € Fördermittel flossen, kamen zum Beispiel in Ladebow 0 € an. Mit dem Ortsteilbudget besteht die Möglichkeit, die Schieflage zwischen Randortsteilen und Kernstadt etwas auszugleichen. Ebenso wurde darauf hingewiesen, dass es ich bei uns um zwei Ortsteile handelt, die beim Ortsteilbudget auch so behandelt werden müssen.

In Ladebow und Wieck gibt es derzeit ein "Wildschweinproblem". Größere Rotten Wildschweine halten sich am Ochsensteg, dem Hauptschulweg, auf. Dadurch entsteht eine unsichere Lage für die Schulkinder. Da muss die Jagdbehörde in jedem Fall etwas unternehmen. Um den am Ochsensteg liegenden Bolzplatz zu schützen, wird dieser demnächst eingezäunt.

Vertreter der OTV trafen sich mit dem Geschäftsführer der Michael Schmidt Yachtbau GmbH, Herrn von Maltzahn, um Informationen zu dem neuen Werftstandort im Hafen Ladebow zu bekommen. Dort werden ab November 2016 pro Jahr 1-2 Yachten mit einer Länge bis zu 80 Ft. überwiegend in Handarbeit gefertigt. Informationen sind unter www.msyachtbau.com zu finden. Es werden rund 15 Mitarbeiter (+Verwaltung) an diesem Standort beschäftigt. Gezahlt wird Tariflohn. Greifswald-Ladebow wird der Firmensitz des Unternehmens. Nach Produktionsbeginn wird es eine Besichtigung geben. Einem Tag der offenen Hafens gemeinsam mit den anderen ansässigen Unternehmen stehen sie offen gegenüber.

Heino Förste

Stellv. Vorsitzender OTV Wieck/Ladebow

www.ladebow.de

OTV Riems: Bericht von der Sitzung am 12. September

Neuer Investor stellt seine Pläne vor: Nach 25 Jahren kommt wohl wieder Bewegung in die Entwicklung des Ortslebens

Riemserort und Riems aus der Luft (Quelle: Klaus Bluhm)
Riemserort und Riems aus der Luft

Die OTV-Sitzung am 12.09.2016 war ausgesprochen gut besucht, schließlich stellte A4RES, der neue Eigentümer des größten Teils der Fläche in Riemserort, seine Pläne vor. Am 08.09.2016 war dazu bereits ein großer Artikel in der OZ erschienen (hier).

So war zwar ein Teil der Pläne schon in der Welt, aber Herr Grüber wußte uns trotzdem mit vielen Details zu überraschen, z.B. dass auch die alte Schule, die wir gern als RIEMSER Begegnungszentrum gehabt hätten, von A4RES erworben wurde.

Der auf der Sitzung vorgestellte "5-Jahresplan" weckt viele Hoffnungen, z.B. Sanierung aller Wohnungen, Spielplatz für die Kinder, Gartenstadt und Kombimiete (Wohnung/Garage/Garten als ein Paket), mehr Ordnung und Sauberkeit, Einkaufsmöglichkeiten, Friseur, Arzt und, und, und.

Sorgen hinsichtlich der Mietpreisentwicklung wurden natürlich auch geäußert. Sicher nicht unbegründet. Da muss man abwarten, wie aufwändig die Sanierungen werden.

Auf alle Fälle hat Herr Grüber mit der Präsentation sehr ambitionierte Pläne vorgestellt und das Versprechen abgegeben, sich im OT Riems auch sozial zu engagieren. Das hört man/frau natürlich gern und so habe ich auch gleich unseren Wunsch nach einem Begegnungszentrum platziert - muss ja nicht zwingend in der Alten Schule sein :-)

Es bleibt also weiterhin spannend auf dem Riems und immerhin bewegt sich endlich was.

 

Marion Heinrich

 

OTV Wieck/Ladebow: Bericht von der Sitzung am 13. September

Anfragen von Einwohnern (Einhaltung Gestaltunsgsatzung, Kreisverkehr Stralsunder Strasse, Hafenmeister, Müll) - Disput um Anliegerkarten zum Fischerfest

Ladebow aus dem Ballon (Quelle: H. Förste)
Ladebow aus dem Ballon (Quelle: H. Förste)

TOP 4: Anfragen von Bürgern

1. In Wieck, Dorfstr. wird ein Haus errichtet, das anscheinend nicht die Vorgaben der Gestaltungssatzung entspricht. Vorschlag: OTV und Bauamt sollen bei einer Begehung Verstöße gegen die Gestaltungssatzung Wieck aufnehmen

Standpunkt OTV: Es gibt die Verabredung zwischen OTV und Bauamt, dass Neubauprojekte im Satzungsbereich Wieck und im Bereich der FPS Ladebow durch die Bauherren oder ersatzweise durch das Bauamt vorgestellt werden. Leider hält sich die Stadtverwaltung nicht daran. Die vorgeschlagene Begehung wird durch die OTV kritisch gesehen, da es nicht die Aufgabe einer OTV ist, Gebäude der Bewohner zu kontrollieren. Die OTV wird das Bauamt auffordern, die Einhaltung der Erhaltungssatzungen durchzusetzen.

Maßnahme OTV: Anfrage an die Stadtverwaltung

 

2. Eine neue Halle des Landwirtschaftsbetriebes Augustin in Kemnitz stört den Blick von der Mole in Wieck. Die Halle ist weiß lackiert und wirkt wie ein Fremdkörper

Die Farbgebung der Düngemittelhalle im Hafen Ladebow wird kritisiert, sie entspricht nicht den Vorgaben des B Plan 14.

Standpunkt OTV: Die Halle des Landwirtschaftsbetriebes Augustin befindet sich nicht im Verantwortungsbereich der OTV. Inwieweit es für den Bereich Kemnitz eine Gestaltungssatzung gibt, entzieht sich unserer Kenntnis.

Die Farbgebung der Düngemittelhalle entspricht den Vorgaben des B Plan 14.


Auszug: „3. Die Fassaden und Dachflächen sind aus reflektionsfreien Materialien herzustellen. 4. Die Fassade/Außenhaut baulicher Anlagen ab einer Höhe von 15 m über Oberkante Straßenverkehrsfläche sind zur Minderung des Eingriffs in das Landschaftsbild, in der gesamten Bauhöhe Landschaftsbild angepasst farblich in Grau-, Grün- oder Blautönen zu gestalten.“  


 

3. Wann erfolgt der Bau des Kreisverkehrs in der Stralsunder Straße / Ladebower Chaussee?

4. Erscheinungsbild des Hafenmeisters bei Kontrollgängen / Einziehung von Liegegebühren: Bürger wünschen, dass der Hafenmeister als Amtsperson erkennbar sein muss. Zu mindestens sollte er ein Namensschild tragen.

Maßnahme OTV: Zu beiden Punkten wird eine Anfrage gestellt

 

5. Müll in Wieck am Wertstoffplatz Neue Straße. Wiederholt werden am genannten Wertstoffplatz Müllsäcke abgelegt. Bürger meldeten das über Klarschiff HGW.

Maßnahme OTV: Für die Entsorgung des Hausmülls sind die Gartenpächter selbst zuständig. Der Spartenvorstand „Seeblick“ trägt die Verantwortung dafür, dass durchzusetzen. Die OTV wird das Gespräch mit dem Spartenvorsitzenden suchen.

 

6. Reinigung Wertstoffbehälterplätze: Wer ist dafür verantwortlich und in welchem Turnus werden diese gereinigt?

Maßnahme OTV: Anfrage an die GEG.

 

7. Abgestorbene Rosen in der Kirchstr. wurden entfernt. Gibt es Ersatzpflanzungen?

Maßnahme OTV: Anfrage an das Tiefbauamt

 

8. In Wieck gibt es immer wieder Geschwindigkeitsverstöße

 

TOP 5. Kontrolle Beschlüsse, Anregungen und Empfehlungen der OTV

Anliegerkarten zum Fischerfest. Es wurden etwa 3000 Anliegerkarten zum kostenlosen Betreten des Festgeländes ausgegeben (Einwohnerzahl Wieck: etwa 435). OTV und Bürger aus Ladebow kritisieren die Vergabe und Kriterien dieser Karten. Es ist den Ladebower Bürgern nicht zu vermitteln, warum Gartenpächter der Sparte Seeblick, die ihrem Hobby nachgehen, Durchgangskarten erhalten und Ladebower Bewohner, die in den 3 Tagen grundsätzlich von jeglichen Einkaufsmöglichkeiten abgeschnitten sind, diese nicht erhalten. Freizeitbeschäftigung darf nicht über die Grundbedürfnisse der ortsansässigen Bewohner stehen. Dazu gab es ein Gespräch von Mitgliedern der OTV und dem Leiter des Ordnungsamtes Herrn Winckler.

Das Ergebnis ist: Es wird angestrebt, die Anzahl der Anliegerkarten zu reduzieren. Der Zugang zur Sparte Seeblick ist über 2 Zugänge im OT Ladebow möglich, so dass es keine zwingende Notwendigkeit gibt, an Gartenpächtern generell Anliegerkarten auszuhändigen.

 

Heino Förste

www.ladebow.de

 

Nachtrag zum Tag des offenen Denkmals am 11.Sept.16: Die Flugplatzsiedlung Ladebow - ein Kurzbericht

Ortsteil Wieck-Ladebow

Flugplatzsiedlung Ladebow (Google)
Flugplatzsiedlung Ladebow (Google)

Am "Tag des offenen Denkmals" fanden erstmals Führungen um 10 und 11 Uhr durch die Flugplatzsiedlung Ladebow statt. Prof. Lichtnau und Heino Förste von der Ortsteilvertretung informierten ca. 50 interessierten Bürgern, über die Geschichte, die Architektur und den Städtebau dieses Einzeldenkmals. Neben den Erläuterungen zu den erhaltenen Gebäuden und den Anlagen konnten auch Fotos aus der Zeit der Entstehungszeit der Flugplatzsiedlung gezeigt werden. Einige Gäste kamen sogar aus Brandenburg und Sachsen nach Ladebow. Der Tag des offenen Denkmals war ein voller Erfolg.

Die ehemalige Flugplatzsiedlung in Ladebow kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Seit 1992 steht sie als Einzeldenkmal auf der Denkmalliste der Stadt. 1934 wurde in Ladebow zunächst ein Flugplatz errichtet, der sportlich genutzt werden sollte. Doch noch im selben Jahr wurde dieser zur militärischen Nutzung umgebaut und erweitert. Damit einher gingen die Anlage eines Fliegerhorstes und wenig später die Errichtung einer Militärwohnsiedlung. Sie entstand ab 1935 für Offiziere, aber auch für Soldaten, Witwen und Zivilangestellte. Die militärischen Anlagen wurden 1947 gesprengt.

Nach 1990 wurde die Siedlung saniert. Die Struktur der Gebäude, aber auch der Straßen, Plätze und Gärten blieben im Wesentlichen erhalten. Heute ist Ladebow eine beliebte Wohngegend. Dank engagierter Unterstützung von Vertretern der Ortsteilvertretung konnten die Erkenntnisse zum ursprünglichen Aussehen der Siedlung durch Fotos und Zeitzeugenberichte ergänzt werden, die zum Beispiel die historische Farbigkeit der Gebäude und deren ehemals vorhandene Fensterläden oder das Aussehen eines früher vorhandenen Springbrunnens dokumentierten.

Im Frühjahr 2016 behandelte der Bauausschuss der Bürgershaft die denkmalpflegerische Zielstellung für die ehemalige Flugplatzsiedlung Greifswald Ladebow (Drucksache: 06/637). 

download der "Denkmalpflegerische Zielstellung ..."

 

Heino Förste (www.ladebow.de)

 

Zielrichtungen für die künftige Entwicklung der Ortsteile am Rande der Stadt

aus der Veranstaltung zum ISEK Greifswald 2030+ vom 28. Juni 2016

(jk, hf) In den letzten Monaten haben sich Mitglieder aus den Ortsteilvertretungen Wieck/Ladebow, Riems/Koos, Friedrichshagen und Eldena bereits mehrfach getroffen, um gemeinsam mehr Aufmerksamkeit für die weitere Entwicklung der sogenannten Ortsteile am Rande der Stadt zu erreichen.

Es ist ihnen in einem ersten Schritt gelungen. Denn diesem Anliegen war am 28. Juni eine eigene Veranstaltung im Rahmen der Erarbeitung des neuen Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK Greifswald 2030+) gewidmet.

Auf dieser Veranstaltung hat dann z.B. die Verwaltung, ihre Zusammenfassung der Diskussion zu den einzelnen Stadtteilen dargestellt (siehe Bilderreihe unten). 

Generell schätzt die Verwaltung ein:

Die „Ortsteile am Rande“ haben wichtige Funktionen für die Gesamtstadt hinsichtlich Gewerbe, Tourismus, Naherholung, Wohnen, Kultur und Natur. Allerdings ist in diesen Ortsteilen eine Ausdünnung von Infrastrukturangeboten (Schule, KiTa, Versorgung) in den vergangenen Jahren zu verzeichnen. Somit gruppiert die Verwaltung ihre Vorschläge in drei Kategorien:

   A] Verbesserung Anbindung an die „Kernstadt“

   B] Infrastrukturverbesserung vor Ort

   C] Innovative Einzelprojekte und Verbindungswege Stadt - Umlandregion

In diesem Sinne werden dann die Vertretungen der Ortsteile am Rande der Stadt sich auch weiterhin treffen und weiter zusammenarbeiten.

 

weitere Informationen:

Präsentation Verwaltung (Dr. Michael Heinz) vom 28. Juni 2016

Link zur ISEK-Seite der Stadtverwaltung

 

Auszüge aus der Präsentation der Verwaltung zu den einzelnen Ortsteilen

 

OTV Innenstadt: Bericht von der Sitzung am 08. Juni 2016

Situation Heinrich-Heine-Straße - Parken am Nexö-Platz - Stand Gemeinschaftsunterkunft - Linden am Museumshafen

Inhaltlich begann die Sitzung der OTV am Mittwoch mit erfreulich reger Beteiligung von einer Handvoll Bürgern, welche an der Verkehrssituation um die Heinrich-Heine-Straße, sowie in der Georg-Büchner-Straße Anstoß nahmen. Konkret handelte es sich hierbei um Geschwindigkeitsüberschreitungen und der unzureichenden Kapazität der Straße, die schweren Baufahrzeuge schadensfrei aushalten zu können. Besonderen Unmut löste die Vermutung unter den Anwohnern aus, dass sie bei der eventuell anfallenden Instandsetzung der Straße dafür zur Kasse gebeten würden.

