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Berichte aus der OTV

Schönwalde I / Südstadt

Bitte klicken: Unsere Ziele für Schönwalde I / Südstadt (Quelle: Google)
Satellitenbild Schönwalde I / Südstadt

DIE LINKE. Vertreter_innen   Sandy Preusche (PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ, 1. stv. Vorsitzende), Theresa Heiden

Termine:   05.03.20, 18.00

Regelmäßiger Sitzungsort:   Integrierte Gesamtschule "Erwin Fischer"

Berichte

Streetart Tarifa (Foto: Juliane Jahn)

Juliane Jahn

Ein Kunstwerk für den Kreisel

+++ Umgestaltung der Kreuzung Lomonossowallee, Einsteinstraße und Dubnaring im Stadtteil Schönwalde I/ Südstadt +++ Kunstwerk soll den Kreisel optisch aufwerten +++ Bürgerinnen und Bürger stimmen über Gestaltung ab +++ Baubeginn Sommer 2019 +++

"Ist das Kunst, oder kann das weg?" Dieser bekannte Satz geht auf die Zerstörung eines Kunstwerks von Joseph Beuys zurück. Eine übereifrige Reinigungskraft beseitigte 1986 die Installation "Fettecke" des Künstlers, die aus fünf Kilogramm Butter gefertigt war. Und noch heute gilt: Kunst liegt im Auge des Betrachters. Sobald die Kunst die privaten Räume verlässt, unterliegt sie dem Urteil der Öffentlichkeit. Kunstwerke, die den alltäglichen Blicken ausgesetzt sind, unterliegen anderen Maßstäben, als wenn sie vorrübergehend einem kleinen Kreis zugänglich ist.

Kunst im öffentlichen Raum ist vielseitig. Von Denkmälern über Streetart bis hin zu bunt gestalteten Fassaden ist alles möglich. Bunt kann es sein, oder einfarbig; abstrakt oder wirklichkeitsnah. Der Kunst sind (fast) keine Grenzen gesetzt. Sie kann dem Betrachter direkt ins Auge fallen; sie kann einen aber auch ganz unvermittelt treffen, wenn man nicht mit ihr gerechnet hat. Im Vorfeld kann niemand erahnen, wie zukünftige Kunstwerke von jenen wahrgenommen werden, die sie täglich immer wieder sehen - oder übersehen.

Auch in Greifswald gab es immer wieder Diskussionen darüber, was Kunst sei und was nicht. So ist zum Beispiel der Kunstkubus am Karl-Marx-Platz nicht unumstritten. Manch einem ist die dort ausgestellte Kunst zu abstrakt, zu experimentell. Kunst müsse doch für jeden verständlich sein, heißt es dann. Andere erfreuen sich genau daran, dass der Kubus neues zeigt und zu eigenen Gedanken anregt.

Um großen Diskussionen, die oft entstehen, wenn es eigentlich schon zu spät ist, vorzubeugen, hat die Stadt Greifswald im Vorfeld der geplanten Umgestaltung der Lomonossowallee beschlossen, die Bürgerinnen und Bürger vor Ort einzubeziehen. Die Lomonossowallee ist an der Kreuzung Lomonossowallee, Einsteinstraße und Dubnaring im Stadtteil Schönwalde I/ Südstadt sowohl für den motorisierten als auch den nicht motorisierten Verkehr recht unübersichtlich. Der Knotenpunkt soll daher zu einem Kreisverkehr umgestaltet werden und insgesamt eine optische Aufwertung erfahren. Die Mitte des neuen Kreisels soll ein Kunstwerk schmücken.

Am Abend des 20. Februars konnten interessierte Bürgerinnen und Bürger im Laufe einer Informationsveranstaltung in der Grundschule Greif über mögliche Aspekte des neuen Kunstwerks auf dem geplanten Kreisel an der genannten Kreuzung abstimmen. Um die 30 Personen haben diesen Termin wahrgenommen. Für folgende Aspekte wurde ein Meinungsbild eingeholt:

  • Das Kunstwerk im Kreisverkehr soll mit Bezug zum Stadtteil heute oder mit Bezug zur Vergangenheit sein.
  • [...] soll abstrakt oder gegenständlich (lebensnah) sein.
  • [...] soll einfarbig (materialsichtig) oder bunt (farbig oder mehrfarbig) sein.
  • [...] soll sich in den Stadtteil eingliedern (eher unauffällig) oder die Blickachse betonen (Hingucker, Blickfang).

Insgesamt entschied sich die Mehrheit für ein einfarbiges, lebensnahes, eher unauffälliges Kunstwerk mit Bezug zum heutigen Stadtteil. Dementsprechend soll die Ausschreibung gestaltet werden. Bürgerinnen und Bürger können sich über die zuständige Ortsteilvertretung (OTV) Schönwalde I/Südstadt auch weiterhin an der Gestaltung beteiligen. Weitere Informationen erfolgen über die Presse, die Internetseite der Stadt und die OTV. Die Bauarbeiten an der Kreuzung sollen im Sommer 2019 beginnen.

 

Verwandte Links

  1. https://www.greifswald.de/de/.galleries/Beauftragtenbuero/2019-02-20-Auswertung-Kunst-im-oeff.-Raum-Kreisverkehr-Lomonosswallee-Dubnaring-Einsteinstrasse.pdf _blank
  2. https://www.deutschlandfunkkultur.de/besprueht-verrostet-missachtet-kunst-im-oeffentlichen-raum.1001.de.html?dram:article_id=329117 _blank
Foto: MOPET

Juliane Jahn

Aus der Lomo wird die Lomonossowallee

+++ Hartnäckigkeit zahlt sich aus: 18 neue Bäume für die Lomonossowallee +++

Bisher war die Lomonossowallee nicht gerade für ihre üppige Bepflanzung bekannt. Die Ortsteilvertretung (OTV) Schönwalde I/Südstadt hat sich daher schon lange einen Platz für mehr Bäume gewünscht. Anfang Dezember war es dann soweit: Zwischen dem Dubnaring und dem Ernst-Thälmann-Ring wurden auf dem Mittelstreifen der Lomonossowalle 18 neue Bäume gepflanzt. Mitglieder der OTV, allen voran der Vorsitzende Peter Multhauf, unterstützten die Gartenbaufirma vor Ort beim Einpflanzen.

Dateien

Pressemitteilung

Peter Multhauf

Pressemitteilung der OTV Schönwalde I / Südstadt: „Greifswald räumt auf“ – Wir sind dabei!

+++ Schönwalde I/Südstadt ist bei "Greifswald räumt auf!" am 24. März voll dabei +++ OTV sieht sich in puncto Sauberkeit generell auf gutem Wege +++ Zustände am Südbahnhof sind aber noch Sorgenkind +++ OTV-Sitzung bittet EinwohnerInnen des Stadtteils am 24. März um Unterstützung +++ "Unsere" Containerstellplätze sind in der Geschwister-Scholl-Straße (für die Südstadt) und hinter dem SoPHi-Verwaltungsgebäude in der Gustebiner Wende (für Schönwalde I) +++

 

Die Mitglieder der OTV, Einwohnerinnen und Einwohner unseres Stadtteils (unter ihnen unser „Aktivist“ Dieter Dräger) freuen sich auf die für den 24. März geplante Aktion. Die Sauberkeit auf den Straßen und Plätzen in Schönwalde I/Südstadt war (und bleibt sicher auch nach dem 24.3.) immer wieder Thema in den Sitzungen unserer Ortsteilvertretung. Dabei behaupten wir hier mal ganz kühn: Dank des Einsatzes vieler Bewohnerinnen und Bewohner, der Aktivitäten der WGG, der WVG und manchmal auch des zuständigen Amtes der Stadtverwaltung müssen wir uns diesbezüglich nicht oder nur ganz selten schämen. Das im OZ-Beitrag vom 2. März gezeigten Foto (Sportplatz am Dubnaring) ist nicht exemplarisch, nicht einmal für den vielgenutzten Sportplatz. Die geschilderten Zustände am Südbahnhof ärgern uns schon lange. Unsere Stadtverwaltung verweist uns da auf die Bahn AG. Wir fordern dazu vom Oberbürgermeister, mehr Druck in dieser Richtung auszuüben.

Aber zum 24.3.: Von unserer gestrigen OTV-Sitzung aus haben wir die bei uns beheimaten Einrichtungen (darunter praktischerweise auch die Erwin-Fischer-Schule, in der wir die Beratung am 1. März durchführten) und die Einwohnerinnen und Einwohner unseres Stadtteils aufgefordert, gebeten, sich einzubringen, mitzumachen. Und nutzen an dieser Stelle noch einmal die Gelegenheit, auf „unsere“ Containerstellplätze aufmerksam zu machen:
Für die Südstadt: In der Geschwister-Scholl-Straße. Für Schönwalde I: Hinter dem SoPHi-Verwaltungsgebäude in der Gustebiner Wende.