Herr Fred Wixforth, seines Zeichens Amtsleiter im Tiefbau- und Grünflächenamt, antwortete den Bürgern, dass konkret zur Georg-Büchner-Straße bereits Verkehrszählungen durchgeführt worden sind und es geplant sei, mindestens drei „Berliner Kissen“, zu errichten, um den Geschwindigkeitsüberschreitungen Herr zu werden. In der Heine-Straße sollen Zählungen noch folgen und mithilfe dieser Erkenntnisse soll dann eine Lösung erarbeitet werden. Finanziell würden die Anwohner nicht belastet werden.

Daran anschließend erläuterten die zuständigen Planer den derzeitigen Zustand des Nexö-Platzes. Die Arbeiten am Parkplatz sollten bereits Ende Juni fertiggestellt sein. Die Nutzung aller Zufahrten zum Parkplatz soll zwei bis drei Wochen später realisiert worden sein (konkretere Zeitangaben gab es hier nicht). Der neugestaltete Parkplatz soll über einen Bereich fürs Carsharing, über Fahrradboxen, sowie über eine Bushaltestelle verfügen. Nach der Frage aus der OTV wurde eingeräumt, dass es keine Möglichkeit mehr für Reisebusse geben wird. Alternativ wird hierfür eine Fläche beim Hansering angeboten. Die Causa Parkhaus veranschlagte nun etwas mehr Zeit. Der allgemeine Nutzen für ein Parkhaus wurde mit Zählungen unterlegt, die einen Bedarf von etwa 600 Stellplätzen zu höchsten Auslastungszeiten zeigten. Das geplante Parkhaus und der Parkplatz zur Seite Anklamer Straße würden dies stemmen können, so die Planer. In ihrer Präsentation wurde besonders auf die vier Faktoren Höhe, Lärm, vom Areal ausgehendes Licht und die Verschattung der Umgebung eingegangen. Das Parkhaus wird mit seiner Höhe die umliegenden Gebäude größtenteils nicht überragen. Auch wird das Haus nicht sonderlich stark zu sehen sein, wenn die umliegenden Bäume Blätter tragen. Zum Herbst wird dies freilich anders aussehen. Das Lärmpotential, sowie die Lichtquellen, die besonders nachts für die Anwohner störend sein könnten sind von den Planern auf ein Minimum reduziert und würden somit, so jedenfalls erklärten sie, keinen Eingriff darstellen. Die Verschattung wurde mit einem digitalen Modell verdeutlicht und war nicht übermäßig. Die Ein- und Ausfahrt zum Areal soll über die Anklamer und Bleichstraße erfolgen.

Einen Anwohner konnten die Planer nicht überzeugen. Dieser beobachtete seit längerem, dass die Auslastung des derzeitigen Parkplatzes nicht dem entspräche, was hier vorgestellt wurde. Dementsprechend wurde die Sinnhaftigkeit des Unternehmens völlig in Frage gestellt.

Als nächstes wurden der OTV Informationen aus dem Anwohnerbeirat der Flüchtlings-unterkunft in der Brandteichstraße mitgeteilt. Die Betreiber stehen nun fest (European Homecare) und zeitnah sollen 30-60 Menschen aus vormals dezentralen Wohnungen hier untergebracht werden. Sukzessiv wird diese Zahl auf die geplanten 500-600 steigen. In der Unterkunft sind noch anstehende Renovierungen abzuwarten, um sie vollständig auslasten zu können. Ein weiterer Punkt ist die Einrichtung eines Spielplatzes auf dem Gelände. Mit der Frage der Bezahlung dieses Spielplatzes musste nun leider auch die Frage einhergehen, von wem dieser benutzt werden dürfe. Ausschließlich von Kindern der Unterkunft? Von Kindern der Unterkunft und allen anderen Kindern? Der Pragmatismus mit dem diese Frage gestellt wird, kann einen da schon erschüttern. Selbstverständlich muss der Spielplatz bezahlt werden; bespielt werden sollte er aber von allen Kindern, die dies gerne möchten. Für die Anwohner wurde eine Mailadresse eingerichtet und die nächste Versammlung des Beirates wird öffentlich am 23.06.16 stattfinden. Näheres dazu wird vom Beirat zeitnah veröffentlicht werden.

Die vier Beschlussvorlagen wurden allesamt vom Stadtbauamt vorgelegt und wurden alle einstimmig von der OTV angenommen. Zum einen wurde die „Außerplanmäßige Ausgabe im städtebaulichen Sondervermögen 162 SOS Fleischervorstadt“ behandelt, welche die finanziellen Mittel zur Planung der Durchführung der Sanierung der Arndtstraße zum Gegenstand hatte. Die Beschlussvorlage „2. Änderung des Bebauungsplans Nr. 22 - Helmshäger Berg - Änderung des Änderungsbeschlusses“ thematisiert eine Präzisierung in den Formulierungen im Bebauungsplan hinsichtlich der Gestaltung der Werbeanlagen. Daran schloss sich die Beschlussvorlage zur Änderungssperre der zweiten Änderung. Als letzte Beschlussvorlage wurde der Satzungsbeschluss des Bebauungsplans Nr. 62 An den Wurthen eingebracht.

Das Problem der Linden vor dem Gastro-Schiff Pomeria am Hafen stellte den vorletzten Gegenstand der öffentlichen Sitzung dar. Da sich der Eigentümer der Pomeria nicht dazu bereit erklärte diese zu entfernen, formulierte Herr Hochschild einen Antrag die Linden zu entfernen und sie, wie Herr Wixforth es vorher sagte, auf dem Hafenspielplatz zu verpflanzen. Mit 7 Ja-Stimmen wurde dieser Antrag, bei einer Enthaltung, angenommen. Das Argument der Stadt gegenüber dem Lindenbesitzer ist, dass die Bäume nicht in den Gestaltungsplan des neuen Museumshafens passen würden. Besonders befremdlich war bei dieser Diskussion das eingebrachte Argument von Herrn Kramer (AfD). Dieser meinte, da die Linden „Urdeutsche“ Bäume seien, ist es gut diese zu bewahren. Ein für mich zwar eher weniger nachvollziehbares Argument; aber in diesem Kontext ja auch nicht überraschend; diese Deutschtümelei in der Botanik. 

Als letztes wurde eine Zustimmungsanfrage zum Rückbau der Telefonzellen in der Siemensallee gestellt. Mit 6 Ja-Stimmen, einer vermutlich humoristisch gemeinten Nein-Stimme der Grünen und einer Enthaltung wurde die Zustimmungsanfrage angenommen.

 

Björn Verwendel

Mitglied der Ortsteilvertretung Innenstadt

 

OTV Ostseeviertel: Bericht von der Sitzung am 06. Juni 2016

Wenig zu beschließen, aber einige Anregungen von Einwohnern

Die Ortsteilvertretung OV tagte am 6.6. mit einer sehr schlanken Tagesordnung, dafür aber mit zahlreichen Einwohnern.

Die Telekom stellte auch unserer OTV eine „Zustimmungsanfrage zum Rückbau öffentlicher Telekommunikationsstellen, hier Kooser Weg“. Ergebnis: mehrheitlich JA.

Herr Kleemann, Chef der Monte-Schule, klagte über die möglichen Folgen, die durch „Unverbindlichkeiten“ zwischen den/zwei Schulen entstünden. (Ich verwies ihn zuständigkeitshalber an den Bildungsausschuss.)

Frau Kagel von der  Fischer-Schule wies darauf hin, dass es in Greifswald bereits vier Schulen in freier Trägerschaft gibt und eine fünfte in Arbeit sei. Sie wollte mit diesem Hinweis meiner Auffassung nach verdeutlichen, dass eine bereits vorhandene soziale Trennung unter den Schulkindern sich weiter vertiefen würde. Deshalb sei es notwendig, bei der eventuell neu zu errichtenden Grundschule den Gesichtspunkt der Trägerschaft politisch verantwortlich festzulegen.

Seitens der Einwohner kam von Herrn Dr. Hartmann der dringende Hinweis, sich bereits rechtzeitig auf das Abfallentsorgungskonzept der Kreisverwaltung vorzubereiten. Ich stimmte ihm zu.

Rudi Duschek

 

OTV Riems: Bericht von der Sitzung am 06. Juni 2016

Kauf Alte Schule - eigener Gemeindearbeiter für Riems

Ortsteil Riems (Quelle: Google Maps)
Ortsteil Riems

Bei der OTV-Sitzung am 06.06.2016 im Standteil Riems standen zwei Beschlussvorlagen der OTV zur Diskussion:

1. Erwerb der „Alten Riemser Schule“ und Erstellung eines Betreiberkonzeptes

Vor 1990 gab es im Ortsteil Riems eine sehr gute Infrastruktur:

- Grundschule mit Hort

- Kindergarten und Krippe

- zwei Gaststätten

- Konsum-Landwarenkaufhaus in Riemserort und eine kl. Verkaufsstelle auf der Insel

- Ärztehaus (Allgemeinmediziner, Zahnarzt, Physiotherapie, Sauna)

- Turnhalle

- ein sogenanntes „Neues Casino“ mit großem Saal und Bühne, ein Cafè und einer kleinen Gaststätte

Geblieben ist nur der Kindergarten. Dort ist auch der Jugendclub „Club 11“, der Seniorenclub, die Ortsteilvertretung und das Wahlbüro.

Der Kauf der Alten Schule durch die Stadt ist die einmalige Chance, die Attraktivität des OT Riems endlich wieder anzuheben. Die stark rückläufige Entwicklung der Einwohnerzahl ist nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass die Rahmenbedingungen schlecht sind. Die Einwohnerzahl ging von über 1.000 (1990) auf 459 (2015) zurück.

Mit dem Kommunikations- und Begegnungszentrum würde eine erhebliche Verbesserung der Wohnqualität für die Bewohner erreicht werden.

Die OTV hält den Kauf der „Alten Riemser Schule“ durch die Stadt Greifswald für dringend notwendig. Eine Gegenstimme gegen den Beschluss gab es allerdings auch. Sie kam vom Vertreter der CDU, Herrn Ott, aber der wohnt ja nicht auf dem Riems...

2. Schaffung einer zusätzlichen Arbeitsstelle beim Grünflächenamt (vorerst im Zeitraum 2017/2018) für einen Gemeindearbeiter zur Absicherung der nötigsten Arbeiten im OT

Die konkrete Abstimmung der zu übernehmenden Tätigkeiten soll gemeinsam mit Frau Au (ABS) und Herrn Schick (Grünflächenamt der Stadt) unter Berücksichtigung der Straßenreinigungssatzung vorgenommen werden.

Hr. Ott verweist darauf, dass für den Riems eine Vollstelle nicht ohne vorhergehende Prüfung zu befürworten sei; die übrigen Mitglieder der OTV argumentieren, dass sich der Bedarf über Jahre hinweg manifestiert hat und daher schon seit 2014 Gespräche zwischen ABS, Stadt und OTV Riems zu den Möglichkeiten einer zuverlässigen Absicherung der notwendigen Grundversorgung laufen. Die Schaffung dieser Stelle wird von allen an der Diskussion Beteiligten (alle übrigen Vertreter der OTV, ABS, Grünflächenamt) als sinnvolle Lösung betrachtet.

3. Sonstige Themen

Anfrage der Telekom zum Rückbau der Telefonzelle Brooker Weg 1

Da diese Einrichtung offensichtlich von niemandem genutzt wird, spricht nichts gegen den Rückbau.

Bushaltestelle auf der Insel

Das nähere Umfeld sieht desolat aus. Es gibt wohl keine klare Zuordnung, in wessen Zuständigkeit (Stadt oder Land) die Gestaltung fällt. Die beauftragte Baufirma hat ihre Arbeit nach Errichtung des Haltestellenhäuschens abgebrochen. Es ist aber nach wie vor die defekte, alte Pflasterung vorhanden, herausgerissene Sträucher wurden nicht entfernt und auch der Boden wurde nicht wieder begradigt – alles in allem ist das ein nicht akzeptabler Zustand.

Marion Heinrich

 

OTV Wieck/Ladebow: Bericht von der Sitzung am 07. Juni 2016

Vertiefung des Hafenbeckens - Prüfung Buslinie - Straßeninstandsetzung - Familienfreundlichkeitsprüfung

Wiek/Ladebow aus der Luft (Quelle: Heino Förste)
Wiek/Ladebow aus der Luft

Hauptthema war die Beschlussvorlage zum "Abschluss einer Verwaltungsvereinbarung mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund (WSA) über die gemeinsame Unterhaltungsbaggerung der Zufahrt und des Hafenbeckens Seehafen Greifswald-Ladebow".

In der Diskussion schlug der Vertreter der SPD-Fraktion vor, dass die Hafen-und Lagergesellschaft die Ausbaggerung auf eigene Kosten durchführt und im Gegenzug 8 Jahre von der Hafengebühr befreit wird. Das klingt sympathisch, erscheint aber in der Nachbetrachtung als ein Versuch, die Beschlussvorlage zu verhindern. Warum? Bevor so ein Vorschlag unterbreitet wird, wäre es vonnöten, das Gespräch mit dem Betreiber zu suchen. Das kann man allerdings nicht so kurzfristig und unmittelbar vor Beginn der Ausbaggerung tun. Peter Lubs, Abteilungsleiter Hafen und Brücken, wies zudem darauf hin, dass diese Idee rein rechtlich nicht umsetzbar sei. Weiterhin wäre dieser Vorschlag für den Zeitraum von 8 Jahren ohne Einnahmen aus dem Hafengeschäft zum Nachteil für die Stadt. Peter Lubs informierte zusätzlich darüber, dass die HLG ab 2017 einen Auftrag zur Verladung von Röhren für die Ostseepipeline hat. Umfang 400.000t p.a., vorausgesetzt, dass die Hafenvertiefung realisiert wird.

Wir erhielten von der WVG die Information, dass die Problematik Schimmel in den Häusern der Flugplatzsiedlung ab August 2016 angegangen wird. Begonnen wird an den Häusern in der Hugo-Finke-Str. 1-3 und 9-11. Dort werden unter anderem neue Fenster mit Zwangsentlüftungen eingebaut. Denkmalpflegerische Aspekte werden ebenso berücksichtigt.