Wir sehen uns am Sonnabend, dem 24. März – zum „Putzen“, zum Essen und Trinken und sicher auch zum Gespräch darüber, wie wir nach diesem „Frühjahrs-Subbotnik“ auch im Sommer, Herbst und Winter aktiv bleiben wollen.

 

Für die Ortsteilvertretung Schönwalde I/Südstadt, 

Peter Multhauf, Vorsitzender der OTV

Verwandte Links

  1. Pressemitteilung der Stadtverwaltung zu "Greifswald räumt auf" vom 20.02.18

OTV Schönwalde I / Südstadt: Erster Spatenstich zum Schulneubau für die IGS Erwin Fischer

OTV-Vorsitzender Peter Multhauf: "Der heutige erste Spatenstich zum Neubau der Erwin-Fischer-Schule in der Einsteinstraße 6 erfüllt uns mit Freude, Dank und auch etwas Stolz."

Peter Multhauf: "... erfüllt uns mit Freude, Dank und auch etwas Stolz"
OTV-Vorsitzender Peter Multhauf bei seiner Ansprache zum ersten Spatenstich

Jahrelang haben die Direktorin der IGS Erwin-Fischer, Frau Kagel, und der OTV-Vorsitzende, Peter Multhauf, daraufhin hingearbeitet, nun ist am 21. Juli 2017 ein weiterer Meilenstein auf diesen Weg geschafft: Der erste Spatenstich.

Peter Multhauf, selbst Lehrer für Geschichte und Sport an dieser Schule (allerdings noch am früheren Standort in der Feldstrasse) von 1973 -1995, beschreibt die Entwicklung dieser Schule und deren Bedeutung für den Ortsteil wie folgt:

"Der heutige erste Spatenstich zum Neubau der Erwin-Fischer-Schule in der Einsteinstraße 6 erfüllt uns mit Freude, Dank und auch etwas Stolz. Für unseren Stadtteil, für Greifswald, für unseren Kreis Vorpommern-Greifswald und für unser Land Mecklenburg-Vorpommern ist das ein schöner, ein guter Tag. Beginnen wir doch heute den Bau der ersten wirklich neuen Schule in Greifswald seit 1990. "

zum gesamten Wortbeitrag

Es waren nicht nur die Schüler, die sich auf ihr neues, modernes Gebäude freuen. Dabei waren auch zwei Minister, der Oberbürgermeister und und und. Großer Bahnhof also. Nicht zu vergessen die Herren Hochheim und Wille, die zu ihren Greifswalder Amtszeiten ebenfalls dazu wesentlich beitrugen, dass heute der Startschuss fallen konnte.

Doch worüber freuten sich alle Anwesenden so sehr?
Wer sich im alten Gebäude umschaut, sieht nicht nur die Abnutzungserscheinungen am jahrzehnte alten Gebäude, sondern er/sie kann regelrecht nachvollziehen, wie ein alter Gebäudezuschnitt modernes Lernen behindern kann.

Um so spannender sind daher die Planungen zum neuen Gebäude. Wer möchte da nicht noch einmal Schüler sein?

  ... hier zu den Planungen

Impressionen zum ersten Spatenstich (Quelle: MOPET)

Planungen zum neuen Schulgebäude (Ansicht, Raumnutzung etc.)

OTV SWI/Südstadt: OTV-Sitzung mit Sonderthema "Höhere Lebensqualität in unserem Stadtteil"

Aus der OTV-Sitzung vom 1. Juni 2017

OTV-Sitzung SWI/Südstadt im Takt am 1. Juni 2017
OTV-Sitzung im Takt am 1. Juni 2017

Die Ortsteilvertretung SWI/Südstadt hatte sich für die gestrige Sitzung einen besonderen Schwerpunkt vorgenommen: "Höhere Lebensqualität in unserem Stadtteil – Ideen, Vorschläge, Möglichkeiten und Fragen".

 

EINFÜHRUNG

Als Einführung fasste der Vorsitzende Peter Multhauf seine Vorstellungen zu "Höhere Lebensqualität" zusammen, die sich auf die Punkte bringen lassen:
- angemessene Miete 
- angemessenes Gehalt  
- ordentliche Verkehrsanbindung
- Kitas und Schulen, die gut und erreichbar sind
- gutes Klima zwischen den Nachbarn
- schöne Umgebung (Grün, Kunst, wenig Lärm)

Letzteres sollte heute nun der Schwerpunkt für diese Veranstaltung sein.