In der Prüfung befindet sich seitens des Verkehrsbetriebes die Möglichkeit, eine Buslinie in den Ortsteil Ladebow einzurichten. Diese soll mit einem Kleinbus bedient werden.

In der KW 29 wird voraussichtlich die Vorplanung für den Straßenausbau in Ladebow fertiggestellt sein. Diese wird voraussichtlich Anfang September der OTV und der AG Straßeninstandsetzung vorgestellt Am 14.06.2016 finden die Familienfreundlichkeitsprüfung in den Ortsteilen Ladebow und Wieck statt.

Die Arbeitsgruppe "Ortsteile am Rande der Stadt" wird ihre Ergebnisse im Rahmen des ISEK 2030+ Prozesses am 28.06.2016 dem Oberbürgermeister und weiteren Vertretern der Stadtverwaltung präsentieren.

Heino Förste

Stellv. Vorsitzender OTV Wieck/Ladebow

www.ladebow.de

 

Weitere Aufwertung für Ortsteil SWI/Südstadt in Sicht - TAKT bekommt ab Juli auch noch eine Tagespflege

OTV SWI/Südstadt: Impressionen zur Sitzung vom 21. April 2016

OTV-Sitzung im Willkommenszentrum (Foto: MOPET)
OTV-Vertreter und Gäste sitzen um einen Tisch im neuen Willkommenszentrum

Diesmal tagte die Ortsteilvertretung das erste Mal im neuen Willkommenszentrum in der Gustebiner Wende. Frau Barth gab eine Einführung zu Aufgaben und Funktionen dieses neuen Begegnungszentrums. Es möchte Angebote für Asylsuchende, MigrantInnen aber auch StadteileinwohnerInnen entwickeln und so interkulturelle Brücken schlagen. Einfach mal in das Interkulturelle-Welt-Café kommen. 

Die OTV besprach außerdem eine weitere positive Entwicklung für den Ortsteil - die geplante Tagespflege ab Juli im TAKT - angeboten durch den neuen Eigentümer, die Odebrechtstiftung.

Der Klub in der Curiestrasse 3 bleibt bestehen und zusätzlich wird hier eine neue Tagespflegeeinrichtung eröffnet (Bericht aus der OZ vom 25. April 2016).

Eine Terrasse, ein Wasserbecken, ein Garten und eine Küche, die für Rollstuhlfahrer gut nutzbar ist, sind Teile des Konzepts. Knapp 20 Pflegebedürftige werden hier künftig betreut. Die offizielle Eröffnung ist für den 4. Juli geplant. Die neue Tagespflegeeinrichtung wird von 10.30 bis 18.30 Uhr öffnen und damit den Wünschen von Angehörigen entgegenkommen. Ein ehrenamtlicher Helferkreis soll die Betreuung an Sonnabenden sichern.

Hier einige Foto-Impressionen zur OTV-Sitzung.

OTV Wieck/Ladebow: Bericht von der Sitzung am 19. April '16

Maßnahmen Seniorenförderkonzept - denkmalpflegerische Zielstellung (DZ) für die Flugplatzsiedlung Ladebow

Wiek/Ladebow aus der Luft

Frau Gömer stellte das Seniorenförderkonzept vor. Die OTV machte deutlich, dass auf Grund der äußerst schlechten Erreichbarkeit der verschiedenen Anlaufstellen und Angebote für Senioren dafür gesorgt wird, dass die Senioren aus unseren Ortsteilen diese Angebote nicht wahrnehmen können. Dazu wird eine Busanbindung über Ladebow nach Neuenkirchen (Marktkauf) in die Stadt gewünscht. Alternativ wäre zu prüfen, inwieweit es möglich ist, eine Einkaufsmöglichkeit vor Ort zu schaffen. Eine andere Möglichkeit wäre zu überlegen, ob nicht auch, wie in Brandenburg praktiziert, ein "Einkaufstransport" zu einem Supermarkt eingerichtet wird, der durch Stadt und Supermarkt kofinanziert wird. Nötig wäre auch ein Begegnungs- (Gemeinde-) Zentrum, wo sich die Bürger zu verschiedenen Veranstaltungen treffen können. Insgesamt ist das vorgestellte Konzept nur zu begrüßen, allerdings ist es vor allem auf die Kernstadt zugeschnitten. Daher fordern wir in der Diskussion um das Seniorenförderkonzept deutliche Verbesserungen für die Ortsteile am Rande der Stadt. Denn gerade dort sind die älteren Menschen an ihren Heimatort gebunden. Es muss alles dafür getan werden, dass sie so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung wohnen bleiben können. In Ladebow leben derzeit 120 Senioren, in Wieck etwa 260.

Das zweite Thema war die Vorstellung der denkmalpflegerischen Zielstellung (DZ) für die Flugplatzsiedlung Ladebow. Frau Ewald von der unteren Denkmalbehörde erläuterte, dass die Gebäude der Siedlung bereits seit 1991 unter Denkmalschutz gestellt wurden, allerdings fehlte eine weitreichende Analyse des Denkmalwertes der Flugplatzsiedlung. Das ist nun mit der Erstellung der DZ erfolgt. Daran beteiligt waren das Architekturbüro Anette Suermann (Gebäude) und das Planungsbüro Morgenstern. Einen großzügigen, ehrenamtlichen Unterstützer fanden wir in Person von dem Kulturhistoriker Prof. Bernfried Lichtnau.

Es wurde unter anderem herausgestellt, dass der vorhandene denkmalgeschützte Bestand der Flugplatzsiedlung Ladebow ein bedeutsames Kulturdenkmal darstellt, das den Siedlungsbau der 1930er Jahre in Greifswald dokumentiert. Die Qualität der Bausubstanz und Ausstattung, wie z.B. Balkone und die anspruchsvolle Gestalt der Freiräume, lässt für die Entstehungszeit einen besonderen Stellenwert der Siedlung vermuten. Geschützt sind demnach nicht nur die Wohngebäude, sondern auch alle Freiflächen, Gärten und Straßen.

Aus der DZ werden auch Ziele abgeleitet, die für die weitere Entwicklung der ehemaligen Flugplatzsiedlung Ladebow beachtet werden müssen. Beispielsweise ist ein verdichtendes Bauen in der Siedlung nicht mehr möglich, bei Sanierungsmaßnahmen sind bestimmte Gestaltungsvorschriften einzuhalten. Sämtliche Grün-und Freiflächen sowie Hausgärten sind ebenso geschützt wie die Wohngebäude. Für die Bewohner ist diese DZ von einem großen Vorteil, da damit auch die hohe Lebensqualität erhalten bleibt.

In der Denkmalliste der UHGW wird der bisherige Eintrag geändert in: "EHEMALIGE FLUGPLATZSIEDLUNG DER 1930ER JAHRE IN LADEBOW"

Von den anwesenden Bürgern wird kritisch angemerkt, dass die Ampelanlage an der Wiecker Brücke noch nicht in Betrieb genommen wurde. Versprochen wurde, dass dies Ende Februar soweit sein sollte.

Heino Förste

Stellv. Vorsitzender OTV Wieck/Ladebow

www.ladebow.de

 

Einladung zur Tagung der OTV Schönwalde I/Südstadt im Willkommenszentrum

Gustebiner Wende aus der Luft

Die 11. Sitzung der Ortsteilvertretung Schönwalde I/Südstadt am Donnerstag, dem 21. April 2016, beginnt um 18 Uhr erstmals im Willkommenszentrum in der Gustebiner Wende 4b. Zum Auftakt berichtet Dirk Mischkale über das Vorhaben der Odebrecht-Stiftung, im TAKT in der Curiestraße ein Projekt unter dem Titel “Jung und Alt im TAKT” zu realisieren. Daran anschließend wird Jessica Barth über Aufgaben und Funktion des Willkommenszentrums informieren. Darüber hinaus sind das “Seniorenförderkonzept 2015-2020" und die vorgesehene Umgestaltung der Sportplatzanlage am Dubnaring Gegenstand der Beratung. Die OTV würde sich freuen, wenn möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner des Stadtteils sich mit ihren Anregungen, Vorschlägen und Fragen - gern auch zu anderen Problemen - in die wie immer öffentliche Sitzung einbringen würden. Sie sind herzlich eingeladen. Bereits ab 17:30 Uhr besteht die Möglichkeit, sich in den Räumen des Willkommenszentrums in der Gustebiner Wende umzusehen.

Peter Multhauf

Vorsitzender der OTV SWI/Südstadt

 

Hafen Ladebow: Wie weiter mit der Fahrrinnenvertiefung?

Eindrücke vom Vor-Ort-Termin am 06.04.2016

Betriebsgelände Hafen Ladebow

Der Vor-Ort-Termin im Hafen Ladebow am 06.04.2016 war gut und nötig. Dass unser OB sich dieses schwierigen Themas angenommen hat, spricht für ihn. Alle von der Verringerung der Fahrwassertiefe betroffenen Unternehmen waren mit aussagekräftigen Mitarbeitern vertreten und erlaubten den zahlreichen Teilnehmern bisher so nicht mögliche Einblicke in die Gesamtsituation vor Ort.

Die wohl wichtigste Aussage des Abends kam von Herrn Laule vom Wasser- und Schifffahrtsamt zum Stand der Wirtschaftlichkeitsprüfung. 95% bisher geprüft, 95% Zusage zum Ausbaggern, sofern die Stadt das Hafenbecken ebenfalls ausbaggert. Dieses Signal sollte nun auch bei den Kritikern des Hafens ankommen. Wobei bei einigen Zweifel angebracht erscheinen. So war z.T. nicht bekannt, dass der B-Plan 14 bereits rechtskräftig ist, und das seit 2014. Zudem zeigte sich Unklarheit darüber, wer für Neuansiedlungen von Gewerbebetrieben im Hafengelände eigentlich zuständig ist, Stadtverwaltung oder Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Vielleicht sollte man sich doch mal mit der Idee einer eigenen Hafenentwicklungsgesellschaft beschäftigen.
Die wohl wichtigste Erkenntnis sollte sein, dass an der Ausbaggerung des Hafenbeckens eben nicht nur die 2 Arbeitsplätze der HLG hängen, sondern auch die der Firmen Weser-Petrol, MIBAU und GAM. Weitere Investitionen seitens der HLG / Beiselen wurden auch in Aussicht gestellt, sofern die Stadt wieder Planungssicherheit schafft. Dann könnten auch höhere Umschlagszahlen generiert werden. Und je höher der Umschlag, um so besser wird die Einnahmesituation für die Stadt.

Eine Entscheidung der Bürgerschaft für die Ausbaggerung erscheint angebracht. Für die Zukunft muss aber geklärt werden, wie Rücklagen für zukünftig zu erwartende Ausbaggerungen gebildet werden können. Es sollte nicht sein, dass in 5-10 Jahren wieder die gleiche Diskussion geführt werden muss.

H. Förste, D. Seiffert

 

Brauchen wir SoPhi? Sinn oder Unsinn des WVG-Vorhabens

OTV SWI/Südstadt: Impressionen zur Sondersitzung vom 3. März 2016

OTV-Sondersitzung: Herr Adomeit, GF der WVG, stellt das Konzept zur SoPHi vor
OTV-Sondersitzung: Herr Adomeit, GF der WVG, spricht zu den Gästen

Jugendfreizeitzentrum TAKT, Donnerstag 3. März 18.00 Uhr: Die Hütte war voll, es mussten Stühle nachgeholt werden. So groß war der Andrang zur Sondersitzung der Ortsteilvertretung zum Thema SoPHi. 

Der Geschäftsführer der WVG, Herr Klaus-Peter Adomeit, und sein neuer Leiter der Wohnungswirtschaft, Herr Andreas Koch, stellten ihr Konzept zum jüngsten WVG-Projekt vor: die Sozial-, Pflege- und Hilfsdienstleistungen GmbH - kurz SoPHi.

Auch Vertreter der Pflegeanbieter, wie Ora Cura, erläuterten ihre Sichtweise zu SoPHi. Sie lehnen sie ab. In der Diskussion zeichnete sich unter den Teilnehmern jedoch eher eine Zustimmung ab. Insbesondere wird eine deutliche Erwartungshaltung zu den geplanten Sozialdiensten der SoPHI erkennbar. Stellvertretend kann dazu die Stellungnahme des Seniorenbeirates herangezogen werden. Diese trug Harald Sieting vor.

Peter Multhauf
Vorsitzender der OTV SWI/Südstadt

 

Stellungnahme des Seniorenbeirates:

 

Auch die Medien, wie G-TV, Blitz und Ostseezeitung, berichteten von der Sondersitzung:

Weitere Impressionen (ohne Kommentierung):

OTV Wieck/Ladebow: Bericht von der Sitzung am 16. Februar '16

Familienfreundlichkeitsprüfung beginnt im März - Einzäunung Ochsensteg wegen Wildschweine erwünscht - Kreisverkehr an der Zufahrt Ladebower Chaussee / Stralsunder Strasse empfohlen

Eigentlich war es wie immer, stellenweise wieder recht hitzig, als 2 Bürger wieder auf das Thema Hafen kamen (es waren die Kritiker) und von denen eine von uns verursachte Unruhe in den Ortsteilen angesprochen wurde. Das bezog sich auf die letzten 3 Zeitungsartikel. Dabei machten wir den Bürgern deutlich, dass, wenn man nicht so richtig weiter kommt, man sich durchaus auch an die Presse wendet. Und hierbei war es sogar anders herum, die Presse wandte sich an uns. Aber das nur mal so am Rande. Letzten Endes sind die in den Presseartikeln festgehaltenen Probleme real, gerade die Angelegenheit mit den "Giftfässern", mit der Greif und ja, natürlich auch mit dem Hafen.

Frau Gömer informierte uns über die bevorstehende Familienfreundlichkeitsprüfung von Ladebow und Wieck. Dieses Mal sind es unsere Ortsteile, mit denen im März begonnen wird. Was für uns sicher von Vorteil sein wird, Themen haben wir genug, das eine oder andere können wir so in den ISEK Prozess einbringen. 

Ebenso berichteten wir von der Denkwerkstatt ISEK 2030+ und von dem Treffen der AG Ortsteile am Rande der Stadt. Der Vorsitzende hatte eine größere Anzahl von Antworten aus der Verwaltung zu verlesen.

Thematisiert wurde auch noch der Bolzplatz am Ochsensteg, der von Wildschweinen zerwühlt wurde. Auf Anregung der OTV wird dieser im Frühjahr wieder hergerichtet. Gewünscht wird, dass dieser zukünftig eingezäunt wird, da sonst zu erwarten ist, dass die Wildschweine im Herbst wieder ihr Unwesen treiben.

Weiterhin wurde bekannt, dass am geplanten Kreisverkehr Ladebower Chaussee / Stralsunder Straße noch Untersuchungen laufen. Erst danach wird entschieden, ob der Kreisverkehr gebaut wird oder nicht. Unser Standpunkt dazu ist, dass an dieser Kreuzung in jedem Fall Veränderungen notwendig sind. Ein Kreisverkehr wäre wohl die beste Lösung, ansonsten müsste gerade die Linksabbiegerspur aus Richtung Neuenkirchen deutlich verlängert werden. Momentan passt nicht einmal ein LKW mit Auflieger in diese Spur hinein.

Heino Förste

 

 

OTV Innenstadt: Bericht von der Sitzung am 17. Februar '16

Karl-Marx-Platz: Stellplatz der Wertstoffcontainer noch in Diskussion - Bauantrag für Stralsunder 10 befürwortet

Fragen der Anwohner 
Herr Höchel und 3 weitere Anwohner vom Karl Marx Platz hinterfragten die Neugestaltung der Grünfläche und speziell der Wertstoffcontainer-Anlage. Sie sind nicht mit dem Vorschlag der Verwaltung einverstanden und hatten dies auch schon auf der Begehung im Frühjahr 2015 angemerkt. Die Verwaltung plante die Umsetzung der Wertstoffcontainer auf die gegenüberliegenden Straßenseite zum bisherigen Stellplatz. So würde der neu gestaltete Platz nicht durch diese gestört werden. Die Einwohner schlagen aber eine Lösung auf den neuen Parkplatz Bahnhofstraße vor. Hier aber ist die GPG Eigentümer und mit der wurde wohl auch nicht geredet. Jetzt sollen wohl einfach Nägel mit Köpfen gemacht werden Die Einwohner bitten noch um Unterstützung. Die OTV wird da dran bleiben.

Wir LINKE sind auch ärgerlich über die Herangehensweise der Verwaltung und hätten uns gewünscht, dass die Probleme auch gelöst werden. Es gab wohl auch keine Rückkopplung mit der GPG. Wir bitten nochmals um eine Prüfung der Verlegung des Standortes. Leider war vom zuständigen Amt niemand anwesend.

Bauantrag zur Sanierung und Erweiterung des Gesellschaftshauses und Einrichtung eines Kultur- und Initiativenhauses, Stralsunder Straße 10 
Da der Sanierungswert über 1 Millionen Euro liegt muss der Bauantrag von der Bürgerschaft beschlossen werden. Die Verwaltung stellt Vorhaben vor. Nachfrage gab es wegen der Parkplätze: 10 sind auf dem Hof zu realisieren. Dies wird noch im Antrag konkretisiert. 

Wir Linke finden dieses Projekt sehr wichtig für Greifswald und freuen uns, dass es nun los geht. Beschlossen mit 5 ja, 1 enthalten, 0 gegen 

Informationen der Verwaltung  
Fußgängerüberweg in der Beimlerstr. /Ecke Krull Str. muss zurück gebaut werden, da es sich als Unfallschwerpunkt heraus gestellt hat. Deshalb wir dort nun eine Bedarfsampel für FußgängerInnen installiert werden. Dazu muss dann im Haushalt für 2017 der Bau einer Ampelanlage für den gesamten Kreuzungsbereich eingeplant werden. 

Ein Neubau mit 4 Etagen an der Ecke Domstr / Fleischerstr. ist genehmigt worden. 

Sonstiges 
Anwesend waren 6 Mitglieder der OTV.

Die OTV plant voraussichtlich für den 2.3. um 18 Uhr eine Sondersitzung im Bürgerschaftssaal zur neuen Unterkunft für Geflüchtete in der Brandteichstrasse.

Yvonne Görs

OTV Wieck/Ladebow: Probleme in der Ortsteilentwicklung am Beispiel Ladebow

Betrachtung zur 2. Denkwerkstatt zum ISEK 2030+ vom 27.01.16

Luftbild Ladebow (Quelle: Heino Förste)
Luftbild mit Blick auf Ladebow

Die sogenannten "Rand"-Ortsteile der Stadt Greifswald, Wieck/Ladebow, Friedrichshagen, Eldena und Riems, beraten seit einiger Zeit miteinander, wie sie mehr in den Fokus der Stadtentwicklung kommen.

Wo und wie sehr der Schuh drückt, zeigt z.B. ein Bericht der beiden Mitglieder der Ortsteilvertretung Wieck/Ladebow, Herr Bernd Lieschefsky und Herr Heino Förste, in der OZ vom 13.02.2016 (zum OZ-Artikel).

 

Was sind da einige der Sorgen in Ladebow?
- Anbindung an die Stadt Greifswald
- Strassenerneuerung insbesondere Clara-Zetkin-Strasse
- Sanierung des Teiches (hat auch Entwässerungsfunktion)
- die NVA-Giftfässer im B-Plangebiet 14
- die Zukunft für den Hafen Ladebow
- denkmalpflegerische Zielsetzung für die Flugplatzsiedlung Ladebow
- unter Naturschutzstellung der 200-jährigen Buche

Was sind nun aktuelle Möglichkeiten zumindest schrittweise Verbesserungen zu erreichen?
- In Kürze muss der Entwurf des neuen Doppelhaushaltes der Stadt 2017/18 beginnen,
- Im letzten Doppelhaushalt 2015/16 gab es gerade für Strassensanierungen ein erhöhtes Budget, warum dies nicht auch wieder für 2017/18
- Es laufen Untersuchungen und breite Diskussionen zur Entwicklung eines neuen Integrierten Stadtentwicklungsplanes (ISEK 2030+),
- die Gleichstellungsbeauftragte, Frau Gömer, hat den Ortsteilen angeboten, ihre örtliche Situation zu Schulen, Einkaufen, Kultur etc. detailliert zu erfassen; Ortsteil-bezogen gibt es derartiges noch nicht
- Die Parteien im Rathaus beginnen mit Diskussionen über einen künftigen Bürgerhaushalt, hier könnten vielleicht die Einwohner künftig selbst direkt gewisse Prioritäten festlegen

Wir können den OTV-Mitgliedern nicht nur dankbar sein für ihren unermüdlichen Einsatz. Denn es ist Zeit, die Belange der Ortsteile noch mehr mit System in die Diskussionen und Abläufe der Bürgerschaftsausschüsse mit zu integrieren, also greifbare Ergebnisse zu produzieren. 

 

Hier nun ein Bericht von Heino Förste zu einer der obigen Optionen
Am 27.01.2016 fand in der Aula der Arndt-Schule die 2. Denkwerkstatt zum ISEK 2030+ statt. Schwerpunkt war dieses Mal das Thema Wohnen und Bauen. Etwa 45 Bürger, darunter Vertreter der politischen Parteien, Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie der Oberbürgermeister Stefan Fassbinder und sein Stellvertreter Jörg Hochheim waren anwesend, so dass auch direkte Gespräche möglich waren. Unter anderem wurde analysiert, welche Wohnbedarfe in nächster Zeit entstehen werden und in welchen Stadtteilen und Ortschaften es noch Reserven für den Wohnungsbau sowie bauliche und infrastrukturelle Defizite vorhanden sind. Obwohl die Innenstadt überproportional gut vertreten war, gelang es den Anwesenden Bürgern aus den Ortschaften am Rande der Stadt, sich Gehör für die Problematiken ihrer Ortschaften. Insgesamt war es eine interessante Veranstaltung. Zu bemängeln wäre, dass die Zeit für die Themenkomplexe zu kurz bemessen war und das zu viel Zeit mit dem Verlesen des Aufgeschriebenen vertan wurde. Im März findet die nächste Denkwerkstatt 2030+ statt.

 

J. Kasbohm

 

Hafen Ladebow: OTV Wieck/Ladebow für Entwicklung als Gewerbe- & Hafenstandort

Hafen Ladebow ausbaggern oder nicht? Eine Antwort der OTV auf Leserbriefe in der OZ vom 2.2.2016

Auf diese beiden Beiträge bezieht sich nachfolgender Leserbrief
2 Beiträge in der OZ als Ausgangspunkt des nachfolgenden Briefes der OTV Wieck/Ladebow

Leserbrief zum Thema Hafen Ladebow

Herr Dreiseitel vergisst leider immer wieder, dass die Suche nach einem Investor für eine „Weiße Stadt“ im Hafen Ladebow bisher erfolglos geblieben ist. Weiterhin wird ausgeblendet, dass die Firma Hanseyachts das Angebot, im Hafenareal zu investieren, ausschlug, so dass der Traum von einer gläsernen Manufaktur auch weiter nur ein Traum bleibt.

Auch andere vermeintliche Interessenten für eine maritim-touristische Nutzung wie die Firma Rados wagten nie den Schritt, dort zu investieren. Gründe lagen vor allem darin, dass die Tätigkeit der in der unmittelbaren Nachbarschaft anliegenden Unternehmen wie Mibau, Cemex, Betondeckenwerk oder Asphaltmischwerk und das Öllager der Firma Weserpetrol sich nur schwer mit einer touristischen Nutzung vereinbaren lassen. Diese Unternehmen haben in der Vergangenheit deutlich gemacht, dass sie nicht bereit sind, ihre Standorte zu verlassen. Interessant ist aber in diesem Zusammenhang, dass Hanseyachts überlegt, zukünftig seine Yachten über Ladebow zu verschiffen.

Die Forderung von Herrn Dreiseitel nach einer Bilanz des Hafenumschlages ist zwar berechtigt, würde aber nicht weiterhelfen. Tatsache ist, dass seit der Übernahme des Umschlages durch die Firma HLG der Umschlag stabilisiert wurde. Die von Herrn Dreiseitel genannte Zahl von 117.000t ist falsch, lt. Abteilung Häfen der UHGW betrug der Umschlag im Jahr 2014 167.000t. Diese Zahl wurde auch im Jahr 2015 erreicht. Erst seit Ende 2013 wurde die Hafen-und Lagergesellschaft mit dem Umschlagsbetrieb beauftragt, der B-Plan 14, notwendig für die Planungssicherheit von Investitionen, wurde erst Anfang 2014 beschlossen.

Die Düngemittelhalle wurde Ende November 2015 in Betrieb genommen, so dass man hier von einem Anfang bei null sprechen kann. Innerhalb von 2 Monaten konnten ca. 30.000t Düngemittel umgeschlagen werden. Die Hafen- und Lagergesellschaft schätzt den Umschlag zukünftig mit 250.000t bis maximal 500.000t langfristig ein. Die sind aber nur zu erreichen, wenn die Rahmenbedingungen passen. Hier wäre also eher eine Prognose der Hafengesellschaft für eine Entscheidung zur Ausbaggerung notwendig.

Weiterhin gilt es zu bedenken, dass das Öllager von Weserpetrol ein so genanntes Staatsreservelager ist. Derzeit können die Tankschiffe nur halb beladen den Hafen anlaufen, was die Transportkosten deutlich erhöht. Auch das bedeutet einen Griff in die Steuerkasse, auch deswegen ist eine Ausbaggerung vonnöten.

Die Frage der Fördermittelrückzahlung wird immer wieder gern aufgeworfen. Die Frage halten wir inzwischen für weniger relevant. Wichtiger ist doch zu fragen, wohin der Hafen umgewidmet werden sollte, zu welchem Preis das zu haben ist und wer sollte ihn nutzen . Eine Umwidmung würde definitiv zu Schadensersatzforderungen und Kosten für die Umsiedlung der ansässigen Unternehmen, Altlastenbeseitigung in erheblicher Höhe führen, die wir in dem Wert der bisher geflossenen Fördermittel sehen.

Deswegen halten wir es für sinnvoll, den Hafen als Gewerbehafen weiterzuentwickeln und für zusätzliche, hafenaffine Ansiedlungen zu werben.

Für zukünftige Ausbaggerungsmaßnahmen im Hafenbecken sollten von vorn herein Rücklagen gebildet werden. Die Aussage von Herrn Heiden zur Umschlagtechnik ist schlichtweg falsch. Diese befindet sich für einen Hafen in dieser Größenordnung auf dem aktuellen Stand, die alte Technik wurde 2015 demontiert.

Ebenso falsch ist es, dem Hafenbetrieb die Kosten für das Gleis anzuhängen. Das Gleis ist ein Infrastrukturangebot der Stadt, wie auch beispielsweise die ausgebaute Ladebower Chaussee. Bei allen Bedenken zum Hafen ist aber auch zu beachten, dass die Einflussmöglichkeiten der Stadt auf das Gelände relativ gering sind. Der Stadt gehört nur der kleinste Teil des gesamten Areals, nämlich der Bereich unmittelbar an der Pier, wo der Umschlag stattfindet. Dieser ist für 25 Jahre an die HLG verpachtet. Die größten angrenzenden Grundstücke sind im Besitz von der HLG / Beiselen. Weitere gehören anderen Firmen und dem Bund.

Wir sind der Ansicht, dass dem neuen Hafenbetreiber überhaupt erst einmal eine faire Chance geben werden muss, sein Geschäft zu entwickeln. Dazu ist es dringend notwendig, das Hafenbecken und die Zufahrt des Hafens auszubaggern.

Im Übrigen ist der Gesellschafter der HLG, die Firma MIBAU bereit, sich an den Kosten der Ausbaggerung zu beteiligen, indem er das entstehende Baggergut übernehmen und verwerten will. Das würde für die Stadt eine Einsparung von rund 400.000 € der Gesamtkosten der Ausbaggerung bringen.

Weiterhin muss die Stadt gemeinsam mit den Unternehmen auf dem Hafengelände sich verstärkt engagieren, das Gewerbegebiet bekannter zu machen und als Gewerbestandort mit Hafenzugang bewerben. Die Häfen im Umland sind an ihrer Kapazitätsgrenze, Ladebow hat noch Reserven. Diese Chance gilt es zu nutzen.

Bernd Lieschefsky und Heino Förste

Ladebow

 

Mangelnder Rückhalt für den Seehafen Ladebow?