 

EINSTIEGSVORTRAG

Erste Ideen und Anregungen wurden in einem Vortrag von Herrn Günter Bogumil vermittelt.
Diesen Vortrag kann vielleicht mit folgenden Thesen zusammenfassen:
- ich wohne -- ich lebe! 
- "grüne Lunge" (z.B. Baumpflanzungen sind sehr wichtig für gute Luft, gutes Wasser etc),
- Geschichte des Stadtteils SWI (für Arbeiter im Kernkraftwerk konzipiert, damit man sich wohl fühlt, wenn man nach Hause kommt)
- bessere Freiflächennutzung muss entwickelt werden, am besten von "unten" mit entwickeln 
- SCHÖNwalde (Name sollte Programm sein)

Dann gab es noch Klimawandel, Feinstaubbelastung, schmelzende Gletscher, Eisbären und eine Erklärung wie Bäume funktionieren. Da war wohl einigen etwas zuviel. Doch Herr Bogumil wollte damit eigentlich nur ein Zeichen setzen, eben auch für die Bäume in SWI (s.a. Bilder unten). Eben auch, weil "Grüne Stadt" ist ein Top-Thema weltweit, für die Klimatisierung der umstehenden Gebäude, die Lebewelt im Viertel, ein Erholungsfaktor überhaupt und Bäume sind auch hilfreich zur Regulierung der Wassermengen bei Starkniederschlägen und mehr ... 

Weiter erläutert Herr Bogumil: 
- Problem: starke Lärmbelästigung, gerade tagsüber
- Wunsch: Bäume pflanzen
  (beispielsweise Mittelstreifen Lomonossowallee, Rankpflanzen an Häuserwänden) 
- Naturerfahrungen für Kinder ermöglichen
- Wunsch nach kulturellen Veranstaltungen für alle

 

DISKUSSION

Ergänzungen von Herrn Schick (Stadtverwaltung): 
- Mittelstreifen Lomonossowallee kann nicht bepflanzt werden
- vieles gehört WGG und WVG, es muss daher vorher geprüft werden, was möglich ist 

Ergänzungen von Herrn Adomeit (GF WVG mbH): 
- es fehlen Wohnungen, die vorhandene Substanz soll aufgewertet werden
- In SWI wird z.Z. vieles umgestaltet (z.B. Hertz-Straße) 
- Feste sollen veranstaltet werden 
- es werden automatisch auch Bäume neu geplanzt werden
- WVG-Ansatz: weniger Lärmbelästigung durch carsharing (momentan nutzen dies nur ca. 400 Personen) 
- Trennung zwischen öffentlichem und privatem Bereich erforderlich, verschiedene Träger etc. sind somit zu berücksichtigen

Ergänzungen von Herrn Roth (Vorstand Wohnungsgenossenschaft)
- es gibt die Möglichkeit von Fördermitteln für ein schönes Wohnumfeld (bundesweit 50 Mio €, hier könnte Greifswald sich mit einklinken) 

Ergänzungen von Peter Multhauf (Vorsitzender OTV): 
- er betont, dass SWII viele Gelder zur Verfügung hat, SWI/Südstadt jedoch nicht
- er erzählt von der Befragung in SWII, die eine große Zufriedenheit unter den Einwohnern ergab (auch mit der Miete) 
- er vermutet ähnliche oder sogar bessere Zahlen für SWI/Südstadt
- er weist auch darauf hin, dass es bereits Feste gibt, die auch gut besucht sind (von WVG, Erwin-Fischer- Schule, Kirche etc.) 

Anregungen von Bürger_innen: 
- Problem: Gustebiner Wende muss verbessert werden (z.B. mehr Fahrradständer) 
- es sind Kleinigkeiten, die verbessert können, aber grundsätzlich besteht Zufriedenheit 
- Wunsch nach besserer Verteilung von Geflüchteten, damit Integration besser gelingen kann 
- fehlende Fahrradständer werden mehrmals genannt
- Bänke fehlen (gerade für ältere Menschen wichtig) 
- Wunsch nach stärkerer Grünanlagenpflege 

 

Elisabeth Salzbrunn
(GF Fraktion DIE LINKE)

Kleine Fotogalerie - Bäume in SWI

Weitere Aufwertung für Ortsteil SWI/Südstadt in Sicht - TAKT bekommt ab Juli auch noch eine Tagespflege

OTV SWI/Südstadt: Impressionen zur Sitzung vom 21. April 2016

OTV-Sitzung im Willkommenszentrum (Foto: MOPET)
OTV-Vertreter und Gäste sitzen um einen Tisch im neuen Willkommenszentrum

Diesmal tagte die Ortsteilvertretung das erste Mal im neuen Willkommenszentrum in der Gustebiner Wende. Frau Barth gab eine Einführung zu Aufgaben und Funktionen dieses neuen Begegnungszentrums. Es möchte Angebote für Asylsuchende, MigrantInnen aber auch StadteileinwohnerInnen entwickeln und so interkulturelle Brücken schlagen. Einfach mal in das Interkulturelle-Welt-Café kommen. 