Reaktion auf den Artikel in der OZ vom 26.11.2015

Bagger bei Nacht am Kai in Ladebow (Quelle: Heino Förste)
Bagger bei Nacht

Vor Kurzem erfolgte ein Bericht von der Besichtigung der neuen Düngemittelhalle, nun stand in der OZ der Bericht darüber:


Besonders erschreckend waren darin die Äußerungen des Leiters des Tiefbauamtes, Herrn Wixforth.

„Entschieden sei bislang gar nichts, sagt Fred Wixforth, Leiter des Grünflächen- und Tiefbauamtes. 'Es gibt Gespräche auf Sachbereichsebene. Mehr nicht', betont er. Bevor eine Entscheidung gefällt werde, müsse die Wirtschaftlichkeit einer Investition nachgewiesen werden. 'In der Vergangenheit waren die Umschlagszahlen dafür zu gering. Aber der Hafen scheint sich im Aufwind zu befinden', sagt Wixforth.

Ursache des Problems sind die Versandungen', sagt Wixforth. Eine regelmäßige Ausbaggerung bedürfe in jedem Fall einer Abwägung von Kosten und Nutzen. 'Es gibt keinen Anspruch auf einen gewissen Tiefgang', betont er, egal wie viel in der Vergangenheit investiert wurde. Das sieht Wolf Laule genauso: 'Nur weil der Bund Mittel ausgab, kann er nicht automatisch an dem Hafen festhalten und unter Umständen noch mehr Geld in den Sand setzen', sagt er.“ (Aus OZ Greifswald vom 26.11.2015)

Ich hätte erwartet, dass sich der für den Hafen verantwortliche Amtsleiter der Stadt für den von der Stadt lange gesuchten Investor zumindest verbal stark macht, auch wenn die Verhandlungen mit dem Bund nicht immer einfach sind. Zumal es laut Herrn Ott von der HLG es wohl schon eine Zusage des WSA zur Ausbaggerung der Fahrrinne Anfang 2016 gibt und es nur noch an der Ausbaggerung des Hafenbeckens hapert, welches in der Verantwortung der Stadt liegt.

Mein Eindruck ist, dass dem Investor die notwendige Unterstützung der Stadt regelrecht verweigert wird. Weiterhin wirken derartige Äußerungen so, als wenn in der Verwaltung kein Interesse an Investitionen und einer erfolgsorientierten Entwicklung des Seehafens Ladebow vorhanden ist.

Ich nehme an, dass aus der Verpachtung des Hafengeländes auch vertragliche Verpflichtungen der Stadt gegenüber dem Pächter resultieren.

Meine Befürchtung ist, dass dem neuen Hafenbetreiber scheinbar durch Nichtinteresse oder Unterlassung unnötige Schwierigkeiten bereitet werden.

Es geht hier auch um die Frage, wie die Hafengesellschaft den Beweis der Wirtschaftlichkeit erbringen soll und was im Vorfeld an Infrastruktur vorhanden sein muss, welche die Funktion oder die nachgelagerten Investitionen rechtfertigen.

Mit welchen Zahlen soll operiert werden, wenn grundsätzlich das Optimum der Funktionen (Tiefgang, Hafeninfrastruktur (Bahn)) nicht bzw. nicht bedarfsgerecht vorhanden sind.
Wer soll sich zukünftig im Hafen noch niederlassen, wenn die Infrastruktur weiter so vernachlässigt wird?

Ich möchte auch darauf aufmerksam machen, dass durch die scheinbar endlosen, überwiegend negativen Diskussionen dem Standort Seehafen Ladebow immer mehr geschadet wird, ein Schaden, der im Endeffekt auch auf unsere Stadt als unattraktiver oder Investorenfeindlicher Standort zurückfällt

Ich wünsche mir, dass der Hafen-und Lagergesellschaft und der Firma Beiselen in der jetzigen schwierigen Situation demonstrativ der Rücken gestärkt wird und die Fraktion DIE LINKE sich entsprechend dafür einsetzt, dass im politischen Raum alles unternommen wird, damit sich der Hafen und das Gewerbegebiet im Interesse der Hansestadt Greifswald zukünftig positiv entwickeln können.

Beste Grüße

Heino Förste
Stellv. Vorsitzender OTV Wieck/Ladebow

www.ladebow.de

 

Besichtigung der Düngemittelhalle im Seehafen Ladebow am 24. November

Kurzbericht aus dem Ortsteil Wieck/Ladebow - Düngemittelhalle ist seit dem 23.11.2015 im Probebetrieb

Probeverladung vom Schiff am 23.11. (Quelle: Heino Förste)
Abendliche Stimmung am Seehafen Ladebow, Kaikante - ein anliegendes Schiff wird per Förderband ent-/beladen
Innenansicht der großen Düngemittelhalle (Quelle: Heino Förste)
beleuchtete Innenansicht der Halle - sehr hoch, schwere Holsbalken tragen die Decke, keine Menschen, Stehtische für den Empfang sind vorbereitet
Innenansicht der Halle während des Empfangs (Quelle: Heino Förste)
einige Gäste stehen an den Empfangstischen
Das Förderband in der Halle (Quelle: Heino Förste)
Direkt unter dem Dach verläuft das Förderband
Bagger (Quelle: Heino Förste)
Aussengelände - es ist dunkel und ein Bagger wird angeleuchtet

Auf Einladung der Hafen- und Lagergesellschaft Greifswald und der Firma Beiselen erhielten die Mitglieder der OTV Wieck / Ladebow, Ladebower und Wiecker Bürger sowie Interessierte die Möglichkeit, die neue Düngemittelhalle der Firma Beiselen im Seehafen Ladebow zu besichtigen.

Etwa 20 Personen nahmen das Angebot an. Die Geschäftsführer der HLG führten nach einer kurzen Ansprache über das 73 m lange und 40 m hohe Bauwerk und der Funktionsweise der Anlage sowie der zukünftigen Entwicklung des Standortes durch die Anlage. Diese ist seit dem 23.11.2015 im Probebetrieb.

Die Geschäftsführer machten aber auch auf die Schwierigkeiten, die durch die Herabsetzung der Fahrwassertiefe auf 5m entstanden sind, aufmerksam. Man arbeite aber an einer Lösung, die Ausbaggerung kurzfristig zu erreichen. Die Gespräche mit der Stadt und dem Wasser- und Schifffahrtsamt stimmen hoffnungsvoll. Das Unternehmen ist auch bereit, sich an den Kosten beteiligen.

Mit einer Gesamtinvestition von 2 Mio € beweisen die Firmen Beiselen und Hafen und Lagergesellschaft, dass sie den Standort Ladebow weiterentwickeln werden und den Hafen hoffentlich aus den Negativschlagzeilen herausbringen.

Heino Förste
Stellv. Vorsitzender OTV Wieck/Ladebow

www.ladebow.de

 

OTV Wieck/Ladebow

Vorstellung des Tastmodells der OT Wieck, Ladebow und Eldena - Bitte an die Minister Glawe und Pegel um Hilfe für Ausbaggerung der Fahrinne - Begrüßungsschild am Ortseingang von Ladebow

Hier mein Kurzbericht von unserer letzten OTV Sitzung:

Herr Leifer vom Lionsclub stellte das Projekt Tastmodell, welches in Wieck auf dem Dorfplatz stehen soll. Darauf sind die Flugplatzsiedlung Ladebow, das Fischerdorf Eldena und die Klosterruine sowie die Mühle abgebildet. Finanziert wird das Ganze über Sponsoring und Spendengelder.

Die Beschlussvorlage von Erich Cymek, OTV Innenstadt, für die Einsetzung eines Protokollanten wurde mit 8:1 Stimmen abgelehnt.

Bezugnehmend auf die Herabsetzung des Tiefgangs im Hafen Ladebow hat die OTV Wieck / Ladebow ein Schreiben an die Landeswirtschafts- und Verkehrsminister Glawe und Pegel gerichtet, verbunden mit der Bitte um Unterstützung bei der Suche einer Lösung für das Ausbaggern der Fahrrinne.

Kritisiert wurde, dass von den Fragen des letzten Protokolls keine einzige von der Verwaltung beantwortet wurde.

Am 16.10.2015 soll das Begrüßungsschild für den OT Ladebow am Ortseingang aufgestellt werden.

Beste Grüße,

Heino Förste

www.ladebow.de

 

OTV Wieck/Ladebow: Uferstreifen am Utkiek - Familienfreundlichkeit - Flugplatzsiedlung Ladebow - Behelfsbrücke Wieck

Uferstreifen soll von der Stadt nicht übernommen werden - Familienfreundlichkeitsprüfung sehr bürokratisch - Flugplatzsiedlung bald Denkmal - Behelfsbrücke wohl nicht nach Ladebow

Früheres Warnschild am Uferstreifen nach den ersten Schäden.
Früheres Warnschild am Uferstreifen nach den ersten Schäden.

Hier mein Kurzbericht von der OTV-Sitzung.

BV Uferstreifen (zur Vorlage)

Diese Beschlussvorlage wurde mehrheitlich abgelehnt. Die Stadt soll den Uferstreifen lieber nicht vom Land übernehmen. Zu bedenken wurde gegeben, dass es keine verbindlichen Zusagen des Landes über die grundhafte Instandsetzung des Uferstreifens vor möglicher Übernahme durch die Stadt gibt. Durch Herrn Lubs wurde darauf hingewiesen, dass beispielsweise bei einem schweren Eisgang wie 1996 dieser Uferstreifen stark beschädigt worden wäre. Dann müsste die Stadt die Kosten tragen.

BV Familienfreundlichkeitsprüfung (zum Download der Vorlage)

Auch diese BV wurde mehrheitlich abgelehnt. Beim genaueren Hinsehen entpuppt sich der Prüfkatalog als bürokratisches Monster und gerade für die Ortsteile am Rande sind ein Großteil der Prüfpunkte überhaupt nicht zutreffend. Weiterhin wurde kritisiert, dass es nur 2 oder einen Punkt gibt, obwohl bei Nichtvorhandensein einer Prüfvoraussetzung es auch eine 0 geben müsste. Bei einigen Prüfthemen stellt sich die Frage, was die überhaupt mit Familienfreundlichkeit zu tun haben. Im Grundsatz befürworte ich die Festlegung von Standards für Familienfreundlichkeit in den Ortsteilen und in der Kernstadt, diese müssen sich aber auch umsetzen lassen und auf den entsprechenden Bereich abgestuft werden.

Info "Flugplatzsiedlung Ladebow" (zum Schreiben der Verwaltung)

Gemäß einem Schreiben von Frau Ewald von der unteren Denkmalbehörde wird die "Denkmalpflegerische Zielstellung Flugplatzsiedlung Ladebow" bis zum 31.10.2015 fertiggestellt und danach den Ausschüssen und der Bürgerschaft vorgestellt. Gleichzeitig strebt die Denkmalbehörde an, dass der Flugplatzsiedlung Ladebow die Denkmalsplakette des Landes MV erhält. Der dazu notwendige Platz wurde durch die OTV vorgeschlagen.

Info "Behelfsbrücke Wieck" (zum Schreiben der Verwaltung)

Herr Lubs informierte darüber, dass eine Beschlussvorlage erarbeitet werden soll, in der festgelegt wird, dass die Behelfsbrücke am jetzigen Standort verbleiben soll. Begründet wird das mit dem Unfall der Lovis, die zur Sperrung der Wiecker Brücke führte. Ebenso wurden wir informiert, dass der Prüfauftrag der OTV zur Versetzung der Behelfsbrücke nach der Sanierung der Wiecker Brücke zum Standort Ladebow abgelehnt wird. Für die Bürger in Ladebow und Wieck ist es letztendlich wichtig, dass im Falle einer Vollsperrung wie jetzt eine Passage des Rycks sichergestellt werden muss. Sollten andere Ämter Einwendungen gegen den Verbleib der Behlfsbrücke am jetzigen Standort (Denkmalbehörde?) sich aussprechen, muss dringend nach Alternativen gesucht werden, um solche Situationen wie jetzt zu verhindern.

 

Beste Grüße,

Heino Förste

www.ladebow.de

Zukünftige Entwicklung der Ortsteile am Rande der Stadt

Mehrere OTVs bilden eine AG "Rahmenentwicklungspläne für die Ortsteile Ladebow, Friedrichshagen, Riems und Eldena"

Die sogenannten "Rand"-Ortsteile der Stadt (Quelle: bearbeitet aus http://geoportal.greifswald.de/)
Visualisierung der der "Rand"-Ortsteile der Stadt (Riems ist, wie üblich, kaum darstellbar)

Am 6. Juli trafen sich mehrere Vertreter der OTVs aus Wieck/Ladebow, Eldena, Riems und Friedrichshagen. Sie setzen sich für eine baldige und gezielte Rahmenplanung für ihre Ortsteile ein.

Hier die Ergebnisse dieser ersten Beratung:

1. Die Anwesenden sehen die Notwendigkeit, dass neben der Weiterentwicklung des Rahmenentwicklungsplanes für die Innenstadt und Fleischervorstadt bis 2030, ebenso für die oben genannten Ortsteile die zukünftige Weiterentwicklung überplant werden muss. - Es wird befürchtet, dass ohne systematische Erfassung der notwendige Maßnahmen in den genannten Ortsteilen, keine Priorisierung erfolgen kann und deshalb bei künftigen Entscheidungen, welche Maßnahmen wann realisiert werden können, gar keine Berücksichtigung der Belange dieser Ortsteile erfolgt, zu mindestens stark erschwert wäre.

2. Es wird angeregt, dass das ISEK auf die oben genannten Ortsteile ausgeweitet wird, d.h. auch für die Ortsteile am Rande der Stadt den Istzustand zu erheben und Zeile einschließlich Milestones festzulegt werden. *)

3. Die Vertreter der OTV möchten sich das ISEK und seine Möglichkeiten erläutern lassen und gemeinsam mit der Stadtverwaltung beraten, wie dieses Instrument auch zum Nutzen der Ortsteile Ladebow, Friedrichshagen, Riems und Eldena eingesetzt werden kann.

4. Nächster Treff findet am 24.08.2015 um 19 Uhr in der KITA Riems statt. Dazu wird Herr Michael Heinz (ISEK) eingeladen. 