Die OTV besprach außerdem eine weitere positive Entwicklung für den Ortsteil - die geplante Tagespflege ab Juli im TAKT - angeboten durch den neuen Eigentümer, die Odebrechtstiftung.

Der Klub in der Curiestrasse 3 bleibt bestehen und zusätzlich wird hier eine neue Tagespflegeeinrichtung eröffnet (Bericht aus der OZ vom 25. April 2016).

Eine Terrasse, ein Wasserbecken, ein Garten und eine Küche, die für Rollstuhlfahrer gut nutzbar ist, sind Teile des Konzepts. Knapp 20 Pflegebedürftige werden hier künftig betreut. Die offizielle Eröffnung ist für den 4. Juli geplant. Die neue Tagespflegeeinrichtung wird von 10.30 bis 18.30 Uhr öffnen und damit den Wünschen von Angehörigen entgegenkommen. Ein ehrenamtlicher Helferkreis soll die Betreuung an Sonnabenden sichern.

Hier einige Foto-Impressionen zur OTV-Sitzung.

Einladung zur Tagung der OTV Schönwalde I/Südstadt im Willkommenszentrum

Gustebiner Wende aus der Luft

Die 11. Sitzung der Ortsteilvertretung Schönwalde I/Südstadt am Donnerstag, dem 21. April 2016, beginnt um 18 Uhr erstmals im Willkommenszentrum in der Gustebiner Wende 4b. Zum Auftakt berichtet Dirk Mischkale über das Vorhaben der Odebrecht-Stiftung, im TAKT in der Curiestraße ein Projekt unter dem Titel “Jung und Alt im TAKT” zu realisieren. Daran anschließend wird Jessica Barth über Aufgaben und Funktion des Willkommenszentrums informieren. Darüber hinaus sind das “Seniorenförderkonzept 2015-2020" und die vorgesehene Umgestaltung der Sportplatzanlage am Dubnaring Gegenstand der Beratung. Die OTV würde sich freuen, wenn möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner des Stadtteils sich mit ihren Anregungen, Vorschlägen und Fragen - gern auch zu anderen Problemen - in die wie immer öffentliche Sitzung einbringen würden. Sie sind herzlich eingeladen. Bereits ab 17:30 Uhr besteht die Möglichkeit, sich in den Räumen des Willkommenszentrums in der Gustebiner Wende umzusehen.

Peter Multhauf

Vorsitzender der OTV SWI/Südstadt

 

Brauchen wir SoPhi? Sinn oder Unsinn des WVG-Vorhabens

OTV SWI/Südstadt: Impressionen zur Sondersitzung vom 3. März 2016

OTV-Sondersitzung: Herr Adomeit, GF der WVG, stellt das Konzept zur SoPHi vor
OTV-Sondersitzung: Herr Adomeit, GF der WVG, spricht zu den Gästen

Jugendfreizeitzentrum TAKT, Donnerstag 3. März 18.00 Uhr: Die Hütte war voll, es mussten Stühle nachgeholt werden. So groß war der Andrang zur Sondersitzung der Ortsteilvertretung zum Thema SoPHi. 

Der Geschäftsführer der WVG, Herr Klaus-Peter Adomeit, und sein neuer Leiter der Wohnungswirtschaft, Herr Andreas Koch, stellten ihr Konzept zum jüngsten WVG-Projekt vor: die Sozial-, Pflege- und Hilfsdienstleistungen GmbH - kurz SoPHi.

Auch Vertreter der Pflegeanbieter, wie Ora Cura, erläuterten ihre Sichtweise zu SoPHi. Sie lehnen sie ab. In der Diskussion zeichnete sich unter den Teilnehmern jedoch eher eine Zustimmung ab. Insbesondere wird eine deutliche Erwartungshaltung zu den geplanten Sozialdiensten der SoPHI erkennbar. Stellvertretend kann dazu die Stellungnahme des Seniorenbeirates herangezogen werden. Diese trug Harald Sieting vor.