 

*) Basisdaten wie Bevölkerungsstruktur, KITA, Einkaufsmöglichkeiten, Jugendclub, Vereine, Bus-/Verkehrsverbindung Beleuchtung, Wachstumspotenzial, Zustand der Straßen und Wege

 

Auszug aus dem Protokoll vom 7.6.2015

 

OTV Wieck/Ladebow: Traditioneller Fuß- und Radweg (Deichkronenweg) droht zu verschwinden

OTV möchte diesen beliebten Weg erhalten - dazu wird eine Kleine Anfrage gestartet

Der Deichkronenweg, in rot dargestellt (Quelle: Google)
Die rote Linie zeigt den Verlauf des Deichkronenwegs, der in Bälde zurückgebaut werden soll.

Sofern der neue Deich zwischen Wieck und Ladebow fertig wird, soll der nicht mehr benötigte Restdeich (siehe Foto) abgetragen werden.

Auf dem neuen Deich wird es wieder einen Weg geben, der aber im Seehafen endet. Die bisherige Wegführung würde mit dem Rückbau des Deiches ersatzlos verschwinden, was von den Einwohnern kritisiert wird.

Ich muss dazu sagen, dass der OTV die Neugestaltung des Bereiches nicht vorgestellt wurde. Die OTV wird deshalb eine Kleine Anfrage starten (» zur Kleine Anfrage), mit dem Hintergrund, dass es eine Lösung für den Weg in der alten Trassenführung gibt.

Heino Förste
Stellv. Vorsitzender OTV Wieck/Ladebow

 

Ressourcen:

Schreiben des StALU vom 28. Aug. 2014

   - Kurzbeschreibung der Bauvorhaben am Deich

   - Beantwortung der Anfragen der Familie Fassbinder

 

Schreiben des Stadtbauamtes vom 20. Okt. 2014

   - Bewertung der Bedeutung des Weges für Wieck

 

Schreiben des StALU vom 01. Jul. 2015

   - jüngste Antwort "Wunsch kann nicht mehr entsprochen werden"

 

 

Notwendige Ergänzung zu "Gleich vier große Bauprojekte in Greifswald sind vollendet."

OTV Schönwalde I/Südstadt hat zur obigen Pressemitteilung der Stadtverwaltung vom 9. Juli eine nötige Ergänzung

OTV-Chef Peter Multhauf am 9. Juli zum Bausenator Hochheim: "Für die OTV ist das Objekt noch nicht vollendet. Die Forderung 'Zu einem modernen Busbahnhof gehört eine öffentliche Toilette' bleibt." (Quelle: MOPET)
OTV-Chef Peter Multhauf am 9. Juli zum Bausenator Hochheim: "Für die OTV ist das Objekt noch nicht vollendet.Die Forderung 'Zu einem modernen Busbahnhof gehört eine öffentliche Toilette' bleibt."

Aus Sicht der Ortsteilvertretung Schönwalde I/Südstadt und der Nutzerinnen und Nutzer des neugestalteten Busbahnhofs Süd kann leider von "Vollendung" dieses Objektes keine Rede sein.

Bei der Übergabe am 9. Juli würdigte der Vorsitzende der Ortsteilvertretung, Peter Multhauf, gegenüber dem Bausenator Jörg Hochheim, Frau Grit Hanke vom Tiefbau- und Grünflächenamt, dem Geschäftsführer von ASA-Bau Thomas Philipp und der HGW-Pressesprecherin die lange herbeigewünschte Aufwertung des südwestlichen "Eingangs" zum Ortsteil.

ABER: Gemeinsam mit den Mitgliedern der Ortsteilvertretung Ibrahim Al-Najjar und Hartmut Seidlein machte die OTV erneut darauf aufmerksam, dass der Busbahnhof trotz der auf 700.0000 € angestiegenen Kosten aus ihrer Sicht leider weiter "unvollendet" ist.

Bereits bei der ersten Vorstellung des Projekts vor der OTV im August 2013 - damals waren noch 565.000 € Kosten und Fertigstellung 2014 genannt worden - hatte die Ortsteilvertretung den Bau einer öffentlichen Toilette am Busbahnhof gefordert und daran in der Folgezeit immer wieder erinnert.

"Ergebnis": Es gibt eine Toilette (Peter Multhauf: "Hochsicherheitstrakt"), aber nur für Busfahrer!

FAZIT: Für die OTV ist das Objekt noch nicht vollendet.Die Forderung "Zu einem modernen Busbahnhof gehört eine öffentliche Toilette" bleibt.

 

Peter MulthaufOTV-Vorsitzender

 

Ressourcen:

Impressionen im Rahmen der Übergabe des "fertigen" Bus-Südbahnhofs am 9. Juli (beide Fotos: MOFET)
Impressionen im Rahmen der Übergabe des "fertigen" Bus-Südbahnhofs am 9. Juli

 

OTV Schönwalde I/Südstadt: Nächste OTV-Sitzung am 18.6.15 17.00 Uhr

Treffpunkt: WGG-Baustelle Wohnpark Krullstraße, 17 Uhr

(Foto: MOPET)

Die 6. Sitzung der Ortsteilvertretung Schönwalde I/ Südstadt beginnt am Donnerstag, dem 18. Juni 2015 um 17 Uhr an einer Baustelle: Im Wohnpark Karl-Krull-Straße sollen bis Ende 2019 weitere 135 Wohneinheiten in 9 Häusern entstehen. 

(Quelle: Architekturbüro PHS)

Aus Sicht der Ortsteilvertretung besonders interessant: In dem als 5. Bauabschnitt des gesamten Wohnparks bezeichneten Haus wird es ein Betreuungsangebot und eine Begegnungsstätte für WGG-Mitglieder und weitere Einwohner der Südstadt geben. 

(Foto: MOPET)

Der vorgezogene Baubeginn und der zügige Baufortschritt (am 2. März 2015 erfolgte der erste Spatenstich, drei Wochen später die Grundsteinlegung) ermutigen Peter Multhauf, den Vorsitzenden der OTV, die erste Sitzung seiner OTV in der neuen Begegnungsstätte bereits für das nächste Jahr einzuplanen. Zunächst aber wird Jörn Roth, Technischer Vorstand der Wohnungsgenossenschaft, zum Auftakt der Sitzung am 18. Juni dieses Jahres, vor Ort das weitere Baugeschehen erläutern.

Fortgesetzt wird die öffentliche Sitzung dann “gegenüber” in der Geschäftsstelle der WGG in der Geschwister-Scholl-Straße 1. Peter Multhauf wird dort auch über das Baugeschehen in Schönwalde I (Busbahnhof Süd und weiter fehlende öffentliche Toilette, Gustebiner Wende, Hertzstraße, Lomonossowallee) und andere Probleme im Stadtteil informieren. Einwohnerinnen und Einwohner von Schönwalde I und der Südstadt können dazu ihre Fragen, Vorschläge und Anregungen einbringen. Sie sind wie immer herzlich eingeladen.

Peter Multhauf (Vorsitzender, OTV Schönwalde 1/ Südstadt)

 

Ressourcen:

(Quelle: Architekturbüro PHS; für Vollbild bitte anklicken)

OTV Schönwalde I/Südstadt: Südbahnhof und öffentliche Toilette

Es bedarf wohl leider etwas nachdrücklichere Aktionen als hier, um ein Ziel vielleicht doch zu erreichen

Der Vorsitzende der OTV Schönwalde I/ Südstadt Peter Multhauf kämpft gemeinsam mit seinen OTV-Mitgliedern schon lange um öffentliche Toiletten an der Bushaltestelle Süd-Bahnhof. Häuschen für die Busfahrer - ja, aber nichts für die wartenden Gäste. Das ist nicht zu verstehen.

» zur Kurznachricht in OZ

J. Kasbohm 

 

Fotos (Quelle: MOPET): 

Der Busbahnhof Süd vor der Fertigstellung - mit dem "Hochsicherheitstrakt" (so bezeichnet von Peter Multhauf)

(per Maus anklicken für Vollbild)

OTV Wieck/Ladebow: Bebauungsplan B52 - Strassenreparaturen-Planungen - Seniorenfördersatzung

B52-Pläne zur Ladebower Chaussee befürwortet - Statt Seniorenfördersatzung Gesamtgenerationenplanung empfohlen

(Quelle: Stadtbauamt, UHGW)

Kurzbericht von der Sitzung am 21.04.15:


Der Beschlussvorlage zur Änderung des Flächennutzungsplans B52 und des Bebauungsplans 52 Ladebower Chaussee wurde einstimmig zugestimmt. Viele nützliche Hinweise konnten Frau Schätzchen vom Bauamt durch Anwohner und OTV Mitglieder mitgegeben werden.

Herr Schick vom Tiefbauamt stellte die Reparaturmaßnahmen im Straßenbereich vor. Diese betreffen allerdings die Ortsteile Ladebow und Wieck kaum. Festgestellt wurde, dass die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel völlig unzureichend sind. Kritisiert wurde, dass die Promenade in Wieck jahrelang vernachlässigt wurde. Auch wenn jetzt die Bänke wieder instand gesetzt werden, darf nicht darüber hinweggesehen werden, dass bei regelmäßiger Pflege der hölzernen Sitzflächen, diese Maßnahme in diesem Umfang möglicherweise nicht notwendig gewesen wäre.

Ich stellte den Entwurf der Vorlage zur Seniorenförderungssatzung vor. Standpunkt der OTV: Die Mitglieder der OTV Wieck Ladebow halten eine Seniorenförderungssatzung für nicht sinnvoll. Es sollte grundsätzlich darum gehen, die Lebensverhältnisse aller Generationen in ihrem Wohnumfeld zu verbessern. Dazu sollte man die Situation in den einzelnen Ortsteile analysieren, um daraus ortsteilspezifische Maßnahmen zur Verbesserung aller Generationen abzuleiten.

Die Sitzung der OTV war sehr gut besucht, selbst von dem anwesenden Pressevertreter wurde die sehr gute Vorbereitung auf die Diskussion zum B Plan 52 gelobt.

 

Heino Förste (www.ladebow.de)
Rainer Millahn

(Unsere Vertreter_innen in OTV Wieck-Eldena) 

 

Hier nun die Fragen der OTV und deren Beantwortung von Herrn Ungerland (Firma Beiselen):

 

Frage: Die Halle soll in einem Bereich des B Plan14 errichtet werden, in dem die maximale Bauhöhe auf 7,7m begrenzt ist. Der Grund liegt wahrscheinlich darin, dass ein höheres Gebäude das Leuchtfeuer beeinträchtigen würde. Gibt es auch die Möglichkeit, die Düngemittelhalle an einer Stelle zu errichten, wo das Leuchtfeuer nicht beeinträchtigt wird?

In der Vorlage wird festgestellt, dass die Düngemitteltransporte per Schiff und LKW transportiert werden. Der Versand über das Gleis wird darin ausgeschlossen. Ist langfristig zu erwarten, dass das Gleis zu Transportzwecken verwendet wird?

Antwort: Wir, das Unternehmen Beiselen, werden auf eigene Kosten das Leitfeuer auf die notwendige Höhe erhöhen (ca. 7m). Hier gab es bereits einen Termin vor Ort mit dem WSA Stralsund. Die Eckpunkte der Maßnahme für die Erhöhung wurden dabei besprochen.

Eine Veränderung der Lage (Düngerhalle) ist logistisch gesehen unkomfortabel. Das Objekt würde sich zu weit vom Wasser / Gleiskörper entfernen.

Anlieferungen per Bahn werden ebenfalls erwartet. Hier wird das vorhandene Auszugsgleis genutzt (Gleisbogen). Über ein Gesamtvolumen können wir noch keine belastende Aussage treffen. Diese ist in Abhängigkeit der Vorlieferanten zu sehen. Der Umschlag erfolgt über die HLG, diese hat die Genehmigung für derartigen Umschlag seitens des StaLU.


Frage: Können Sie uns kurz zusammenfassen, um welche Art Düngemittel es sich handelt, die dort gelagert werden? In der Vorlage steht, dass die Düngemittel bei Bedarf ggf. gemischt werden. Ist es richtig, dass demzufolge in der Halle keine Produktion von Düngemittel erfolgt?

Antwort: Selbstverständlich beantworten wir gern Ihre Fragen. Nur wäre es sicherlich besser gewesen, wenn wir als Unternehmen an der Versammlung hätten teilnehmen können, bzw. Sie detailliertere Unterlagen seitens des Amtes (Behörden) bekommen hätten.. Aber wir bekommen dies sicherlich auch so hin.

Die Umschlagsprodukte wurden zuvor bereits in der Menge und Art mit dem StaLu abgestimmt. Wir werden dort keinerlei Produktion unterhalten. Wir werden lediglich ein „Neues Produkt“  durch das Mischen einzelner Produkte herstellen. Dieser Prozess findet in einem geschlossenen Bereich (in der Halle, Verladezone) statt.


 Frage: In Tutow haben Sie sicher vergleichbare Hallen stehen. Wäre es kurzfristig möglich, dass sich Interessierte sich diese mal anschauen könnten?

Antwort: In ähnlicher Bauweise ja. Diese können Sie nach Rücksprache mit Herrn Felgenhauer, unter der Telefonnummer 0151 – 140 190 18 sicherlich besichtigen.

Die Hallen in Tutow haben keine Verladezone, dort wird der Dünger im freien Umschlag ent- und beladen. In der Anlage ein paar Bilder, die bereits ähnliche bestehende Anlagen zeigen. Welche Unterlagen haben Sie seitens des Amtes zur Entscheidungsfindung bekommen? 

Die Halle, welche in Ladebow entstehen soll, ist aus Beton (Wände / Trennwände – Boxen). Der Lichtraum wird mit zementgebundenen Platten verschlossen. Die selbigen Platten befinden auf dem Dach als Eindeckung (Farbe grau)


Frage: Wie erfolgt der Transport der Düngemittel vom Schiff / Gleis / LKW in bzw. aus der Halle?

Antwort: Die Ware wird an der Giebelwand zur Einlagerung in eine dreiseitig ein gehauste Schüttgosse aufgegeben. Von dort wird das Gut mittels Elevator auf eine Höhe von ca. 10m gehoben. Von dort geht es mit einem fest installierten Band in die entsprechenden Boxen (alles im geschlossenen Raum, das Transportmittel wird die noch offene vierte Seite schließen). Dies ist eine gängige und übliche Praxis und hat sich auf die Dauer der Jahre etabliert.

Die Auslagerung wird in der Halle vollzogen. Hier werden die Transportfahrzeuge mittels Radlader direkt in der Verladezone beladen.


Frage: Der Transport erfolgt via LKW, landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen (nur Verladung) etc. Mit welchem täglichen Transportaufkommen ist zu rechnen?

Antwort: Bei einer Einlagerung sind dies Mengen von ca. 250 bis 300 t je Tag. Es wird auch direkt ab Schiff verladen und in andere Lager (z.B. Tutow, Demmin) gefahren.


Frage: Die Betriebszeit ist von 6-22 Uhr angegeben. Wird auch an Wochenenden gearbeitet und wenn ja, gelten die gleichen Zeiten?

Antwort: Im Regelfall nein. Wenn dann handelt es sich um eine Ausnahme und dies wird nur den Samstag betreffen.


Frage: Wie viele Arbeitsplätze werden entstehen?

Antwort: Im ersten Ansatz 1 Person, welche jedoch in Verbindung auch mit der HLG zu sehen sein wird. Dort denken wir später an bis zu 3.


Frage: Wohin fließen die Gewerbesteuern?

Antwort: Die Gewerbesteuern fließen nach Ulm.


Frage: Wird das Objekt mit öffentlichen Mitteln gefördert? (muss nicht beantwortet werden)

Antwort: Nein das Objekt wird mit Eigenmitteln gebaut, die Investitionssumme wird im Ganzen dann ca. für die Halle u. Infrastruktur ca. € 1,8 Mio. betragen.

OTV SWI/Südstadt: Bericht von der Sitzung am 10.11.2014

Bausenator Hochheim war Gast der OTV - Wasserschaden in Aula der Fischerschule: Ortsteilvertretung will nicht länger warten - Ernste Probleme bei Regen in der Anklamer

v.l.n.r.: Klaus Riediger, Ibrahim Al-Najjar, Peter Multhauf, Jörg Hochheim, Heike Kagel (Foto: Paul Kroll)

Eigentlich sollte es im neuen Senioren-Service-Haus in der Einsteinstraße ja so etwas wie ein Heimspiel für Jörg Hochheim werden:

Der Start für den Neubau der Erwin-Fischer-Schule ist mit dem einstimmigen Ja-Beschluss der Bürgerschaft erfolgt (OZ berichtete). Peter Multhauf, Vorsitzender der Ortsteilvertretung Schönwalde I/Südstadt, hatte es in der Bürgerschaftssitzung mit seinen hartnäckigen Fragen sogar geschafft, den Bausenator zu der kühnen Aussage zu bewegen, die Grundsteinlegung für die neue Schule schon 2016 nicht auszuschließen.

Wie zu erwarten war, erntete Hochheim dafür nochmals großes Lob durch die OTV, die Schulleiterin Frau Kagel und die anwesenden Einwohnerinnen und Einwohner.

Aber dabei sollte es nicht bleiben: Der auf der Sitzung anwesende Jan Schüttpelz, Anklamer Straße, hatte die OTV und die zuständigen Ämter der Stadt in einer auch mit Foto-Beweisen versehenen "Eingabe" auf die schlimme Situation aufmerksam gemacht, die sich immer wieder nach Regenfällen vor seinem Hauseingang und im gesamten Abschnitt des Fuß- und Radweges in der Anklamer Straße von der Einfahrt zum Penny bis zur Einfahrt zu den "Lehmhäusern" ergibt. Eine zeitnahe Beseitigung dieser Gefahrenstelle sei notwendig. Bei der OTV hatte Schüttpelz damit offene Türen gefunden und Zustimmung erfahren. Die OTV hatte schon wiederholt eine grundlegende Veränderung gefordert. Die daraufhin erfolgte Zusage für 2014 wurde nicht eingehalten. In der neuerlichen Antwort aus dem Grünflächenamt lasen Jan Schüttpelz und die OTV mit einigem Erstaunen und auch Empörung, dass durch das Amt keine akute Gefahr für Ordnung und Sicherheit gesehen wird und in diesem Jahr keine Mittel zum Eingreifen zur Verfügung stehen. In der Sitzung drängten die Anwesenden den Senator, die Zusage, nun im nächsten Jahr eine grundlegenden Verbesserung der Situation dieses Mal unbedingt einzuhalten. Beim nächsten Südstadt-Rundgang der OTV sollte also diese Zusicherung realisiert sein.

Kontrovers ging es auch zu beim Umgang mit der Beseitigung des 2011 aufgetretenen Wasserschadens der Aula der Erwin-Fischer-Schule. Eigentlich war angekündigt worden, dass das zuständige Gericht am 6. November 2014 das Urteil zur Schuldfrage fällen sollte und dann sofort die notwendigen Arbeiten beginnen. Jörg Hochheim musste aber darüber informieren, dass ein solches Urteil nun frühestens im Dezember zu erwarten sei und deshalb dieser aus Sicht der OTV und der Schule eigentlich dringliche Sanierungsfall weiter bestehen bleibe. Die OTV ist der Meinung, dass - ähnlich wie beim Schaden im Pommerschen Landesmuseum - nicht länger gewartet werden soll. Besteht aus ihrer Sicht doch die Gefahr, dass z.B. bei starken Regenfällen die Aula erneut gesperrt werden muss, dort dann kein Unterricht stattfinden kann und die Kosten möglicherweise viel höher würden. Der Senator bestand aber auf seinem durch das Rechtsamt der Stadt gestützten Auffassung und verwies auf die Möglichkeit, einen gegenteiligen Beschluss der Bürgerschaft herbeizuführen. Wie Peter Multhauf daraufhin erklärte, wird die OTV einen solchen Antrag in Erwägung ziehen.

Die planmäßig nächste Sitzung der Ortsteilvertretung wird am 15. Januar 2015 in der dann hoffentlich intakten Aula der Erwin-Fischer-Schule stattfinden. Vorgesehenes Hauptthema: Die Vorhaben der WVG im Wohngebiet Schönwalde I im Jahr 2015 bis 2018. Der Geschäftsführer Hans-Peter Adomeit hat seine Teilnahme zugesagt.

Peter Multhauf

Impressionen von der OTV-Sitzung

OTV Wieck/Ladebow: Neubau Düngemittelhalle im Hafen Ladebow wird befürwortet

Firma Beiselen beantwortete Fragen der Ortsteilvertretung: Es werden keine Gefahrstoffe gelagert und schon gar nicht produziert werden.

Weiter unten sind zusammengefasst die Fragen der OTV Wieck / Ladebow und die Antworten von Herrn Ungerland von der Firma Beiselen, die er auch im Namen der HLG beantwortete. Dazu möchte ich bemerken, dass alle Fragen seitens Herrn Ungerland sehr schnell und sehr offen beantwortet wurden. Am 10.11. hat sich die OTV Wieck / Ladebow nach langer Diskussion ziemlich deutlich für die Düngemittelhalle ausgesprochen: 6 ja Stimmen gegen 3 nein Stimmen. Ich denke, heute ist ein guter Tag für den Seehafen Ladebow, zumindest, wenn der Bau- und der Hauptausschuss unserer Empfehlung folgt.

Die in der Vorlage erwähnte Höhenbegrenzung von 7,70 m bezieht sich ausdrücklich nur auf mögliche Einschränkungen des Leuchtfeuers. Das wird die Firma Beiselen auf eigene Kosten in Abstimmung mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt erhöhen. Diese Aussage wurde durch Frau Risse vom Stadtbauamt bestätigt. Anders, als in der Beschlussvorlage beschrieben, ist auch vorgesehen, das Gleis zu nutzen. Ganz unten sind auch die Sicherheitsdatenblätter der Düngemittel, die dort gelagert und verladen werden verfügbar. Daraus ist ersichtlich, dass keine Gefahrstoffe gelagert und schon gar nicht produziert werden sollen.

 

Heino Förste (www.ladebow.de)
Rainer Millahn

(Unsere Vertreter_innen in OTV Wieck-Eldena) 

 

Hier nun die Fragen der OTV und deren Beantwortung von Herrn Ungerland (Firma Beiselen):

 

Frage: Die Halle soll in einem Bereich des B Plan14 errichtet werden, in dem die maximale Bauhöhe auf 7,7m begrenzt ist. Der Grund liegt wahrscheinlich darin, dass ein höheres Gebäude das Leuchtfeuer beeinträchtigen würde. Gibt es auch die Möglichkeit, die Düngemittelhalle an einer Stelle zu errichten, wo das Leuchtfeuer nicht beeinträchtigt wird?

In der Vorlage wird festgestellt, dass die Düngemitteltransporte per Schiff und LKW transportiert werden. Der Versand über das Gleis wird darin ausgeschlossen. Ist langfristig zu erwarten, dass das Gleis zu Transportzwecken verwendet wird?

Antwort: Wir, das Unternehmen Beiselen, werden auf eigene Kosten das Leitfeuer auf die notwendige Höhe erhöhen (ca. 7m). Hier gab es bereits einen Termin vor Ort mit dem WSA Stralsund. Die Eckpunkte der Maßnahme für die Erhöhung wurden dabei besprochen.

Eine Veränderung der Lage (Düngerhalle) ist logistisch gesehen unkomfortabel. Das Objekt würde sich zu weit vom Wasser / Gleiskörper entfernen.

Anlieferungen per Bahn werden ebenfalls erwartet. Hier wird das vorhandene Auszugsgleis genutzt (Gleisbogen). Über ein Gesamtvolumen können wir noch keine belastende Aussage treffen. Diese ist in Abhängigkeit der Vorlieferanten zu sehen. Der Umschlag erfolgt über die HLG, diese hat die Genehmigung für derartigen Umschlag seitens des StaLU.


Frage: Können Sie uns kurz zusammenfassen, um welche Art Düngemittel es sich handelt, die dort gelagert werden? In der Vorlage steht, dass die Düngemittel bei Bedarf ggf. gemischt werden. Ist es richtig, dass demzufolge in der Halle keine Produktion von Düngemittel erfolgt?

Antwort: Selbstverständlich beantworten wir gern Ihre Fragen. Nur wäre es sicherlich besser gewesen, wenn wir als Unternehmen an der Versammlung hätten teilnehmen können, bzw. Sie detailliertere Unterlagen seitens des Amtes (Behörden) bekommen hätten.. Aber wir bekommen dies sicherlich auch so hin.

Die Umschlagsprodukte wurden zuvor bereits in der Menge und Art mit dem StaLu abgestimmt. Wir werden dort keinerlei Produktion unterhalten. Wir werden lediglich ein „Neues Produkt“  durch das Mischen einzelner Produkte herstellen. Dieser Prozess findet in einem geschlossenen Bereich (in der Halle, Verladezone) statt.


 Frage: In Tutow haben Sie sicher vergleichbare Hallen stehen. Wäre es kurzfristig möglich, dass sich Interessierte sich diese mal anschauen könnten?

Antwort: In ähnlicher Bauweise ja. Diese können Sie nach Rücksprache mit Herrn Felgenhauer, unter der Telefonnummer 0151 – 140 190 18 sicherlich besichtigen.

Die Hallen in Tutow haben keine Verladezone, dort wird der Dünger im freien Umschlag ent- und beladen. In der Anlage ein paar Bilder, die bereits ähnliche bestehende Anlagen zeigen. Welche Unterlagen haben Sie seitens des Amtes zur Entscheidungsfindung bekommen? 

Die Halle, welche in Ladebow entstehen soll, ist aus Beton (Wände / Trennwände – Boxen). Der Lichtraum wird mit zementgebundenen Platten verschlossen. Die selbigen Platten befinden auf dem Dach als Eindeckung (Farbe grau)


Frage: Wie erfolgt der Transport der Düngemittel vom Schiff / Gleis / LKW in bzw. aus der Halle?

Antwort: Die Ware wird an der Giebelwand zur Einlagerung in eine dreiseitig ein gehauste Schüttgosse aufgegeben. Von dort wird das Gut mittels Elevator auf eine Höhe von ca. 10m gehoben. Von dort geht es mit einem fest installierten Band in die entsprechenden Boxen (alles im geschlossenen Raum, das Transportmittel wird die noch offene vierte Seite schließen). Dies ist eine gängige und übliche Praxis und hat sich auf die Dauer der Jahre etabliert.

Die Auslagerung wird in der Halle vollzogen. Hier werden die Transportfahrzeuge mittels Radlader direkt in der Verladezone beladen.


Frage: Der Transport erfolgt via LKW, landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen (nur Verladung) etc. Mit welchem täglichen Transportaufkommen ist zu rechnen?

Antwort: Bei einer Einlagerung sind dies Mengen von ca. 250 bis 300 t je Tag. Es wird auch direkt ab Schiff verladen und in andere Lager (z.B. Tutow, Demmin) gefahren.


Frage: Die Betriebszeit ist von 6-22 Uhr angegeben. Wird auch an Wochenenden gearbeitet und wenn ja, gelten die gleichen Zeiten?

Antwort: Im Regelfall nein. Wenn dann handelt es sich um eine Ausnahme und dies wird nur den Samstag betreffen.


Frage: Wie viele Arbeitsplätze werden entstehen?

Antwort: Im ersten Ansatz 1 Person, welche jedoch in Verbindung auch mit der HLG zu sehen sein wird. Dort denken wir später an bis zu 3.


Frage: Wohin fließen die Gewerbesteuern?

Antwort: Die Gewerbesteuern fließen nach Ulm.


Frage: Wird das Objekt mit öffentlichen Mitteln gefördert? (muss nicht beantwortet werden)

Antwort: Nein das Objekt wird mit Eigenmitteln gebaut, die Investitionssumme wird im Ganzen dann ca. für die Halle u. Infrastruktur ca. € 1,8 Mio. betragen.

Bildergalerie: Ähnliche Düngemittelhallen

Beispiel Espelkamp (NRW) für die Bauphase zur Errichtung einer Düngemittelhalle

Sicherheitsdatenblätter (Es werden keine Gefahrstoffe gelagert oder produziert!)