Peter Multhauf
Vorsitzender der OTV SWI/Südstadt

 

Stellungnahme des Seniorenbeirates:

 

Auch die Medien, wie G-TV, Blitz und Ostseezeitung, berichteten von der Sondersitzung:

Weitere Impressionen (ohne Kommentierung):

Notwendige Ergänzung zu "Gleich vier große Bauprojekte in Greifswald sind vollendet."

OTV Schönwalde I/Südstadt hat zur obigen Pressemitteilung der Stadtverwaltung vom 9. Juli eine nötige Ergänzung

OTV-Chef Peter Multhauf am 9. Juli zum Bausenator Hochheim: "Für die OTV ist das Objekt noch nicht vollendet. Die Forderung 'Zu einem modernen Busbahnhof gehört eine öffentliche Toilette' bleibt." (Quelle: MOPET)
OTV-Chef Peter Multhauf am 9. Juli zum Bausenator Hochheim: "Für die OTV ist das Objekt noch nicht vollendet.Die Forderung 'Zu einem modernen Busbahnhof gehört eine öffentliche Toilette' bleibt."

Aus Sicht der Ortsteilvertretung Schönwalde I/Südstadt und der Nutzerinnen und Nutzer des neugestalteten Busbahnhofs Süd kann leider von "Vollendung" dieses Objektes keine Rede sein.

Bei der Übergabe am 9. Juli würdigte der Vorsitzende der Ortsteilvertretung, Peter Multhauf, gegenüber dem Bausenator Jörg Hochheim, Frau Grit Hanke vom Tiefbau- und Grünflächenamt, dem Geschäftsführer von ASA-Bau Thomas Philipp und der HGW-Pressesprecherin die lange herbeigewünschte Aufwertung des südwestlichen "Eingangs" zum Ortsteil.

ABER: Gemeinsam mit den Mitgliedern der Ortsteilvertretung Ibrahim Al-Najjar und Hartmut Seidlein machte die OTV erneut darauf aufmerksam, dass der Busbahnhof trotz der auf 700.0000 € angestiegenen Kosten aus ihrer Sicht leider weiter "unvollendet" ist.

Bereits bei der ersten Vorstellung des Projekts vor der OTV im August 2013 - damals waren noch 565.000 € Kosten und Fertigstellung 2014 genannt worden - hatte die Ortsteilvertretung den Bau einer öffentlichen Toilette am Busbahnhof gefordert und daran in der Folgezeit immer wieder erinnert.

"Ergebnis": Es gibt eine Toilette (Peter Multhauf: "Hochsicherheitstrakt"), aber nur für Busfahrer!

FAZIT: Für die OTV ist das Objekt noch nicht vollendet.Die Forderung "Zu einem modernen Busbahnhof gehört eine öffentliche Toilette" bleibt.

 

Peter Multhauf, OTV-Vorsitzender

 

Ressourcen:

Impressionen im Rahmen der Übergabe des "fertigen" Bus-Südbahnhofs am 9. Juli (beide Fotos: MOFET)
Impressionen im Rahmen der Übergabe des "fertigen" Bus-Südbahnhofs am 9. Juli

 

OTV Schönwalde I/Südstadt: Nächste OTV-Sitzung am 18.6.15 17.00 Uhr

Treffpunkt: WGG-Baustelle Wohnpark Krullstraße, 17 Uhr

(Foto: MOPET)

Die 6. Sitzung der Ortsteilvertretung Schönwalde I/ Südstadt beginnt am Donnerstag, dem 18. Juni 2015 um 17 Uhr an einer Baustelle: Im Wohnpark Karl-Krull-Straße sollen bis Ende 2019 weitere 135 Wohneinheiten in 9 Häusern entstehen. 

(Quelle: Architekturbüro PHS)

Aus Sicht der Ortsteilvertretung besonders interessant: In dem als 5. Bauabschnitt des gesamten Wohnparks bezeichneten Haus wird es ein Betreuungsangebot und eine Begegnungsstätte für WGG-Mitglieder und weitere Einwohner der Südstadt geben. 

(Foto: MOPET)

Der vorgezogene Baubeginn und der zügige Baufortschritt (am 2. März 2015 erfolgte der erste Spatenstich, drei Wochen später die Grundsteinlegung) ermutigen Peter Multhauf, den Vorsitzenden der OTV, die erste Sitzung seiner OTV in der neuen Begegnungsstätte bereits für das nächste Jahr einzuplanen. Zunächst aber wird Jörn Roth, Technischer Vorstand der Wohnungsgenossenschaft, zum Auftakt der Sitzung am 18. Juni dieses Jahres, vor Ort das weitere Baugeschehen erläutern.