OTV Wieck/Ladebow: Sitzungsbericht vom 4.11.2014

Hafengebührensatzung abgelehnt - Düngemittelhalle wird erst auf Sondersitzung behandelt - Vorschlag zur weiteren Verwendung der Behelfsbrücke - Strassenausbau Ladebow für 2015/16 gefordert

Hier mein Kurzbericht von der OTV Sitzung

Hafengebührensatzung: wurde mit 2 ja, 5 nein Stimmen bei einer Enthaltung abgelehnt. Begründet wurde das vor allem damit, dass die geänderte Satzung für den Bereich Wieck als ungerecht angesehen wird. Im Prinzip zahlen größere Boote genau soviel wie kleine, da der Berechnungsmaßstab die Menge der genutzten Pier ist. Die Boote liegen in Wieck mit dem Bug zur Pier, da ist die Pierfläche, die gebraucht wird, ziemlich klein im Verhältnis zur Schiffsgröße. Außerdem kommt es durch die neue Satzung dazu, dass die Bootseigentümer geringfügig entlastet werden. Dass passt aus unserer Sicht nicht damit zusammen, dass im Kinder-und Jugendsportbereich die Gebühren für die Hallennutzung  wieder erhöht werden, von KiTa gebühren will ich erst gar nicht anfangen. Eine Berechnung der Liegeplatzgebühren nach Größe des Schiffes empfänden wir als gerechter.

Dann hatten wir noch die Tischvorlage des Dezernat II, Amt 60 auf den Tisch. Darin geht es um den Neubau einer Düngemittelhalle im B Plan 14, Hafen Ladebow. Diese Vorlage erreichte uns sehr kurzfristig, so dass nicht alle Mitglieder der OTV diese gründlich durcharbeiten konnten. Dazu findet am 10.11.2014 um 19 Uhr eine Sondersitzung der OTV Wieck / Ladebow statt 

Die OTV Wieck Ladebow brachte dann noch einen Prüfauftrag auf den Weg, der sich mit der weiteren Verwendung der Behelfsbrücke beschäftigen soll. Unser Vorschlag geht dahin, die Behelfsbrücke als zusätzliche Verbindung zwischen Ladebow und dem Treidelpfad Ostseeviertel für Fußgänger und Radfahrer zu verwenden. Wenn Sie dazu noch Fragen haben, melden Sie sich einfach.

Letztendlich nahmen wir Ziele für die nächsten 5 Jahre unserer Arbeit für unsere Ortsteile auf. Diese Liste kommt in einer gesonderten Nachricht.

Es wurde nochmals mit Nachdruck gefordert, dass der Straßenausbau Ladebow in die Prioritätenliste aufgenommen wird.

 

Heino Förste (www.ladebow.de)

(Unsere Vertreter_innen in OTV Wieck-Eldena) 

 

Ortsteil Innenstadt/Mühlenvorstadt: Vernetzungstreffen Stadtentwicklung

Brinke-Einladung zum Thema "Soziale und kulturelle Stadtentwicklung"

Liebe Greifswalder Gruppen, Initiativen und Vereine,
wir von der Initiative „Brinke16-17 erhalten!“ wollen euch recht herzlich zu einem Vernetzungstreffen am 5.11.2014 um 18 Uhr ins Literaturzentrum im Koeppenhaus (Bahnhofstr. 4/5, Greifswald) einladen.


Die Brinkstraße 16-17 ist mehr denn je vom Abriss bedroht. Dennoch kämpfen wir weiter für deren Erhalt. Für uns ist die Brinke16-17 jedoch nicht nur ein altes, vom Abriss bedrohtes Haus, sondern auch ein Symbol für eine verfehlte Stadtpolitik in Greifswald: Alte Häuser weichen teuren Eigentumswohnungen, Discountern und Parkplätzen. Bezahlbare Wohn-, Gewerbe- und Kulturräume werden immer seltener. Insgesamt erweckt es den Eindruck, dass die Bedürfnisse der Einwohner*innen Greifswalds weniger Wert sind als die Einzelinteressen von Investoren.


Jeder einzelnen Gruppe von uns fehlt wahrscheinlich das politische Gewicht und der Einfluss, um dieser Entwicklung etwas entgegenzusetzen. Sollten wir es aber schaffen, uns bei bestimmten Themen zusammenzuschließen, dann erhöhen sich unsere Chancen, positiv auf die Stadtentwicklung einzuwirken. Deswegen möchten wir uns mit euch zu folgenden Fragen austauschen:

- Welche Handlungsbedarfe sehen wir im sozialen und kulturellen Bereich?
- Welche Ideen gibt es, um die Probleme anzugehen?
- Wo kann es sinnvoll sein, gemeinsam zu agieren?

Wir haben die Fragen noch sehr allgemein gehalten, um uns allen genug Raum für Ideen zu geben. Dennoch wollen wir am Ende des Treffens mit euch so konkret wie möglich werden. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, was heraus kommen könnte. Wir könnten Vorbereitungen für ein Bündnis, eine Petition, eine Publikation, eine große Demonstration, eine gemeinsame Veranstaltungsreihe usw. treffen. Eine Moderation wird für eine angenehme und gleichberechtigte Gesprächs-Atmosphäre sorgen. Auch wenn sich die Einladung vorrangig an möglichst unabhängige,
nicht-staatliche Gruppen etc. wendet, sind auch Vertreter*innen aus Politik und Verwaltungen willkommen. Menschen aus neonazistischen Organisationen sind ausdrücklich nicht eingeladen.


Bitte meldet euch unter brinke16bis17@riseup.net zurück, wenn ihr kommen wollt und sagt uns, wie viele ihr seid. Wir freuen uns auf euch!

Eure Initiative „Brinke16-17 erhalten!“
brinke16bis17@riseup.net
www.brinke16bis17.de
www.facebook.com/brinke16bis17

Eingeladene Gruppen, Initiativen und Vereine:
BI „Rettet die Innenstadt und die Fleischervorstadt“
RoSa Wg
StadtGestalten
Quartiersbüro Schönwalde II
Die Schwalbe
Kiste
ASTA
BrinkeWg
Mieterverein e.V.
Stuthe e.V.
Gristuf e.V.
Stadtjugendring e.V.
Pfadfinderbund M-V e.V.
Jugendinitiative Pro-Ton e.V.
Kultur- und Initiativenhaus e.V.
Boe e.V.
Weltladen e.V.
Umsonstladen e.V.
Altstadtinitiave e.V.
Brinke26 e.V.
Initiative Kapaunenstraße 20  e.V.
Polly Faber e.V.
Ballhaus Goldfisch e.V.
Greifswalder Museumswerft e.V.
Internationale Kulturaustausch-Zentrum e.V.
IkuWo e.V.
Filmclub Casablana Greifswald e.V.
Kabutze e.V.
Freiraum e.V.
Kunstwerkstätten
Greenpeace Gruppe Greifswald-Stralsund
Nabu Greifswald
Attac
verquer
Arbeitskreis kritischer Juristischen (AkJj)
Infoladen Analog
Frauencafé
BrinkeWg
Gemüse Solidarische Landwirtschaft (SoLawi)
CSA um den Hof Schwarze Schafe
Alte Bäckerei
Defiant
Bagdad Döner
Willkommen in Greifswald

 

OTV Wieck/Ladebow: Straßenausbau in der Flugplatzsiedlung Ladebow nicht noch länger verschieben

Diskussion zur Prioritätenliste (Investitionen) für den Haushalt 2015/16

Flugplatzsiedlung Ladebow (Quelle: googlemaps.de)

 

Beim Lesen der Prioritätenliste für den Haushalt bis 2016 ist mir aufgefallen, dass der Straßenausbau in der Flugplatzsiedlung Ladebow als unfinanzierbar dargestellt wurde. 

Wir (die OTV) werden doch darauf drängen, dass der Straßenausbau auf die Prioritätenliste für den nächsten Haushalt kommt. Das hat ganz einfache Gründe:

 

1. die Ladebower sind darauf vorbereitet, dass der Straßenausbau kommt.

2. Eine Verschiebung wird zu deutlichen Preissteigerungen führen

3. Die geplanten Baukosten liegen bei ca. 667000 €, der städtische Anteil liegt bei ca. 167000 €, verschwindend gering, wenn man andere Ausgaben sieht

4. Die aktuelle Vorplanung wäre in 4-5 Jahren nicht mehr aktuell und müsste nochmals durchgeführt werden

5. Die Akzeptanz dafür, dass unserer Ort wieder als "unwichtig" eingestuft wird, geht gegen null und widerspricht dem Anliegen der Ortsvertreter, dass Verwaltung und Bürgerschaft ihr Augenmerk mehr auf die Ortsteile an der Peripherie richten soll.

So wichtig die Innenstadt für Greifswald ist - in den Ortsteilen wie Ladebow muss endlich mehr für die Entwicklung dieser Ortsteile unternommen werden, um an das restliche Stadtgebiet anzuschließen.

 

Heino Förste

Stellv. Vorsitzender OTV Wieck/Ladebow  

Mehr Informationen dazu:  BS-Beschlussvorlage, Protokolle der Sitzungen ...

 

OTV Wieck/Ladebow: Bilder von der Ortsbegehung Wieck am 25.10.14

Protokoll der Ortsbegehung vom 25.10.14 in Wieck (Heino Förste)

OTV SWII/Groß Schönwalde: Kurzbericht vom 1.10.14

Konstituierung: Frau Thonack ist eine Halbzeit lang Vorsitzende - An den Gewächshäusern: Diskussion um Strassenumbennenung

Die Wahl: Wieder dieselbe Masche wie beim letzten Mal. Erste Hälfte der Legislaturperiode Frau Thonack, dann Olaf Schmidt Vorsitzender, Stellvertreter umgekehrt.

Hauptvorhaben: mehr Öffentlichkeit, Sitzungen wie gehabt reihum in verschiedenen Einrichtungen im Ortsteil. Halbjährliche Ortsbegehungen.

Einziges richtiges Thema: Umbenennung der Straße an den Gewächshäusern. 
Die paar Leute, die abgestimmt hatten waren mehrheitlich gegen die Umbenennung. Ich war der Meinung, das wäre auch nicht nötig, denn es kommen ja doch Kosten auf verschiedene Anlieger zu. Außerdem hat der jetzige Name immerhin einen historischen Bezug (wie bei anderen Straßen in Greifswald auch !), der neue ("Zum Elisenpark") wäre nur Werbung für Metro. Einziges echtes (?) Argument der Stadtverwaltung: Es wäre für die Feuerwehr leichter zu finden, wenn der Name auf die Lage hinweise. 

Deshalb haben wir (Linke) uns nur der Stimme enthalten, die anderen waren dafür.

Olaf Schmidt

 

OTV SWI/Südstadt: Sitzungsbericht vom 2.10.14

Konstituierung: Peter Multhauf wieder Vorsitzender - Neubau Fischerschule

Am 6.10.2014 berichtete die Ostseezeitung ausführlich über die erste Sitzung der Ortsteilvertretung SWI/Südstadt (Originalbericht). Wir zitieren hieraus:

 

Neubau der Erwin-Fischer-Schule auf den Weg gebracht

Leiter des Immobilienverwaltungsamtes informierte die Ortsteilvertretung von Schönwalde I über die Pläne.

06.10.2014 00:00 Uhr

Greifswald. Was für eine spannende Sitzung der Ortsteilvertretung: Am Donnerstag erläuterte Winfried Kremer, Leiter des städtischen Immobilienverwaltungsamtes, die Verwaltungsvorlage zum vorgesehenen Neubau der Erwin-Fischer-Gesamtschule. Die Mitglieder des Ortsrates, die Schulleitung und Einwohner hörten aufmerksam zu und begrüßten diesen ersten Schritt zur Realisierung ihres langjährigen Wunsches. „Der Neubau dauert seine Zeit, aber die Notwendigkeit wird inzwischen auch von den Verantwortlichen des Landkreises und der Stadt anerkannt“, sagte Peter Multhauf. Gebaut werden soll das neue Schulgebäude auf dem jetzigen Schulgelände in der Einsteinstraße. Erst nach der Fertigstellung des neuen Hauses soll das jetzige Schulhaus abgerissen werden.

 

Die für manche Betrachter zu diesem Zeitpunkt überraschende Aussicht ergibt sich nach Gesprächen mit dem Wirtschaftsministerium, wo eine Zusage für eine mögliche Förderung des Vorhabens mit bis zu 75 Prozent gemacht wurde. Das Geld könne aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung für die Jahre 2014 bis 2020 kommen. Allerdings drängt die Zeit: Durch das Ministerium soll bereits im Mai 2015 eine Bestätigung des noch zu erstellenden Konzepts erfolgen. Der Finanzausschuss (Beginn 18 Uhr im Rathaus) und der Bildungsausschuss (Beginn 18 Uhr in der Erwin-Fischer-Schule) wollen sich dazu heute positionieren. Die Entscheidung wird dann die Bürgerschaft auf ihrer Sitzung am 27. Oktober treffen.

(Unsere Vertreter_innen in OTV SWI/Südstadt)

 

OTV Wieck/Ladebow: Sitzungsbericht vom 30.09.2014

Wahl von Vorsitz & Stellvertreter - Behelfsbrücke Ryckquerung - Termine für Ortsbegehungen festgelegt

Hier mein Kurzbericht von der OTV Sitzung

  • Wahl des Vorsitzenden u. dessen Stellvertreter (Vorsitzender: Bernd Lieschefsky; Stellvertreter:  Christian Kruse, Heino Förste)
  • Beschlussvorlage Sondernutzung Deichverteidigungsweg für Busse: wurde mit 7:1:1 abgelehnt, da seitens der Stadt eine missbräuchliche Nutzung des Weges nicht verhindert werden kann.
  • Behelfsbrücke: Peter Lubs antwortete zusammengefasst auf die Anfrage der OTV. Geplante Gesamtbauzeit Dezember   2014 bis Mai 2015, inkl. Auftragsvergabe und vorbereitende Arbeiten des Auftragnehmers. Sperrung der Klappbrücke   ca. 4-6 Wochen, da der Abbau erst beginnt, wenn das vorgefertigte Baumaterial angeliefert wird. Bis dahin bleibt die Brücke für Anwohner befahrbar.
  • Ortsbegehung: 25.10.2014, 10 Uhr, Ortsteil Wieck. Treffpunkt: Parkplatz Ladebow, Max-Reimann-Str.
  • Ortsbegehung:  08.11.2014, 10 Uhr, Ortsteil Ladebow, Treffpunkt: Parkplatz Ladebow, Max-Reimann-Str.
  • Mitglieder der Bürgerschaft sind zu den Ortsbegehungen herzlich willkommen.

Heino Förste (www.ladebow.de)

(Unsere Vertreter_innen in OTV Wieck-Eldena) 

 


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