Fortgesetzt wird die öffentliche Sitzung dann “gegenüber” in der Geschäftsstelle der WGG in der Geschwister-Scholl-Straße 1. Peter Multhauf wird dort auch über das Baugeschehen in Schönwalde I (Busbahnhof Süd und weiter fehlende öffentliche Toilette, Gustebiner Wende, Hertzstraße, Lomonossowallee) und andere Probleme im Stadtteil informieren. Einwohnerinnen und Einwohner von Schönwalde I und der Südstadt können dazu ihre Fragen, Vorschläge und Anregungen einbringen. Sie sind wie immer herzlich eingeladen.

Peter Multhauf (Vorsitzender, OTV Schönwalde 1/ Südstadt)

 

Ressourcen:

(Quelle: Architekturbüro PHS; für Vollbild bitte anklicken)

OTV Schönwalde I/Südstadt: Südbahnhof und öffentliche Toilette

Es bedarf wohl leider etwas nachdrücklichere Aktionen als hier, um ein Ziel vielleicht doch zu erreichen

Der Vorsitzende der OTV Schönwalde I/ Südstadt Peter Multhauf kämpft gemeinsam mit seinen OTV-Mitgliedern schon lange um öffentliche Toiletten an der Bushaltestelle Süd-Bahnhof. Häuschen für die Busfahrer - ja, aber nichts für die wartenden Gäste. Das ist nicht zu verstehen.

» zur Kurznachricht in OZ

J. Kasbohm 

 

Fotos (Quelle: MOPET): 

Der Busbahnhof Süd vor der Fertigstellung - mit dem "Hochsicherheitstrakt" (so bezeichnet von Peter Multhauf)

(per Maus anklicken für Vollbild)

OTV SWI/Südstadt: Bericht von der Sitzung am 10.11.2014

Bausenator Hochheim war Gast der OTV - Wasserschaden in Aula der Fischerschule: Ortsteilvertretung will nicht länger warten - Ernste Probleme bei Regen in der Anklamer

v.l.n.r.: Klaus Riediger, Ibrahim Al-Najjar, Peter Multhauf, Jörg Hochheim, Heike Kagel (Foto: Paul Kroll)

Eigentlich sollte es im neuen Senioren-Service-Haus in der Einsteinstraße ja so etwas wie ein Heimspiel für Jörg Hochheim werden:

Der Start für den Neubau der Erwin-Fischer-Schule ist mit dem einstimmigen Ja-Beschluss der Bürgerschaft erfolgt (OZ berichtete). Peter Multhauf, Vorsitzender der Ortsteilvertretung Schönwalde I/Südstadt, hatte es in der Bürgerschaftssitzung mit seinen hartnäckigen Fragen sogar geschafft, den Bausenator zu der kühnen Aussage zu bewegen, die Grundsteinlegung für die neue Schule schon 2016 nicht auszuschließen.

Wie zu erwarten war, erntete Hochheim dafür nochmals großes Lob durch die OTV, die Schulleiterin Frau Kagel und die anwesenden Einwohnerinnen und Einwohner.

Aber dabei sollte es nicht bleiben: Der auf der Sitzung anwesende Jan Schüttpelz, Anklamer Straße, hatte die OTV und die zuständigen Ämter der Stadt in einer auch mit Foto-Beweisen versehenen "Eingabe" auf die schlimme Situation aufmerksam gemacht, die sich immer wieder nach Regenfällen vor seinem Hauseingang und im gesamten Abschnitt des Fuß- und Radweges in der Anklamer Straße von der Einfahrt zum Penny bis zur Einfahrt zu den "Lehmhäusern" ergibt. Eine zeitnahe Beseitigung dieser Gefahrenstelle sei notwendig. Bei der OTV hatte Schüttpelz damit offene Türen gefunden und Zustimmung erfahren. Die OTV hatte schon wiederholt eine grundlegende Veränderung gefordert. Die daraufhin erfolgte Zusage für 2014 wurde nicht eingehalten. In der neuerlichen Antwort aus dem Grünflächenamt lasen Jan Schüttpelz und die OTV mit einigem Erstaunen und auch Empörung, dass durch das Amt keine akute Gefahr für Ordnung und Sicherheit gesehen wird und in diesem Jahr keine Mittel zum Eingreifen zur Verfügung stehen. In der Sitzung drängten die Anwesenden den Senator, die Zusage, nun im nächsten Jahr eine grundlegenden Verbesserung der Situation dieses Mal unbedingt einzuhalten. Beim nächsten Südstadt-Rundgang der OTV sollte also diese Zusicherung realisiert sein.

Kontrovers ging es auch zu beim Umgang mit der Beseitigung des 2011 aufgetretenen Wasserschadens der Aula der Erwin-Fischer-Schule. Eigentlich war angekündigt worden, dass das zuständige Gericht am 6. November 2014 das Urteil zur Schuldfrage fällen sollte und dann sofort die notwendigen Arbeiten beginnen. Jörg Hochheim musste aber darüber informieren, dass ein solches Urteil nun frühestens im Dezember zu erwarten sei und deshalb dieser aus Sicht der OTV und der Schule eigentlich dringliche Sanierungsfall weiter bestehen bleibe. Die OTV ist der Meinung, dass - ähnlich wie beim Schaden im Pommerschen Landesmuseum - nicht länger gewartet werden soll. Besteht aus ihrer Sicht doch die Gefahr, dass z.B. bei starken Regenfällen die Aula erneut gesperrt werden muss, dort dann kein Unterricht stattfinden kann und die Kosten möglicherweise viel höher würden. Der Senator bestand aber auf seinem durch das Rechtsamt der Stadt gestützten Auffassung und verwies auf die Möglichkeit, einen gegenteiligen Beschluss der Bürgerschaft herbeizuführen. Wie Peter Multhauf daraufhin erklärte, wird die OTV einen solchen Antrag in Erwägung ziehen.

Die planmäßig nächste Sitzung der Ortsteilvertretung wird am 15. Januar 2015 in der dann hoffentlich intakten Aula der Erwin-Fischer-Schule stattfinden. Vorgesehenes Hauptthema: Die Vorhaben der WVG im Wohngebiet Schönwalde I im Jahr 2015 bis 2018. Der Geschäftsführer Hans-Peter Adomeit hat seine Teilnahme zugesagt.

Peter Multhauf

Impressionen von der OTV-Sitzung

OTV SWI/Südstadt: Sitzungsbericht vom 2.10.14

Konstituierung: Peter Multhauf wieder Vorsitzender - Neubau Fischerschule

Am 6.10.2014 berichtete die Ostseezeitung ausführlich über die erste Sitzung der Ortsteilvertretung SWI/Südstadt (Originalbericht). Wir zitieren hieraus:

 

Neubau der Erwin-Fischer-Schule auf den Weg gebracht

Leiter des Immobilienverwaltungsamtes informierte die Ortsteilvertretung von Schönwalde I über die Pläne.

06.10.2014 00:00 Uhr

Greifswald. Was für eine spannende Sitzung der Ortsteilvertretung: Am Donnerstag erläuterte Winfried Kremer, Leiter des städtischen Immobilienverwaltungsamtes, die Verwaltungsvorlage zum vorgesehenen Neubau der Erwin-Fischer-Gesamtschule. Die Mitglieder des Ortsrates, die Schulleitung und Einwohner hörten aufmerksam zu und begrüßten diesen ersten Schritt zur Realisierung ihres langjährigen Wunsches. „Der Neubau dauert seine Zeit, aber die Notwendigkeit wird inzwischen auch von den Verantwortlichen des Landkreises und der Stadt anerkannt“, sagte Peter Multhauf. Gebaut werden soll das neue Schulgebäude auf dem jetzigen Schulgelände in der Einsteinstraße. Erst nach der Fertigstellung des neuen Hauses soll das jetzige Schulhaus abgerissen werden.

 

Die für manche Betrachter zu diesem Zeitpunkt überraschende Aussicht ergibt sich nach Gesprächen mit dem Wirtschaftsministerium, wo eine Zusage für eine mögliche Förderung des Vorhabens mit bis zu 75 Prozent gemacht wurde. Das Geld könne aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung für die Jahre 2014 bis 2020 kommen. Allerdings drängt die Zeit: Durch das Ministerium soll bereits im Mai 2015 eine Bestätigung des noch zu erstellenden Konzepts erfolgen. Der Finanzausschuss (Beginn 18 Uhr im Rathaus) und der Bildungsausschuss (Beginn 18 Uhr in der Erwin-Fischer-Schule) wollen sich dazu heute positionieren. Die Entscheidung wird dann die Bürgerschaft auf ihrer Sitzung am 27. Oktober treffen.

(Unsere Vertreter_innen in OTV SWI/Südstadt)